Arno Strobel, Ursula Poznanski: Fremd

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Arno Strobel, Ursula Poznanski: Fremd
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783805250849

Informationen zum Buch

Seiten
400

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Ich sehe das Aufflackern der Eingangsbeleuchtung nur durch Zufall.

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Handlungsort

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Stell dir vor, du bist allein zu Haus. Plötzlich steht ein Mann vor dir. Er behauptet, dein Lebensgefährte zu sein. Aber du hast keine Ahnung, wer er ist. Und nichts in deinem Zuhause deutet darauf hin, dass jemand bei dir wohnt. Er redet auf dich ein, dass du doch bitte zur Vernunft kommen sollst. Du hast Angst. Und du verspürst diesen unwiderstehlichen Drang, dich zu wehren. Ein Messer zu nehmen. Bist du verrückt geworden?

Stell dir vor, du kommst nach Hause, und deine Frau erkennt dich nicht. Sie hält dich für einen Einbrecher. Schlimmer noch, für einen Vergewaltiger. Dabei willst du sie doch nur beschützen. Aber sie wehrt sich, sie verbarrikadiert sich. Behauptet, dich niemals zuvor gesehen zu haben. Sie hält dich offensichtlich für verrückt. Bist du es womöglich?

Eine Frau. Ein Mann. Je mehr sie die Situation zu verstehen versuchen, desto verwirrender wird sie. Bald müssen sie erkennen, dass sie in Gefahr sind. In tödlicher Gefahr. Und es gibt nur eine Rettung: Sie müssen einander vertrauen...

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Spannendes Gemeinschaftswerk zweier großer Autoren

Inhalt:
Die Australierin Joanne lebt seit etwa einem Jahr in Deutschland. Eines Abends muss sie erleben, wie ein Fremder in ihr Haus eindringt. Was will er von ihr? Er behauptet, er sei ihr Verlobter. Aber das wüsste sie doch, oder?

Erik kommt eines Abends nach einem anstrengenden Bürotag nach Hause und freut sich auf seine Verlobte Joanna. Doch diese erkennt ihn plötzlich nicht mehr, und all seine Sachen sind aus dem Haus verschwunden. Nichts deutet darauf hin, dass er mit Joanna zusammenwohnt außer seiner Erinnerung.

Zwei Menschen, eine abstruse Situation und bald auch tödliche Gefahr, der sie nur gemeinsam entrinnen können …


Meine Meinung:
Ich habe alle Bücher von Ursula Poznanski gelesen und seit „Der Trakt“ auch alle von Arno Strobel, und ich habe sie alle geliebt oder doch zumindest sehr gern gelesen. So war natürlich auch gleich klar, dass dieses Gemeinschaftswerk bei mir einziehen muss. Und es hat sich wirklich gelohnt.

Das Buch konnte mich von der ersten Seite an fesseln, und zwar bis zum Schluss. Ich konnte mir die üble Situation, in der sich die Protagonisten aufgrund der atmosphärischen Beschreibungen problemlos vorstellen. Sicher war es dabei von Vorteil, dass kapitelweise abwechselnd aus der Sicht beider Protagonisten erzählt wird, und zwar in der Ich-Form und im Präsens. Dadurch bekommt man das Gefühl, direkt mit der jeweiligen Person zusammen alles zu erleben und kann auch die zum Teil paranoiden Gedankengänge gut nachvollziehen. Anfangs erleben wir dieselbe Szene aus beiden Perspektiven, lesen dieselben Dialoge und Geräusche noch einmal in der Wahrnehmung der anderen Person, was mir gut gefallen hat. Später schreitet allerdings die Handlung mit jedem Kapitel weiter voran.

Die Erzählweisen von Joanna und Erik unterscheiden sich ein klein wenig, aber das Gesamtwerk wirkt trotz der Beteiligung von zwei Autoren wie aus einem Guss.

Beide Protagonisten waren mir gleichermaßen sympathisch, und ich habe mit beiden gebangt. Allerdings kam es immer wieder vor, dass sich meine Sympathien ein bisschen mal in die eine Richtung, mal in die andere verschoben, je nachdem, wer gerade mit Erzählen dran war und den anderen als verrückt, böse oder sonst irgendwie schlecht dargestellt hat. Hier ist es dem Autorenduo wirklich gut gelungen, mich zu manipulieren.

Obwohl ich mir über einen Teil der Hintergründe schon recht früh im Klaren war, fand ich die Erzählung wahnsinnig spannend. Denn für Joanna und Erik wird es immer gefährlicher, und sie wissen genauso wenig wie der Leser, wem sie trauen können, womöglich noch nicht mal sich selbst. Das ganze Szenario wirkt so verworren, und das meine ich jetzt im positiven Sinn. Denn es machte mir wirklich Spaß, die Knoten mit jedem Kapitel ein kleines bisschen zu entwirren.

Die Spannung steigt immer weiter an, bis es kurz vor Schluss zum Show down kommt. Bis dahin war ich mir sicher, dass ich diesem Buch guten Gewissens 5 Sterne geben würde. Doch dann kam noch die Auflösung der Hintergründe der ganzen Geschichte, und die konnte ich nur zur Hälfte nachvollziehen. Die andere Hälfte ergab für mich einfach keinen Sinn.

Trotzdem empfehle ich das Buch gerne weiter, denn das Lesevergnügen war schon sehr groß, und konnte auch durch den einen Kritikpunkt nicht wirklich zerstört werden.

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