Alex Marwood: Niemand weint um dich

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Alex Marwood: Niemand weint um dich
Verlag
ET (D)
2018
Ausgabe
E-Book
Originaltitel
The Darkest Secret
ET (Original)
2016464
ISBN-13
B077C24SKD

Informationen zum Buch

Seiten
464

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
An: Kunden, Medien, Kontakte.

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Handlungsort

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Als die kleine Coco während eines Urlaubs verschwindet, bricht nicht nur ihre Familie auseinander, sondern es entfesselt sich auch ein absurder Pressehype, der das gesamte Umfeld mit sich reißt. Cocos Eltern sind wohlhabend und einflussreich, ebenso wie ihre Freunde, mit denen sie am Meer gefeiert haben. Doch was geschah wirklich mit Coco?

An zwei beklemmenden Wochenenden - das erste, an dem Coco verschwindet, das zweite 12 Jahre später, als ihr Vater beerdigt wird - kommt das dunkle Geheimnis um Coco Stück für Stück ans Licht ...

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Braucht Anlaufzeit...

Sean Jackson feiert seinen 50. Geburtstag mit seinen besten Freunden und seiner Familie in seinem frisch renovierten Ferienhaus auf der Halbinsel Sandbanks bei Bournemouth.
Es kriselt heftig zwischen seiner Ehefrau Claire und ihm, denn er kann die Finger einfach nicht von anderen Frauen lassen. Die Partygesellschaft dröhnt sich zu und feiert ordentlich. Am nächsten Morgen ist die dreijährige Coco verschwunden.
12 Jahre später treffen sich Cocos Zwillingsschwester Ruby und die erheblich ältere Stiefschwester Mila um zur Beerdigung ihres Vaters zu fahren. Noch immer liegt der Verlust von Coco schwer auf der Familie und den Freunden.

Wer den offiziellen Klappentext gelesen hat und mit meiner Zusammenfassung vergleicht, erkennt vielleicht, dass ich den Fokus des Buches anders lege. Zu Beginn geht es los mit Zeugenaussagen zum Verschwinden von Coco. So liegt die Aussage des ehemaligen Kindermädchens und von Bauarbeitern vor. Auch eine Rundmail von Cocos Patentante Maria, die die Öffentlichkeit anfleht, nach der Dreijährigen zu suchen, respektive sich zu melden, wenn man Infos hat.
Und das war es dann auch über weite Strecken mit der Entführungsgeschichte. Denn danach liegt der Fokus ganz klar auf anderen Punkten. So werden zum Beispiel die verschiedenen Beziehungen erörtert. Die, der Freunde untereinander, unter den Ehepartnern, jedoch auch von den Vätern zu ihren Kinder. Und auch Seans Hang zu Abwechslung Punkto Beziehungen und Ehefrauen.
Wer einen spannenden, Gänsehaut erzeugenden und blutigen Thriller sucht, wird hier enttäuscht sein. Denn das Gewicht wurde eher auf Zwischenmenschliches gelegt.
Sehr verwirrend waren zu Beginn die Perspektiv und Zeitenwechsel. Die Kapitel, die an dem Geburtstagswochenende spielen, sind zwar klar deklariert. Doch leider nicht chronologisch geordnet und meiner Meinung nach chaotisch aufgebaut. Abgewechselt werden diese Kapitel von Kapiteln, die nicht deklariert sind. Hier habe ich zu Beginn sage und schreibe erst zwei Seiten lesen müssen, bis endlich mal ein Name erwähnt wird und man sich zusammen reimen kann, wer denn da in Ich Perspektive und in welcher Zeitzone erzählt. Wobei die Zeitzone auch erst nach einem weiteren Kapitel klar war….meiner Meinung nach wurde die chronologische Ordnung und die Deklaration der Kapitel ungenügend umgesetzt. Zusätzlich Verwirrung hat gestiftet, dass die selbe Person am Geburtstagswochenende Milly genannt wird und in den Kapiteln in Ich Perspektive 12 Jahre später Mila.
Mich haben einige Handlungen entsetzt und somit beschäftigt. Wie zum Beispiel, dass die Erwachsenen sich an dem Feierwochenende zudröhnen, obwohl ihre teilweise noch kleinen Kindern zugegen sind. Oder wie sie fahrlässig dafür sorgen, dass sie Ruhe vor ihren Kindern haben.
Diese Atmosphäre empfand ich als bedrohlich, gefährlich und hat mich emotional mitgerissen. Meiner Meinung nach sind die (erwachsenen) Figuren praktisch alle psychisch gestört. Vom drogensüchtigen Arzt, über den Vater, der einen Seitensprung vor den Augen seiner Frau begeht, bis zu der Mutter, die nach dem Aufdecken des Seitensprungs ohne ihre Kinder davonfährt. Am besten haben mir die erwachsene Mila und die 15jährige Ruby gefallen. Die empfand ich als normal und nicht überzeichnet charakterisiert.
Die Auflösung, was mit Coco geschehen ist, hat mich kalt erwischt. Eigentlich wurde auf diese Auflösung hingearbeitet und ich hätte es sehen und ahnen müssen. Dem war nicht so und Alex Marwood hat da bei mir für eine Ueberraschung gesorgt...und genau die war es, die noch mal einiges in meiner Einschätzung rausgeholt hat.

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Was geschah mit Coco?

Inhalt:
Sean Jackson ist ein Weiberheld. Er feiert an seinem 50. Geburtstag ein rauschendes Fest mit seinen Freunden. An seiner Seite ist seine zweite Ehefrau Claire, mit der er die Zwillinge Ruby und Coco hat. Aus erster Ehe hat er ebenfalls zwei Töchter. In der Beziehung mit Claire kriselt es gewaltig. Am Morgen nach der Feier ist Coco verschwunden.
12 Jahre später begleiten wir Mila (eine Tochter aus Seans erster Ehe) und Ruby zur Beerdigung ihres Vaters. Er war inzwischen zum vierten Mal verheiratet. Der Verlust von Coco liegt immer noch wie ein Schatten über allen, die damals dabei waren.

Meine Meinung;
Nach dem Klappentext erwartete ich einen spannenden Thriller, in dessen Mittelpunkt das Verschwinden von Coco steht. Diese Erwartung wurde in keinster Weise erfüllt. Nach den ersten Seiten war ich nahe dran, das Buch wieder weg zu legen. Anfangs waren die Zeitsprünge und Perspektivwechsel sehr verwirrend. Wenn man sich daran gewöhnt hat, kommt man damit zurecht, obwohl man bei manchen Kapiteln einige Zeit braucht, um zu wissen, um wen es in dem Abschnitt geht.
Die Entführungsgeschichte ist eher nebensächlich, es geht hauptsächlich um die zwischenmenschlichen Beziehungen der einzelnen Personen des damaligen Freundeskreises. Auch Seans Hang zu wechselnden Frauen und seine mangelnden Vaterqualitäten werden zum Thema.
Die Atmosphäre des Buches ist bedrückend. Das Verhalten der Erwachsenen, die meiner Meinung nach fast alle eine psychischen Knacks haben, ist unverantwortlich und nur schwer nachvollziehbar. Mila und Ruby kommen mir noch am normalsten vor, mit ihnen konnte ih mich am ehesten identifizieren.
Die Auflösung des Verschwindens von Coco hat mich umgehauen! Es ist durchaus nachvollziehbar und logisch, was passiert ist, man wird aber trotzdem kalt erwischt und völlig überrascht.

Fazit:
Wenn man keinen Thriller erwartet, ist das Buch durchaus gut zu lesen.

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