A. J. Rich: Dein letzter Tag

 
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A. J. Rich: Dein letzter Tag
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Hand that feeds you
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783734102677

Informationen zum Buch

Seiten
352

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Keine einzige dieser Fragen würde ich heute noch so beantworten, wie ich es vor einem Jahr getan habe.

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Handlungsort

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Als Morgan ihre Wohnung betritt, merkt sie sofort, dass etwas nicht stimmt: Die Tür ist unverschlossen, der Fußboden mit roten Spuren bedeckt. Im Schlafzimmer liegt – grausam zugerichtet – die Leiche ihres Verlobten, daneben sitzen ihre Hunde, sie sind mit Blut verschmiert. Verzweifelt versucht Morgan, Bennetts Eltern ausfindig zu machen. Doch nichts, was Bennett ihr je über seine Familie, seine Arbeit, sein Leben erzählt hat, scheint zu stimmen. Stattdessen findet sie heraus, dass er zahlreiche »Verlobte« hatte, die plötzlich eine nach der anderen auf unnatürliche Weise ums Leben kommen … Ist bald auch Morgan an der Reihe?

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Charaktere
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4.0
Charaktere 
 
5.0
Sprache & Stil 
 
4.0

Ein Psychothriller voller Geheimnisse und arglistiger Täuschungen

Von einer Vorlesung über Opferkunde regelrecht elektrisiert, beeilt sich die Psychologiestudentin Morgan so schnell wie möglich, zurück an ihren Schreibtisch zu kommen. Doch anstatt mit neuem Elan an ihrer Doktorarbeit zu feilen, stolpert sie in ihrer Bostoner Wohnung über die Leiche ihres Verlobten, der eindeutige Spuren einer Hundeattacke aufweist. Ein Desaster, das sich Morgan nicht erklären kann. Denn warum sollten ausgerechnet ihre geliebten Vierbeiner eine solche Tat begangen haben? Mit dem Ziel die Eltern ihres Verlobten zu informieren, macht sie sich auf die Suche nach ihnen, stolpert aber lediglich über einige weitere „Verlobte“, während die Eltern von Bennett nicht zu finden sind. Ein Albtraum, der sein Höhepunkt erreicht, als Morgan erfährt, dass eine Verlobte nach der anderen auf unnatürliche Weise ums Leben gekommen ist.

„Dein letzter Tag“ ist ein subtiler Psychothriller, der gleich von zwei Autoren erdacht worden ist. So verbergen hinter dem Pseudonym A.J. Rich die beiden erfolgreichen US-Autorinnen Amy Hempel und Jill Cement, die bereits zahlreiche Preise und Auszeichnungen für ihre Bücher erhalten haben. Dementsprechend sind die Erwartungen recht hoch, die der Leser an die Geschichte der Psychologiestudentin Morgan stellt. Und tatsächlich geht es nach einem wirklich blutigen Einstieg auch gleich los und die Icherzählerin Morgan erlebt ein wahres Martyrium. Allerdings auf eine ganz subtile Art und Weise. Denn nicht die Taten eines kranken Geistes stehen hier im Vordergrund, sondern die Bemühungen einer betrogenen Geliebten, hinter die Wahrheit zu kommen. Dass dieser Wunsch überaus gefährlich ist, macht den Reiz des Thrillers aus, der die Gefühle und Wahrnehmungen seiner Hauptprotagonistin und mit ihr die des Lesers ganz schön durcheinanderbringt. Allerdings braucht es dazu stellenweise etwas Geduld, da ausufernde fachliche Passagen die Handlung ab und an zum Stocken bringen.

Fazit:
Ein Psychothriller, der voller Geheimnisse steckt und bis zu seinem unerwarteten Finale spannend bleibt.

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Gut geschriebener Psychothriller voller überraschender Wendungen

Der Psychothriller „Dein letzter Tag“ von A.J. Rich ist spannend von Anfang bis Ende. Doch irgendwie hat mich die Geschichte nicht komplett mitgerissen, wie ich es eigentlich erwartet hatte. Das lag wohl etwas an den vielen fachlichen Informationen.

Die Story dreht sich um Morgan, die eines Tages ihre Wohnung betritt – und plötzlich merkt, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Die Tür ist unverschlossen, der Fußboden mit roten Spuren bedeckt. Im Schlafzimmer liegt – grausam zugerichtet – die Leiche ihres Verlobten, daneben sitzen ihre Hunde, sie sind mit Blut verschmiert. Verzweifelt versucht Morgan, Bennetts Eltern ausfindig zu machen. Doch nichts, was Bennett ihr je über seine Familie, seine Arbeit, sein Leben erzählt hat, scheint zu stimmen. Stattdessen findet sie heraus, dass er zahlreiche „Verlobte“ hatte, die plötzlich eine nach der anderen auf unnatürliche Weise ums Leben kommen. Ist bald auch Morgan an der Reihe?

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Es ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Mit der Hauptfigur Morgan, deren Leben von einen auf den anderen Tag auf den Kopf gestellt wird, konnte ich die ganze Zeit mitfiebern und ich kann ihr Verhalten voll und ganz nachvollziehen.

In dem Buch geht es zudem nicht zimperlich zu. Gleich am Anfang wird man mit dem grausamen Mord an Morgans Verlobten konfrontiert. Von dem Moment an wird die Spannungsschraube immer höher gedreht – bis zur überraschenden Auflösung am Ende. Was mich etwas gestört hat, war, dass die Spannung aber teilweise unterbrochen wurde durch theoretisches Wissen zur Psychologie und Opferkunde. Das darf man nicht falsch verstehen, denn diese Informationen waren schon sehr interessant, aber die Geschichte hat ihren Spannungsfluss damit immer wieder kurzzeitig unterbrechen müssen. Aber ich glaube, das ist Geschmackssache.

In dieser Geschichte gibt es auch einige überraschende Wendungen – genau so muss ein gut geschriebener Psychothriller sein. Das Ende war aufwühlend und unerwartet. Toll!

Fazit:
Ein gut geschriebener Psychothriller voller überraschender Wendungen. Hier geht es nicht zimperlich zu! Nur die fachlichen Infos lassen die Spannung etwas stocken!

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2.7
Plot / Unterhaltungswert 
 
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Charaktere 
 
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Sprache & Stil 
 
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Dein letzter Tag...

Als Morgan ihre Wohnung betritt, merkt sie sofort, dass etwas nicht stimmt: Die Tür ist unverschlossen, der Fußboden mit roten Spuren bedeckt. Im Schlafzimmer liegt – grausam zugerichtet – die Leiche ihres Verlobten, daneben sitzen ihre Hunde, sie sind mit Blut verschmiert. Verzweifelt versucht Morgan, Bennetts Eltern ausfindig zu machen. Doch nichts, was Bennett ihr je über seine Familie, seine Arbeit, sein Leben erzählt hat, scheint zu stimmen. Stattdessen findet sie heraus, dass er zahlreiche »Verlobte« hatte, die plötzlich eine nach der anderen auf unnatürliche Weise ums Leben kommen … Ist bald auch Morgan an der Reihe?


Ein interessant klingender Klappentext - die Umsetzung dagegen hat mir nicht wirklich gut gefallen.
Direkt am Anfang schon fand ich einige Sachen ziemlich...speziell. Es waren vielleicht Kleinigkeiten, die mich gestört haben, aber dennoch haben sie mich und damit meinen Lesefluss gestört. Einige Dinge fand ich gleich zu Beginn etwas unlogisch. Dazu kam der Schreibstil, der mich nicht wirklich mitreißen konnte. Er wirkte so nüchtern, abgeklärt, wenig emotional. Schließlich habe ich immer mal wieder ein paar Seiten überblättert bzw darüber gelesen, weil mir die Story, der Spannungsverlauf, der Stil einfach nicht extrem gefallen hat. Es war schon ok, aber nicht das, was ich gerne in einem Psychothriller lesen will.

Und das fand ich dann schlussendlich auch schade: ich habe mir einen spannenden Psychothriller gewünscht, der (keine Frage) für viele vielleicht genau das bietet, was sie lesen wollen. Mir persönlich hat er nicht gefallen. Das Einzige, was das Buch retten konnte, war dann noch der Storyverlauf. der später dann wenigstens etwas angezogen und für Interesse - keine Spannung - gesorgt hat.


Fazit: Sorry, aber für mich war das nichts. Aber Geschmäcker sind ja verschieden ;-)

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