Anna Snoekstra: Ihr letzter Sommer

Anna Snoekstra: Ihr letzter Sommer

 
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Anna Snoekstra: Ihr letzter Sommer
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
The New Winter
ISBN-13
9783959670357

Informationen zum Buch

Seiten
304

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in

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Handlungsort

Handlungsorte
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„Mein Name ist Rebecca Winter. Ich wurde entführt.“

Im Sommer 2003 verschwindet die 16-jährige Rebecca Winter spurlos. Elf Jahre später greift die Polizei eine junge Rumtreiberin auf, die behauptet, Rebecca zu sein – und der Gesuchten tatsächlich so täuschend ähnlich sieht, dass deren Familie sie mit offenen Armen aufnimmt. Die vermeintliche verlorene Tochter genießt die ungewohnte Zuwendung und schlüpft mit wachsender Begeisterung in Rebeccas Kleider und Leben. Doch je intensiver sie sich mit ihrer Rolle identifiziert, desto tiefer dringt sie in Rebeccas Gefühlswelt vor. Und kommt der tödlichen Wahrheit um ihr Verschwinden immer näher …

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Ausbaufähig mit kleinen Ungereimtheiten

„Sei du selbst, denn alle anderen gibt es schon“ ( Oscar Wilde )

Bei einem Ladendiebstahl wird eine junge Frau erwischt und behauptet in ihrer Not vor der Polizei, dass sie die vor 11 Jahren verschwundene Rebecca Winter sei. Überglücklich schließen ihre Eltern die vermisste Tochter wieder in ihre Arme, denn Rebecca sieht der echten Rebecca tatsächlich zum verwechseln ähnlich. Rebecca geht ganz in der Rolle der vermissten Tochter und Schwester auf und es scheint niemand Verdacht zu schöpfen. Auch die Polizei ist sichtlich froh, diesen Fall nun zu den Akten legen zu können. Doch in ihrem Zimmer sieht sie unheimliche Dinge, die beste Freundin der echten Rebecca durchschaut das Täuschungsmanöver und Rebecca entdeckt in der Garage Dinge, die sie schaudernd erkennen lassen, dass der Vermisstenfall bei weitem noch nicht abgeschlossen ist. Zu spät bemerkt Bec, dass sie sich in großer Gefahr befindet…….

Das Buch „ Ihr letzter Sommer“ von Anna Snoekstra spielt in 2 Zeitebenen. Zum einen die Gegenwart, in der die falsche Rebecca in die Rolle der vermissten „echten“ Rebecca schlüpft. Hier muss sie sich den Ermittlungen der Polizei stellen, die natürlich wissen wollen, wo sie die letzten 11 Jahre verbracht hat und noch viel wichtiger, wer sie entführt hat. Denn von einer Entführung geht die Polizei ja aus. In der zweiten Zeitebene erfahren wir etwas aus dem Leben der echten Rebecca vor ihrem Verschwinden. Warum bevorzugen die Eltern ihre kleinen Brüder? Was erlebte die letzten Stunden vor ihrem Verschwinden und was ist überhaupt mit ihr passiert?

Nach und nach lichtet sich das Dunkel, der Leser wird aber lange Zeit im unklaren gelassen. Man hat nur immer das Gefühl, dass etwas schlimmes passiert ist und es ein großes Geheimnis gibt in Rebeccas Familie. Das Ende hat mich, um es gleich vorweg zu nehmen, sehr überrascht und ich habe es zwar auf den letzten Seiten geahnt, wollte es wohl aber nicht wirklich wahr haben. Zu bizarr ist die Auflösung des Falles. Die Autorin macht es auch leider nur im letzten Drittel richtig spannend. Ebenso hätte ich mir mehr Informationen aus dem Leben der echten Bec gewünscht. Die Arbeit der Polizei konnte ich wie andere Leser auch nicht wirklich nachvollziehen. Die Ermittlungen in Rebeccas Fall waren teilweise sehr unglaubwürdig und jenseits jeglicher Realität.

Der Schreibstil der Autorin ist nicht schlecht, das Buch lässt sich flüssig lesen, allerdings gibt es ein paar Ungereimtheiten und der Leser bekommt auch nicht alle Fragen beantwortet, die das Buch mit sich bringt. Hier hätte der Abschluss runder sein müssen. Zudem fehlte mir über das Buch hinweg ein konstanter Spannungsbogen. Bei einem Thriller kann ich diesen, der in einem guten Showdown endet, erwarten.

Das Potential für einen guten Thriller ist zwar da, aber an der Umsetzung haperte es noch. Deshalb vergebe ich 3 Sterne für das Buch.

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Was ist mit Bec passiert?

Inhalt:
Rebecca (Bec) Winter ist vor 11 Jahren spurlos verschwunden. Eine junge Frau wird beim Ladendiebstahl erwischt und behauptet, Rebecca Winter zu sein. Sie kehrt zurück zu ihrer Familie und ihrem Freundeskreis.
Das Buch erzählt abwechselnd in zwei Handlungssträngen. Einmal erzählt die vermeintlich wieder aufgetauchte Rebecca in der Ich-Form. Als Leser weiß man von Anfang an, dass es sich nicht um das damals verschwundene Mädchen handelt. Die andere Geschichte erzählt von den Tagen vor Rebeccas Verschwinden.

Meine Meinung:
Von dieser Thematik habe ich mir mehr erwartet. Die Erzählung hat mich ganz gut unterhalten. Allerdings waren manche Dinge einfach unlogisch, irrational und äußerst unglaubwürdig.
Die Spannung hält sich bis zum Schluss, das Ende ist sehr überraschend. Es bleiben allerdings sehr viele Fragen offen. Die Autorin hat im Verlauf des Buches viele Spuren gelegt, die einer Auflösung bedurft hätte. Die meisten davon verliefen leider im Sande. Man bleibt als Leser im Chaos zurück. Ich konnte gar nicht fassen, dass das Buch schon zu Ende war, so vieles war noch ungeklärt.
Die Sprache dieses Romans lässt für meinen Geschmack zu wünschen übrig. Das mag an der Übersetzung liegen. Vielleicht es ja cool, einige englische Begriffe nicht zu übersetzen, ich empfand es eher als störend. Und so manche Kraftausdrücke waren unpassend und unangemessen.

Fazit:
Ein spannendes, durchaus unterhaltsames Buch mit einigen Schwachpunkten.

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Die falsche Rebecca

2014. Sie stahl, und eigentlich war es nur etwas zu Essen. Die Polizei wollte ihren Namen wissen. Doch den konnten sie nicht glauben…
Rebecca Winter war von 11 Jahren verschwunden. Man ging von einer Entführung aus. Und nun war sie zurück, Doch sie war nicht Bec….
2003. Bec arbeitete in einer Systemgastronomie. Sie hatte zwei jüngere Zwillingsbrüder, die anscheinend von der Mutter bevorzugt und sehr verwöhnt wurden…. Bec hingegen wurde ausgeschimpft, wenn sie den beiden etwas versprochen, und nicht gehalten hatte…0
Eines Tages sah sie ein Schemen in ihrem Zimmer, richtig gruselig. Doch ihre Freunde glaubten ihr nicht so recht
2014 Dann fand Bec etwas in der Garage, was sie ihren Entschluss, Rebecca Winter zu sein, überdenken ließ…
Warum konnte die Polizei den Namen nicht glauben? Wieso wurde alles so lasch gehandhabt, bezüglich der DNA-Probe? Wer war sie wirklich? Wie wollte sie es schaffen, sich als Bec auszugeben? Freuten sich wirklich alle, dass Bec wieder zu Hause war? Was war das, wovor sie sich gruselte? Und warum glaubten ihre Freunde ihr nicht? Warum behandelte Becs Mutter ihre Kinder so ungleich, hielt mehr zu den Zwillingen? Schimpfte Bec immer gleich aus? Warum fragt sie Bec nicht warum sie ein Versprechen nicht gehalten hatte? Alle diese Fragen - und noch viel mehr - beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Zum einen habe ich sehr lange gebraucht um überhaupt in die Geschichte hineinzukommen. Zum anderen anderen bin ich mit keinem der Protagonisten warm geworden. Es gibt zwei Handlungsstränge: Den der echten Bec im Jahr 2003, und den der falschen im Jahr 2014. Mir gefiel weder die echte noch die falsche Bec. Die Arbeit der Polizei war meiner Meinung nach völlig unrealistisch dargestellt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Polizist, der eine Speichelprobe für einen DANN-Abgleich nehmen will, sich einfach ein Büschel Haare in die Hand drücken lässt. Auch konnte ich Becs Mutter anfangs nicht verstehen, die die Zwillinge ständig bevorzugte. Ich verstand nicht, wie die junge Frau sich als Rebecca Winter ausgeben konnte, die sie noch nicht einmal kannte. Von der sie nicht wusste, wie sie sich benommen hatte. Es war total unrealistisch. Wäre sie die echte Bec gewesen, hätte sie sich einem ordentlichen DAN-Test unterworfen und keinen Grund gehabt, die Blutentnahme zu verweigern. Ehrlich gesagt, war dieses Buch wirklich nicht meins. Auch ein Thriller darf an der Realität nicht vorbei gehen. Keine Leseempfehlung!

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Bec war weg

Sie wurde vor rund zehn Jahren entführt und ist nun als Mittzwanzigerin in den Schoß ihrer Familie - Vater, Mutter und die jüngeren Zwillingsbrüder wiedergekehrt. Nur - der Leser erfährt gleich zu Beginn, dass die Rückkehrerin gar nicht Rebecca ist, sondern eine junge Frau, die sich gerade in einer prekären Situation befindet und nur so tut als ob.

Es beginnt eigentlich ganz vielversprechend, die Geschichte wird wechselweise von zwei Enden aufgerollt, einmal von der echten Bec kurz vor ihrem Verschwinden im Jahre 2003, dann wieder von der "falschen" Bec im Jahre 2014.

Ich habe neulich ein Buch zu einem ähnlichen Thema gelesen, nämlich "Pretty Baby" von Mary Kubica, das mich sehr beeindruckt hat und meine - relativ indifferenten - Erwartungen weit übertraf. Daher bin ich jetzt mit einer durchaus hohen Erwartungshaltung an diesen als Thriller ausgewiesenen Roman gegangen - und wurde schwer enttäuscht.

Die Geschichte ist ausgesprochen schwach, ja leblos, es werden eine ganze Reihe von Figuren eingeführt, die auf die ein oder andere Art mit dem Fall zu tun haben könnten. Nur zu oft verläuft sich die ganze Chose aber im Sande. Ich stehe ziemlich hilflos da, denn nichts baut auf dem auf, was zuvor geschildert wurde - finde ich! Kein Buch nach meinem Geschmack, leider, denn die Erzählstränge verpuffen hier reihenweise, es ist eine Schande!

Obwohl das Ende durchaus überrascht und einiges hätte reißen können, tut es das gerade nicht. Ich jedenfalls bleibe irritiert zurück und frage mich, wozu das alles? Definitiv keine Leseempfehlung von mir!

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Unrealistisch und Unverständlich

Der Thriller, den allerdings einfach die Spannung fehlt, wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Zum einen aus Rebecca Winters Sicht, die im Sommer 3003 mit 16 Jahren spurlos verschwindet und zum anderen aus der Sicht der falschen Rebecca, die nach fast 11 Jahren in die Rolle der echten Rebecca tritt.
Die Familie nimmt sie mit offenen Armen auf und da keiner Fragen zu ihrem verschwinden, zu den letzten 10 Jahren stellt, hat es die falsche Rebecca wirklich einfach. Sie geht in ihrer Rolle wirklich auf und genießt die Aufmerksamkeit, die sie plötzlich von allen Seiten zu spüren bekommt. Doch die Wahrheit ist tödlich.

Ich persönlich mochte die beiden Rebeccas nicht wirklich, ihre Handlungen waren einfach oft nicht nachvollziehbar und daher wirkte die Geschichte auf mich leider unglaubwürdig. Auch die anderen Charaktere waren nicht sonderlich gut ausgearbeitet und vor allem der ermittelnde Polizeibeamte war so was von unecht und seine Arbeit für mich nicht nachvollziehbar. In den letzten Kapiteln nimmt der Thriller dann doch etwas an Spannung zu, aber die Handlungen wirken so unecht und zusammengekleistert, nur um das ganze dann etwas logischer enden lassen zu wollen. Für mich hat das leider alles nicht gepasst und ich war eigentlich enttäuscht, da ich viel grössere Erwartungen an den Thriller hatte.

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