Thomas Finn: Aquarius

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Thomas Finn: Aquarius
Verlag
ET (D)
2014
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783492703376

Informationen zum Buch

Seiten
416

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Hauptbrandmeister Dreyer folge dem Ruf der Sirenen.

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Legenden ranken sich um die grausamen Wesen, die unachtsame Männer mit ihrer Schönheit und ihrem Gesang ins Verderben locken. Außer den Berichten betrunkener und einsamer Seeleute gibt es aber keinerlei Beweise für die Existenz von Nixen. Einzig eine eingeschworene Gemeinschaft hütet seit Jahrhunderten ihr Geheimnis. Bis jetzt ... Bei den Bergungsarbeiten an einer alten Seemine geschieht ein Unglück: Die Mine explodiert. Als Berufstaucher Jens Ahrens wieder zu Bewusstsein kommt, findet er sich in einem Keller wieder, gefangen mit anderen Männern, die unter Drogen gesetzt und so wehrlos gemacht wurden. Nur mit Mühe kann er sich befreien und flüchtet nach Egirsholm, eine kleine, wohlhabende Küstensiedlung. Diese aber wird zum Schauplatz rätselhafter Todesfälle. Menschen ertrinken - und das sogar auf der Landstraße oder in ihrem Haus! Etwas geht vor sich, in das Jens so schnell und tief hinab gesogen wird, dass er sich nicht mehr entziehen kann. Das Meer ist unruhig. Und es ist wütend.

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Gefährliches Meer

Inhalt
Jens Ahrens ist Berufstaucher und gerade bei einem Bergungseinsatz in der Nordsee beschäftigt, als plötzlich bei einem der Tauchgänge ein Unglück passiert. Es grenzt fast an ein Wunder, dass er lebend an einen Strand gespült wurde. Doch sein Glück ist nicht von langer Dauer und er endet in Gefangenschaft und dies nicht alleine. Wer sind seine Mitgefangenen und warum sollen sie alle sterben?

Eine gefährliche Flucht bringt ihn in ein ehemaliges Fischerdorf und anstatt sich auf dem schnellsten Weg nach Hause zu begeben, beschließt er dort zu bleiben, um einen Weg zu finden, die entführten Männer zu befreien. Denn auch in dem Ort sind bereits merkwürdige Dinge und mysteriöse Todesfälle geschehen und dies scheint noch nicht beendet zu sein. Jens vermutet einen Zusammenhang und macht sich mithilfe der jungen Polizisten Meike auf Spurensuche, immer die Warnung eines Mitgefangenen im Ohr, der davon sprach, dass das Böse im Meer lauert...

Meine Meinung
Mit „Aquarius“ hat der Autor Thomas Finn einen rasanten und spannenden Mystery-Thriller geschaffen, der mich von Anfang an fesselte. Schon der etwas gruselige Prolog ließ mich als Leser erkennen, dass mich eine unheimliche und phantastische Geschichte, aber ebenso auch ein actionreicher Thriller erwartet.

Diese Mischung hat mir sehr gut gefallen und die eingewobenen Informationen über alte Legenden und Mythen über Sirenen, aber auch Hypothesen wie die Wasseraffen-Theorie, haben der Geschichte einen besonderen Reiz gegeben. Man konnte richtig nachempfinden, wie schwer es Jens und Meike mit der Zeit fiel, weiterhin eine rationale Erklärung für die seltsamen Erlebnisse mit seltsamen Wesen zu finden, während sie selbst immer mehr in Gefahr gerieten und auch dann wenn ihre Verfolger alles andere als übernatürlich waren, sondern Menschen aus Fleisch und Blut, ausgestattet mit modernen Waffen.

Der Zeitdruck, unter dem Jens und Meike lagen, sorgte für Tempo, und viele gefährliche Szenen im Wasser und an Land boten Action und Spannung. Die Lösung vieler kleiner Rätsel, die nach und nach die Zusammenhänge aufdeckten, machten viel Spaß, weil man als Leser zwar viele Möglichkeiten bekam, auf richtige Schlüsse zu kommen, aber ebenso immer mal wieder von neuen Wendungen und Erkenntnissen überrascht wurde. Attentate, Geheimniskrämerei und Täuschungen sorgten dafür, dass ich als Leser sehr misstrauisch gegenüber den agierenden Figuren war und keinem so wirklich trauen wollte. Und unheimliche Szenen, die an Filme wie „The Fog – Nebel des Grauens“ erinnerten, boten immer mal wieder Gruselmomente und eine unheimliche Stimmung. So blieb es bis zum Schluss für mich immer sehr spannend und es fiel schwer, das Buch aus der Hand zu legen.

Die Hauptfigur Jens fand ihn sehr gut dargestellt. Er wirkte sehr sympathisch und menschlich und war dabei kein Überflieger. Einfach wie jemand, den man gerne kennenlernen würde. Aber auch die Polizistin Meike fand ich sehr gut beschrieben. Auch sie wirkte auf mich immer sehr lebendig und echt und ich mochte ihre etwas draufgängerische aber auch gleichzeitig sensible Art. Auch die übrigen Charaktere haben mir sehr gut gefallen, gerade die Bürgermeisterin und noch die/der ein oder andere Bewohner/in des mysteriösen Fischerdorfes waren alles andere als farblos.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne actionreiche, rätselhafte und spannende Thriller liest und dabei gleichzeitig unheimliche Geschehnisse und Mystery mag.

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Gefahr aus der Tiefe

Der Berufstaucher Jens Ahrens arbeitet mit seinem Kollegen an der Bergung von Kupferrollen aus einem versunkenen Schiffswrack, als plötzlich alles schief läuft. Als Jens an einem Strand erwacht, findet er sich kurz darauf in einem Keller, zusammen mit anderen Männern, die dort ebenfalls gefangen gehalten werden. Mit Mühe gelingt Jens die Flucht und er hat immer noch die Worte seines Mitgefangenen Rhode, einem Heimatforscher, im Ohr, daß die Männer nur noch sechs Tage zu leben hätten und das Böse im Meer lauert. Jens rettet sich in den wohlhabenden Küstenort Egirholm und zusammen mit der Polizistin Meike Ehlers macht er sich auf die Spurensuche: was genau meinte Rhode mit seiner Warnung, finden sie in seinem Haus Antworten darauf? Warum ist Meikes Vorgängerin vor wenigen Wochen in einer Telefonzelle ertrunken? Stehen die Toten, die im Abstand von mehreren Jahren immer wieder in größerer Zahl an die Küsten von Nordfriesland angeschwemmt werden, mit Rhodes Warnung in Verbindung?

„Aquarius“ ist mein erstes Buch von Thomas Finn – und es konnte mich von der ersten Seite an mit seiner unheimlichen Spannung in seinen Bann ziehen. Es ist ein Mystery-Thriller mit viel Spannung und Action, der seinen Protagonisten kaum Erholungspausen gönnt. Wenn ich das Buch nicht im Rahmen einer Leserunde gelesen hätte, dann hätte ich es wahrscheinlich in einem Rutsch durchgelesen.

Was ist dran an der Versuchung aus dem Meer, die Männer in ihren sicheren Tod lockt, die Versuchung, die man Sirenen oder Meerjungfrauen nennt? Warum haben viele bekannte Firmen eine Niederlassung in dem kleinen Ort Egirholm? Wie kann man in einer Telefonzelle ertrinken? Und was hat der Song Aquarius aus dem Musical Hair mit alldem zu tun?
Fragen über Fragen, deren Lösung der Leser zusammen mit Jens und Meike Stück für Stück näher kommt und die am Ende des Buches beantwortet werden.

Geschickt verbindet der Autor die Krimihandlung mit Legenden, die das Meer und die alte versunkene Stadt Rungholt umgeben, dem Forschungsgebiet von Volker Rhode, ohne daß die Handlung dadurch haarsträubend oder abwegig werden würde.

Jens Ahrens ist ein sympathischer Charakter, hinter dem mehr steckt, als man anfangs annimmt: er läßt sich nicht so schnell unterkriegen und setzt alles daran, um Rhode und die anderen Männer vor Ablauf der sechs Tage befreien zu können. Meike Ehlers, die ihn bei seiner Suche unterstützt, ist erst seit drei Wochen auf dem Egirholmer Polizeiposten, nachdem ihre Vorgängerin unter ominösen Umständen zu Tode gekommen ist. Meike hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, weil sie ohne Vorbehalte ist, was eine gute Grundlage für ihre Zusammenarbeit mit Jens ist.

Da mir dieses Buch so gut gefallen hat, wird es mit Sicherheit nicht mein letztes Buch des Autoren bleiben.

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Ein durch und durch spannender Mystery-Thriller

Rund um das Fischerdörfchen Egirholm geschehen seltsame Todesfälle: Weitab vom Meer ertrinken Menschen auf unerklärliche Weise. Der Berufstaucher Jens Ahrens, der von alldem noch nichts ahnt, befindet sich gerade auf einer Bergungstour, als eine Seemine in seiner Nähe explodiert. Als er später wider Erwarten lebendig an einem einsamen Strand aufwacht und eine unbekannte Frau auf ihn zulaufen sieht, erhofft er schon seine Rettung - und wird kurzerhand mit einer Schaufel von ihr niedergeschlagen. Nach und nach werden immer weitere scheinbar unglaubliche Dinge aufgedeckt…

Die erste Lektion, die ich hier in Sachen Thriller und im besonderen in Sachen Aquarius lernen musste: Es hängt alles miteinander zusammen und man kann niemals vorher ahnen, auf welche Weise. Dieses Buch ist unglaublich spannend, an jeder Ecke lauert eine neue Wendung und wenn man zwischendurch glaubt, dass man etwas herausgefunden hat, kommt die nächste Verwirrung um die Ecke. Hinzu kommen außerdem zahlreiche brenzlige Situationen, action-reiche Handlungen und eine geschickte Verflechtung mit Mystik, die die Geschichte noch mal spannender machen.

Unser Protagonist Jens Ahrens ist sehr sympathisch, mutig und handelt in vielen Fällen sehr gewitzt. Viele Situationen, vor denen die meisten gezittert hätten, meistert er gut überlegt, und erscheint dabei nie wie der fehlerlose und langweilige Held; im Gegenteil bleibt er glaubwürdig. Auch die anderen Personen in dieser Geschichte sind allesamt sehr interessant, besonders dadurch, dass wir uns bis zum Ende hin quasi nicht sicher sein können, ob denn bisher jeder ehrlich war…

Ein durch und durch spannender Mystery-Thriller, den ich jedem ans Herz legen möchte, der auf geschickt verknüpfte Ideen steht, gern miträtselt und dabei eventuell oft genug nicht auf die richtige Lösung kommt.

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