James W. Nichol: Ausgesetzt

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James W. Nichol: Ausgesetzt
Verlag
ET (D)
2005
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Midnight Cab
ET (Original)
2002
ISBN-13
9783426628287

Informationen zum Buch

Seiten
427

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Der dreijährige Walker Devereaux steht an einer Straße, auch wenn er zu klein ist, um sie zu sehen.

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Handlungsort

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Neben einer Landstraße in Ontario wird ein dreijähriger Junge ausgesetzt. Seine Mutter flüstert ihm noch zu, sich an einem Zaun gut festzuhalten - doch sie kehrt nie zurück. Mit neunzehn weiß Walker Devereaux immer noch nicht, wer er eigentlich ist. Außer einem Foto von zwei Mädchen und dem Brief eines Teenagers, die man damals in seiner Jackentasche fand, hat er keine Anhaltspunkte. Aber er gibt nicht auf. Walker will das Rätsel um seine Familie lösen - und kreuzt den Weg eines mörderischen Psychopathen.

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An seinen leiblichen Eltern kann sich Walker nicht mehr erinnern. Das letzte Bruchstück in seinem Gedächtnis ist seine gesichtslose Mutter, die ihm zuflüstert, er solle sich am Zaun festhalten. Ein Unbekannter findet den dreijährigen Jungen und überlässt ihn der Obhut der Polizei. Eine Odyssee der wechselnden Pflegeeltern und Schulprügeleien beginnt, die erst bei den Devereaux endet, in denen Walker zum ersten Mal eine liebende Familie kennenlernt. Doch seine geheimnisvolle Vergangenheit lässt ihm keine Ruhe und so macht er sich auf die Suche nach seiner Mutter - die Spur führt nach Toronto.

Nach den etwas holprigen ersten Seiten entwickelt sich "Ausgesetzt" zu einem wahren Pageturner. Parallel zu Walkers Geschichte gibt es einen weiteren Erzählstrang: Bobby ist ein etwas unheimliches Kind, das sich bald zu einem ausgewachsenen Sadisten entwickelt. Doch wie die beiden Männer miteinander verbunden sind, erfährt man erst im Laufe des Buches. So fügt sich Puzzleteilchen für Puzzleteilchen zusammen und erst gegen Ende darf der Leser aufatmen. Zwar sieht es oft so aus, als ob man schon den Fall für sich geklärt hätte, doch der Autor hält einige überraschende Wendungen bereit.

Für sein Debüt "Ausgesetzt" wurde James W. Nichol als "Crime Writer of Canada 2004" ausgezeichnet, aber obwohl ich das Buch jedem Krimileser gerne empfehlen werde, ist es doch kein herausragendes Werk. Unterhaltung und Spannung sind garantiert - aber die Geschwindigkeit des Vergessenwerdens liegt vermutlich nah bei der des Gelesenwerdens. Die Beschreibungen sind sprachlich einfach, aber oft auch recht brutal. Die Charaktere sind weder zu oberflächlich noch zu tiefgründig und so ist "Ausgesetzt" das, was es verspricht: Ein sehr spannender, aber auch schlichter Thriller mit einem zu reißerischen Finale. Da ich ihn kaum aus der Hand zu legen vermochte und es sich außerdem um ein Erstlingswerk handelt, verdient er eine fast vorbehaltlose Empfehlung.

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