Achim Zons: Wer die Hunde weckt

Achim Zons: Wer die Hunde weckt

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Achim Zons: Wer die Hunde weckt
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783406704086

Informationen zum Buch

Seiten
399

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Es war kurz nach neun an diesem warmen Septemberabend, doch David spürte nichts von der Dunkelheit oder der Wärme.

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Handlungsort

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Als der Journalist David Jakubowicz schwerverletzt in einem ins Hafenbecken gestürzten Auto erwacht, wird ihm bewusst, dass er Opfer eines Anschlags geworden ist. Die CIA-Agentin neben ihm ist tot. Sie hatte brisante Informationen über eine bevorstehende politische Aktion von extremer Skrupellosigkeit. Die Jagd auf die Verantwortlichen führt Jakubowicz von der Chefetage seiner Münchner Zeitungsredaktion schließlich bis nach Afghanistan.

Wieso konnte der deutsche Kommandeur Robert Westphal amerikanischen Piloten befehlen, einen mit Kindern besetzten LKW am Fluss Taloqan zu bombardieren? Wem nützte der Angriff? Wurde Westphal gekauft? Und wo befindet er sich jetzt? Nicht nur der deutsche Geheimdienst, auch die Regierung versucht, den Fall zu vertuschen, während die Arbeit für Jakubowicz und seine junge Kollegin Emma Bricks lebensgefährlich wird.

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Wer die Hunde weckt

„Wer die Hunde weckt“ ist der erste Thriller des bekannten Drehbuchautoren Achim Zons. Erschienen ist er im C.H. Beck Verlag.
Der Autor greift ein sehr aktuelles und erschreckendes Thema auf und sorgt somit für Hochspannung. Dem Journalisten David Jakubowicz werden brisante Informationen über eine Geheimoperation in die Hände gespielt. Bei der Übergabe überlebt er nur knapp einen Anschlag, seine Informantin allerdings findet den Tod.

Im selben Zeitfenster gibt ein deutscher Kommandeur in Afghanistan einen verhängnisvollen Befehl, bei dem amerikanische Piloten einen mit Kindern besetzten LKW bombardieren. Wie es scheint, wurden dem Kommandeur vorher falsche Informationen in die Hände gespielt. Nur warum versucht der Geheimdienst diesen Fall zu vertuschen und warum ist der Kommandeur plötzlich auf der Flucht?

Alles Fragen denen Jakubowicz zusammen mit seiner Kollegin Emma Bricks nachgeht. Seine Jagd führt ihn in die Chefetagen seiner eigenen Zeitungsredaktion, aber auch nach Afghanistan, wo ein Kollege von ihm plötzlich verschollen ist.

Meinung:
Dem Autor ist ein sehr spannender Thriller gelungen, bei dem die Handlung sehr geballt ist, man rutscht förmlich von einem Handlungsgeschehen in das Nächste und vermag es nicht mehr das Buch aus der Hand zu legen. Zum Ende hin wird es allerdings etwas unübersichtlich und chaotisch, vieles überwirft sich und lässt einige Fragen offen. Mag sein, dass das vom Autoren so gewollt ist, denn so hat der Thriller noch Potential für weitere Folgen. Sollte dies nicht der Fall sei, hätte ich mir ein etwas anderes Ende gewünscht.

Der Hauptprotagonist wurde sehr gut vom Autoren ausgearbeitet, er war so in Action und ist, so wie die gesamte Handlung in sehr schnellem Tempo von einem zum anderen Handlungsort geschlüpft. Bei Lesen war es beinahe so, als sei er mir einen Schritt voraus und es fiel mir manchmal schwer ihn gleich „einzuholen“. Sehr schnell musste hier also beim Lesen umgedacht werden. Insgesamt hat auch der Hauptprotagonist Potential für weitere Thriller.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Was mir allerdings nicht so gefallen hat waren der Einbau einiger belangloser Dialoge, die von Autorenseite vielleicht für etwas Auflockerung sorgen sollten, aber aus dem Gesamtrahmen fielen und irgendwie fehl am Platz schienen.
Insgesamt hat der Autor mich mit seinen Thriller von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann gezogen, es war kaum möglich das Buch aus der Hand zu legen, da ich wissen wollte wie es ausgeht. Dass ich hier nun zwar mit einigen offenen Fragen zurückgelassen wurde, schreibe ich dem zu Gute, das es wohl noch Fortsetzungen dieses Thrillers geben wird.

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Das große Vertuschen

Der Journalist David Jakubowicz soll sehr brisante Informationen über eine Geheimaktion erhalten. Doch die Übergabe des Materials läuft nicht wie erwartet. Am Ende ist die Agentin Sandra Brown tot und David kann sich verletzt aus dem Wagen im Hafenbecken retten und unbemerkt aus Hongkong fliehen. Bei seinen weiteren Recherchen verschlägt es ihn mit seiner jungen Kollegin Emma Bricks nach Afghanistan. Dort hat der deutsche Kommandant Robert Westphal, Befehlshaber der deutschen ISAF-Truppe, befohlen, einen LKW zu bombardieren. Doch dann sah er, dass sich Kinder auf dem Lastwagen befunden haben. Während Westphal untergetaucht ist, versuchen die Geheimdienste das Geschehen zu vertuschen. Für Emma und David wird es eine lebensgefährliche Recherche.
Der nüchterne Schreibstil lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt und ist von Anfang sehr spannend. Wenn man die Nachrichten aus Kriegsgebieten verfolgt, erscheint einem diese fiktive Geschichte sehr glaubhaft. Man will den Feind bekämpfen und wenn es dann aus Versehen Zivilisten trifft, nimmt man diese Kollateralschäden in Kauf. Aber es soll möglichst nichts darüber an die Öffentlichkeit dringen. Genauso skrupellos wie die Regierungsorgane handeln aber auch die Medien, für die Quote alles ist. In der Münchner Zeitungsredaktion zeichnet Chefredakteurin Helen Christensen dafür verantwortlich, sie will die finanzielle Situation der angeschlagenen Zeitung verbessern und ahnt nicht einmal, was sie damit auslöst.
Die Charaktere sind lebendig und tiefgründig beschrieben und wirken daher sehr authentisch. Mit Emma Bricks und David Jakubowicz habe ich mitgefiebert, denn es gab eine Reihe von Gegnern, die ihnen auf den Fersen waren. Aber David kann es durchaus mit einem Agenten aufnehmen, es ist schon Wahnsinn, wie er sich durchschlägt.
Der Spannungsbogen steigert sich zum überraschenden Ende hin sogar noch.
Ein sehr spannender Thriller der mich von Anfang an gepackt und nicht mehr losgelassen hat.

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