Anna Karolina Larsson: Unersättlich

Anna Karolina Larsson: Unersättlich

 
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Anna Karolina Larsson: Unersättlich
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Står dig ingen åter
ET (Original)
2017
ISBN-13
9783492311663

Informationen zum Buch

Seiten
446

Sonstiges

Originalsprache
schwedisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Sie nahm das oberste Messer aus der Besteckschublade.

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Stockholm wird von einer grauenhaften Mordserie erschüttert: Völlig unbescholtene Menschen fallen im Drogenrausch über ihre Angehörigen her und verspeisen sie. Drei solcher »Kannibalenmorde« muss Amanda Paller, inzwischen alleinerziehende Mutter von Zwillingen, aufklären. Gleichzeitig wird Amanda von ihrer Vergangenheit und ihren Verbindungen zum kriminellen Milieu eingeholt. Denn auch Adnan, der Vater ihrer Kinder, ist wieder in der Stadt ...

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Sehr spannend!

In Stockholm mutieren unbescholtene Bürger zu Mördern. Sie verwandeln sich scheinbar grundlos in Kannibalen und töten und verspeisen ihre Angehörigen. Eine Mutter ihr Kind, eine pensionierte Frau ihren Mann. Der Verdacht liegt nahe, dass die Täter, die sogenannte "Kannibalendroge" genommen haben, da es auch in jüngster Vergangenheit Fälle rund um diese Droge in Stockholm gab. Kriminalkommissarin Amanda Poller, von der Polizei in Vasterort, ermittelt auf Hochtouren, testet die Droge an sich aus. Und erfährt, dass man sich in dieser Situation zum Tier verwandelt. Die Ermittlungen lassen sie tief ins Drogenmilieu eintauchen. Dabei trifft sie Andnan Nasimi , einen Polizistenmörder, wieder, der in ihrer Vergangenheit eine grosse Rolle gespielt hat.

"Unersättlich" ist nach "Der Pavian" der zweite Band rund um die Ermittlerin Amanda Poller. Ich habe den ersten Band nicht gelesen und war zu Beginn völlig erschlagen von den vielen Namen und Figuren. Zudem wurden immer wieder Andeutungen zu der Vergangenheit , also den Stoff aus dem ersten Band, gemacht, die ich nicht nachvollziehen konnte. Nach ein paar Kapiteln hat die Autorin anhand von Erklärungen, die Amanda einem neuen Praktikanten gibt, in dieser Beziehung aufgeklärt. Ich empfand das als hervorragend gelöst um Erstleser einzuführen in die persönliche Hintergründe von Amanda Poller und Adnan Nasimi.
Von Beginn weg scheut sich die Autorin nicht, grausige Details anzusprechen. Dabei geht sie sehr subtil vor. Dem Thema entsprechend "Kannibalismus" erlebt man als Leser, die Mörder nach den Taten. Ohne in Details zu gehen, beschreibt die Autorin sehr bildlich das Szenario. Ein fast belanglos hingeworfener Satz lässt einen schaudern. Eklig und abstossend und zu 100 % Thriller!
Ich war direkt froh, als Anna Karolina Larsson, das komplizierte Privatleben der Staatsanwältin Pia Bromberg, die versucht in einer Patchworkfamilie zu (über) leben, in den Mittelpunkt rückt. So konnte ich mich etwas von all dem Blut und den grausigen Details erholen.
Es wird ebenfalls das Privatleben von Amanda Poller erwähnt. Sie ist Mutter von Zwillingen, die 2 Jahre alt sind. Wunderkinder! Denn, sie wurden so charakterisiert, als wären sie etliches älter. Sprechen und agieren wie fünfjährige Kinder. Dass, Amanda in ihrer Freizeit ihnen das Radfahren beibringt hat mich erstaunt. Normalerweise besitzen Zweijährige nicht die motorischen Fähigkeiten um schon Rad zu fahren. Abgesehen von diesem Detail ist die Charakterisierung sehr gelungen. Amanda ist absolut authentisch und eine starke Figur, die eine Schwäche hat : Ihre Kinder. Was die Täter schlussendlich auch ausnutzen.
Ich empfand den Spannungsbogen nach ein paar Kapiteln, die ich benötigte, um die Figuren zu sortieren, durchgehend hoch. Die beiden Stränge "Amanda" und "Adnan" , die einige Zeit nebeneinander herlaufen, verbinden sich auf schlüssige Weise. Sehr spannend und dies nicht nur im Hinblick auf den Fall "Kannibalismus"!

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Spannend!

In Stockholm geschehen grausige Morde. Menschen bringen unter Drogeneinfluss ihre Familienangehörigen bestialisch um und verspeisen sie zum Teil. Die Polizistin Amanda Paller wird mit der Ermittlung betraut. Dieser Fall wird sehr persönlich für sie, denn es scheint, dass auch Adnan, der Vater ihrer Kinder, in die Sache verwickelt ist.

Mein Leseeindruck:

Dieses Buch ist bereits der zweite Band; es gibt einen Vorgänger: "Der Pavian". Obwohl man "Unersättlich" auch ohne Vorwissen sehr gut lesen kann (ich kenne den ersten Band nicht), ist es vielleicht sinnvoll, die beiden Bücher der Reihe nach zu lesen. Vieles, was hier im zweiten Band geschieht, basiert auf Ereignisse aus dem ersten Band.

Aber auch ohne dieses Vorwissen hat es mir viel Freude gemacht, dieses Buch zu lesen, denn es war sehr spannend und sehr vielschichtig! Auch ist es stellenweise sehr grausig, daher ist das Buch nichts für Leser mit schwachen Nerven.

Die Geschichte ist sehr komplex. Es gibt viele Charaktere, was zunächst vielleicht ein wenig verwirrend sein kann. Ich habe mich aber recht bald gut zurechtfinden können. Auch gibt es anfangs mehrere Handlungsstränge, die aber mit der Zeit immer mehr zueinanderfinden.

Mir hat es viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, und wer außergewöhnliche Thriller mag, dem kann ich "Unersättlich" auf jeden Fall empfehlen!

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Von Figuren erschlagen

In Stockholm töten Menschen ihre Angehörigen. Unter Drogeneinfluss. Obwohl sie eigentlich nichts mit Drogen zu tun haben. Und Amanda Paller hat die Aufgabe herauszufinden, was genau passiert ist.

Dies ist der zweite Band um die Ermittlerin Amanda Paller. Als alleinerziehende Mutter hat sie es nicht leicht und ihre Beziehung zum kriminellen Milieu macht das Ganze nicht einfacher.

Vielleicht hätte ich den ersten Band lesen sollen, um in den zweiten besser hineinzufinden. Leider habe ich bis zur Hälfte des Buches mit den vielen Figuren zu kämpfen gehabt und echte Schwierigkeiten, sie zuzuordnen. Dadurch war es für mich nicht einfach, am Ball zu bleiben und es kam einfach keine Spannung auf. Außerdem kamen meines Erachtens die Kannibalenmorde - und um die sollte es ja eigentlich gehen - leider viel zu kurz. Der Beginn des Buchs war in dieser Hinsicht vielversprechend (und entsprechend wirklich eklig!), aber das Thema rückte sehr schnell an den Rand. Wer also erwartet, hier einen blutrünstigen Kannibalen-Thriller zu lesen, der wird leider enttäuscht.

Die Story um das Drogenmilieu war vielleicht ganz interessant, aber für mich leider viel zu aufgebauscht. Hätte die Autorin sich hier mit weniger Figuren zufrieden gegeben und das Ganze etwas eingekürzt, wäre es wesentlich spannender und besser zu verstehen gewesen.

Die anderen Figuren (z.B. der Staatsanwältin) und ihre Privatleben fand ich interessant und gut herausgearbeitet, aber insgesamt dann doch wieder zu viel.

Somit konnte mich das Buch leider überhaupt nicht überzeugen. Deshalb ist meine Empfehlung, auf jeden Fall zuerst den ersten Band zu lesen, bevor man sich den zweiten vornimmt.

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