Charles Todd: Auf dünnem Eis

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Charles Todd: Auf dünnem Eis
Verlag
ET (D)
2003
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Legacy of the Dead
ET (Original)
2000
ISBN-13
9783453870192

Informationen zum Buch

Seiten
399

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Die beiden Frauen saßen zusammengekauert in der kleinen Kutsche und sahen auf die schmutzige, beklemmende Straße hinaus.

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In den Bergen von Schottland wird eine Frauenleiche gefunden. Da es sich offensichtlich um einen Mord handelt, soll Inspektor Rutledge von Scotland Yard den mysteriösen Fall aufklären, der die Geister der Vergangenheit wieder aufleben lässt.

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Ein gelungener Kriminalroman!

In diesem Roman der Reihe, wird Inspektor Rudledge einmal mehr mit seiner Vergangenheit konfrontiert, er kann sich durch die Besonderheit des Falles nicht entziehen und seine borenden Schuldgefühle stehen ihm bei der Ermittlung mehr als einmal im Weg. Ich fand es interessant zu sehen wie Rudledge mit dieser Situation umgeht, die Autoren haben es jedenfalls gut umgesetzt, gerade auch Hamishs Stimme wird hier etwas anders eingesetzt, da Fiona ja seine Verlobte gewesen ist. Rudledge fühlt sich verpflichtet Fiona freizusprechen und ihr zu helfen. Gerade hier werden seine Gefühle klarer und auch seine Angst Fiona könnte erfahren was mit ihrem Verlobten wirklich passiert ist.

Der Fall selbst, erweist sich als verworrener, als zu erst erwartet. Falsche Fährten werden gesetzt auf die der Leser prompt ersteinmal hereinfällt. Die Abgründe menschlichen Handelns werden ein mal mehr aufgedeckt und irgendwie ist die Lösung auch ein Stückweit sehr traurig. Die Spannung wird wie immer vermischt mit dem sehr bildhaften Schreibstil und schon bald hat man die rauhe Landschaft vor Augen in der der Fall schließlich gelöst wird.
Ich fand diesen Teil der Reihe, jedenfalls toll und bin ein wenig traurig das mir solangsam die Bände ausgehen, da ich bald alle bisher erschienen gelesen habe.

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Ich habe mittlerweile ein leichtes Faible für Inspector Rutledge und seinen inneren Begleiter Hamish entwickelt und lese die Romane sehr gerne. Einige Elemente wiederholen sich jedoch stets: die örtliche Polizei ist zum großen Teil nicht begeistert von seiner Einmischung, es gibt eine einflussreiche Persönlichkeit im Hintergrund, die dafür sorgt, dass Rutledge den Fall zugewiesen bekommt oder ihn behalten darf und Rutledge lässt sich von einer Frau einwickeln. Ich finde ja, es wird Zeit, dass er mal eine Beziehung beginnt und nicht mehr vom kleinsten Lächeln einer Frau überwältigt wird.

Trotz der Parallelen ist jeder Fall anders und ich bin nur selten vorab in der Lage, die Lösung vorherzuahnen. Dieser Fall führt ihn nach Schottland und somit in Hamishs Heimat. Der Inspector soll eigentlich nur eine Dame der Gesellschaft beruhigen, die sich von der örtlichen Polizei belästigt fühlte und nicht glauben mag, dass es sich bei der Leiche um ihre Tochter handeln könnte. Rutledge will aber nicht nur beruhigend wirken, er will um jeden Preis die Wahrheit herausfinden, auch wenn die Schuldige eigentlich schon fest steht, sie ist verhaftet und ihre Schuld scheint erwiesen, zudem macht sie keine Anstalten, sich zu verteidigen. Die Ermittlungen Rutledges wirken wie meist etwas ziellos, er buddelt hier ein bisschen, bekommt da ein paar Informationen und zieht dann daraus Schlüsse, die dem Leser verborgen geblieben sind, aber seltsamerweise trotzdem nicht an den Haaren herbeigezogen wirken.

„Auf dünnem Eis“ hat mir wirklich gut gefallen, besondere Tiefe hat es durch die Verbindung mit Hamishs Vergangenheit bekommen. Das gibt der inneren Beziehung eine ganz besondere Würze und deutet Veränderungen an, die sich hoffentlich auf die weiteren Bände auswirken werden.

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