Thomas Wolfe: Schau heimwärts, Engel!

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Thomas Wolfe: Schau heimwärts, Engel!
Untertitel
A Story of the Buried Life
Verlag
ET (D)
1932
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Look Homeward, Angel!
ET (Original)
1929
ISBN-13
9783499134180

Informationen zum Buch

Seiten
452

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Die Romanhandlung setzt zwei Generationen vor der Geburt Eugenes mit der Ankunft des Engländers Gilbert Gaunt in Baltimore 1837 ein. Gaunt, der seinen Nachnamen nun in Gant umändert, heiratet eine junge Witwe, wird Vater von fünf Kindern und erliegt schliesslich einem Schlaganfall. Nach der lakonischen Schilderung seines Lebens wendet sich Wolfe dem Schicksal seines zweiten Sohnes Oliver zu. Oliver bemerkt eines Tages, als er die Werkstatt eines Steinmetzes passiert, einen grossen gemeisselten Engel. Er erkennt seine Profession und beginnt eine Ausbildung als Steinmetz. Nach dem frühen Tod seiner Frau Cynthia zieht es ihn nach Altamont in North Carolina, er lernt die lebensfrohe Eliza Pentland kennen und heiratet sie. Gleich ihren Geschwistern neigt auch Eliza, durch ihre Armutserfahrung nach dem Bürgerkrieg traumatisiert, zu einem übersteigerten Bedürfnis, Besitz anzusammeln. Eliza bringt zehn Kinder zur Welt, von denen drei noch im Säuglingsalter sterben. 1885 wird ihr ältester Sohn Steve geboren. Es folgen Daisy, Helen und 1892 das Zwillingspaar Grover und Ben. Zwei Jahre darauf kommt Luke zur Welt. Eugene, das jüngste Kind, wird 1900 geboren. Wie seine älteren Geschwister leidet auch Eugene unter den Alkoholexzessen seines Vaters und unter den massiven Auseinandersetzungen zwischen den Eltern. Während Steve sich unter den gewaltsamen Zusammenstössen zum impertinenten Gammler entwickelt und Daisy hinter ihrem scheuen und sanftmütigen Auftreten eine Neigung zur Bösartigkeit erkennen lässt, gerät Helen zunehmend in Konflikt mit der Mutter.

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Dieses Buch hat mich auf eine tiefe Reise mitgenommen. Anfangs musste ich mich durchbeissen und wollte es immer wieder weglegen. Dass ich trotz anfänglichen Schwierigkeiten weitergelesen habe, wurde reich belohnt. Diese Lektüre ist wirkliche Dichtung, was die Beschreibungen aller äusseren Gegebenheit angeht, ebenso die innere Suche nach dem Selbst. Selten habe ich ein Buch mit sovielen Ebenen gelesen, welche sich durchdringen. Die Sprachgewalt von Thomas Wolfe ist ausserordentlich. Einige Passagen sind schlicht genial, wenn seine verlorene Seele sich ausdrückt, nimmt sein Schreiben fast schon spirituelle Züge an, es wird zu einem Gedicht. Ich bin, nun (leider) am Schluss des Buches angekommen, froh darüber, das Buch nicht weggelegt zu haben. Es hat mich gefesselt und nicht mehr losgelassen.

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