Achim Freudenberg: Das Mädchen auf der anderen Seite

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Achim Freudenberg: Das Mädchen auf der anderen Seite
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783499271465

Informationen zum Buch

Seiten
400

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Atmen ist das Ergebnis einer koordinierten Muskeltätigkeit.

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Traf eben den Informanten. Fetter Fisch. Muss dringend mit dir sprechen. Dein Name fiel.  

Das sind die letzten Worte, die Radiojournalistin Eva Bottin von ihrem besten Freund per SMS erhält. Danach ist Felix nicht mehr erreichbar, spurlos verschwunden. Doch auf ihrer verzweifelten Suche nach dem investigativen Journalisten wird Eva in einen Unfall verwickelt: Wie aus dem Nichts tritt ein Mädchen in rosa Gummistiefeln vor ihr auf die Fahrbahn - nur in letzter Sekunde kann sie das Schlimmste verhindern. Eva kommt mit einem Schock und einer Halskrause davon. Allerdings will niemand das Mädchen gesehen haben...

Zurecht bekommt Eva Angst, als sie Felix‘ Wohnung verwüstet vorfindet, das Mädchen wieder auftaucht, und alles darauf hindeutet, dass sie selbst der Schlüssel zu den Geschehnissen ist. Zu einem Verbrechen, das ihre eigene Familie betrifft.

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Das Mädchen auf der anderen Seite

Eva Bottin, 44 Jahre alt und Radiojournalistin, bekommt von ihrem besten Freund Felix eine beunruhigende SMS. Danach ist Felix spurlos verschwunden und nicht mehr zu erreichen. Eva sucht ihn und wird dabei in einen Unfall verwickelt. Sie wird nur leicht verletzt, allerdings hat sie kurz vor dem Unfall ein kleines Mädchen in rosa Gummistiefeln auf der Straße gesehen. Niemand sonst hat das Kind bemerkt. Aber es scheint eine Verbindung zu geben zwischen dem Mädchen und Felix Verschwinden...

Mein Leseeindruck:

Dieses Buch hat mich sehr positiv überraschen können! Es hat mich von Anfang an gefesselt, so dass ich es am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Die Spannung baut sich immer weiter auf, und es gibt immer wieder überraschende Momente.
Es gibt auch einige sehr brutale und unschöne Szenen, die schon sehr unter die Haut gehen.

Und die Geschichte hat auch viele übersinnliche Aspekte; das muss man sicherlich mögen bzw. sich darauf einlassen können. Mir persönlich hat es gut gefallen; es war mal etwas Besonderes und fügte sich auch gut in die Handlung ein bzw. war ein Teil davon.

Der Schreibstil von Achim Freudenberg hat mir auch sehr gut gefallen. Er schreibt sehr leicht und unkompliziert, dabei aber immer fesselnd und sehr spannend.
Mir hat es viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, und ich werde es auf jeden Fall gerne weiterempfehlen!

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Ein sehr gelungenes Debüt !!

Klappentext:
"Ein Unfall. Ein totes Mädchen. Eine Gabe, die sich plötzlich entfaltet – der Auftakt der packenden Thrillerreihe um Radiojournalistin Eva Bottin. Eigentlich ist die Radiojournalistin Eva Bottin auf der Suche nach ihrem verschwundenen Freund Felix. Da bringt ein Autounfall eine tief in ihr schlummernde Fähigkeit ans Licht: Sie kann mit Toten Kontakt aufnehmen – und die Toten mit ihr. Ein unbekanntes Mädchen tritt in Evas Leben. Und sie gibt ihr Hinweise, mit deren Hilfe Eva einem Verbrechen auf die Spur kommt. Einem Verbrechen, das ihre eigene Familie betrifft."

Meine Meinung:
Die Handlung wird hauptsächlich aus Sicht der Protagonistin Eva erzählt, der Autor hat jedoch auch immer wieder Perspektivenwechsel eingebaut, die teils Abwechslung bringen, mich zunächst aber kurzzeitig auch etwas verwirrt haben. Die Tatsache, dass die meisten Kapitel aus Evas Sicht geschildert werden, hat mir gut gefallen. Mir fällt es so stets leichter, mich ihre Lage zu versetzen. Die andere Perspektive ist wie ein Bericht aufgebaut. Interessant sind auch die verschiedenen Handlungsstränge, die Achim Freudenberg zum Ende hin wunderbar zusammenlaufen lässt. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, ich konnte der Handlung fast immer sehr gut folgen. Die Kapitel sind alle relativ kurz gehalten. Er macht es dem Leser leicht, denn man ist recht schnell mitten im Geschehen, wenn gleich auch ein wenig mystische Anteil mit eingebaut wurden, überwiegen hier die spannenden Ereignisse eindeutig. War ich einmal in der Geschichte angekommen, hat sie mit unheimlich gefesselt. Ich konnte das Buch kaum noch weglegen und hatte es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen. Für meinen Geschmack ist es dem Autor sehr gut gelungen, die Spannung konstant aufrecht zu erhalten.
Die Charaktere empfinde ich allesamt als sehr interessant gestaltet. Mir war die Protagonistin Eva doch recht schnell sympathisch, sie ist eine interessante Persönlichkeit, hat aber durchaus auch ihre Ecken und Kanten. Ihre spezielle Fähigkeit macht sie zu etwas Besonderem. Interessant finde ich auch die Art und Weise, wie sie diese Gabe entwickelt. Sie ist ein wenig crazy, recht furchtlos und möchte sich nicht binden.

Ich gebe vier von fünf Punkten für ein sehr gelungenes Erstlingswerk von Achim Freudenberg !!

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Hinweise aus dem Reich der Toten

Erst erhält Eva Bottin eine merkwürdige SMS ihres Freundes Felix, dann ist er wie vom Erdboden verschwunden. Sie macht sich auf die Suche nach ihm. Sie sieht sie ein kleines Mädchen in Gummistiefeln auf der Straße und ihr Ausweichmanöver führt zu einem Unfall. Doch niemand anderes hat dieses Kind bemerkt.
Eigentlich ist Eva eine Person, die mit beiden Beinen im Leben steht und das trotz ihrer Schuhe mit gefährlich hohen Absätzen. Sie ist Radiomoderatorin und ein wenig chaotisch. Kurz, sie ist eine Person, die ihre Ecken und Kanten hat. Das mag ich eigentlich, trotzdem kam sie mir nicht richtig nahe. Die Erscheinung des Mädchen verunsichert sie zunächst. Aber bald schon taucht das Mädchen wieder auf. Eva erkennt, dass sie eine besondere Gabe hat und akzeptiert dies. Sie ermittelt weiter und gerät in gefährliches Situationen. Es wundert mich immer wieder, wie sie ohne je zu zweifeln an die Sache herangeht. Dass Felix bei der Polizei ist, ist hilfreich für sie, aber sie hält ihre ungewöhnlichen Hinweise vor Kriminalkommissar Hendrik zurück um nicht unglaubhaft zu wirken.
Am Anfang gibt es verschiedene Handlungsstränge, die etwas verwirrend sind, aber sie laufen alle bei Eva zusammen. Der Schreibstil ist schnörkellos und liest sich flüssig. In kurzen Kapiteln wird meist aus dem Blickwinkel von Eva berichtet. Daneben gibt es gut erkennbare Rückblenden und Berichte aus der Erzählperspektive, wenn es um die Morde geht. Die Beschreibungen sind sehr drastisch, die Brutalität ist erschreckend.
Das Übersinnliche ist gelungen in die Story eingefügt und macht die Geschichte sehr besonders. Die Spannung baut sich immer weiter auf. Es gibt überraschende Momente, die mir allerdings nicht alle logisch erschienen. Dennoch gibt es einen sehr spannenden Showdown.
Ein spannender Thriller – brutal und ein wenig mystisch.

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