Karin Slaughter: Belladonna

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Karin Slaughter: Belladonna
ET (D)
2003
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Blindsighted
ET (Original)
2001
ISBN-13
9783805207256

Informationen zum Buch

Seiten
416

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Sara Linton lehnte sich auf dem Stuhl zurück und murmelte ein leises "Ja, Mama" in den Hörer.

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Handlungsort

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Sara Linton, Kinderärztin im Krankenhaus des verschlafenen Heartsdale und bei Bedarf auch die Gerichtspathologin, findet Sybil Adams verblutend auf der Toilette eines Restaurants. Zwei tiefe Schnitte in ihrem Bauch bilden ein tödliches Kreuz. Alle Versuche, die beliebte College- Professorin zu retten, bleiben vergeblich. Bei der Autopsie muß Sara feststellen, daß Sybil auf grauenhafte Weise vergewaltigt wurde. Daß Sybil blind und damit so gut wie wehrlos war, macht den brutalen Mord noch entsetzlicher. Sara ist fassungslos...

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“Blindsighted” von Karin Slaughter ist der erste Teil der Grant County-Serie. Hauptperson ist Sara, eine Ärztin, deren Ex-Mann, Jeffrey, Polizist ist. Sara findet in ihrem Stammlokal eine Leiche auf der Toilette auf. Bei der Toten handelt es sich um die Zwillingsschwester von Lena, der Partnerin Jeffreys. Doch sie soll nicht das einzige Opfer bleiben.

Dieser Thriller besteht einerseits aus den Ermittlungen bezüglich des Mordes, aber auch aus den Geschehnissen in Saras Privatleben. Der Leser bekommt einen tiefen Einblick in Saras Leben: Sowohl die beruflichen als auch die familiären Seiten werden beleuchtet, wodurch man die Protagonist sehr gut kennen lernt. Komischerweise fehlte mir hier trotzdem etwas. Sara war mir zwar schon sympathisch, aber dennoch erschien sie mir irgendwie fern. Jeffrey wurde auch recht gut beschrieben, ebenso Lena. Ich nehme auch an, dass dies die drei Hauptpersonen in der gesamten Serie sein werden.

Der Kriminalfall an sich ist ganz interessant. Es wird große Spannung aufgebaut und ich hatte wirklich keine Ahnung, wer der Täter sein könnte. Die Autorin zeigt immer neue mögliche Tatvorgänge auf, um den Leser zu verwirren. Das Ende selbst kam mir dann doch etwas zu plötzlich und schnell.Während des Lesens hatte ich ständig das Gefühl als würde ich einen Film sehen. Es ist einfach die typische Filmhandlung, was mich irgendwie gestört hat. Ich kann gar nicht genau erklären, wie ich das meine. Ich hatte einfach ein komisches Gefühl beim Lesen.

Obwohl ich nicht zu 100% überzeugt bin, werde ich mir den 2. Teil auf jeden Fall besorgen. Denn angeblich soll die Serie ja besser werden.

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Inhaltsangabe:

Die Kinderärztin und Gerichtspathologin Sara Linton findet auf der Toilette eines Diners im verschlafenen Südstaaten-Städchen Heartsdale die brutal verletzte Collegeprofessorin Sybil Adams. Sybil stirbt in Saras Beisein, und dass Sybil blind war, macht das Verbrechen für alle umso grausamer und unfassbarer. Der Fall bringt es mit sich, dass Sara mit ihrem Ex-Ehemann und Polizisten Jeffrey Tolliver zusammenarbeiten muss, was in Sara verwirrende Gefühle weckt. Auch Jeffrey muss sich mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit noch einmal auseinandersetzen. Die Ermittlungen stecken bald in einer Sackgasse, doch dann verschwindet eine junge Studentin, und man muss fürchten, dass der Mörder ein weiteres Opfer gefunden hat ...

Das Buch ist der erste Band der Reihe um Dr. Sara Linton und Chief Jeffrey Tolliver.

Der erste Satz:

„Sara Linton lehnte sich auf dem Stuhl zurück und murmelte ein leises „Ja, Mama“ in den Hörer.“

Meine Meinung zum Buch:

Zu diesem Buch habe ich in der Hoffnung gegriffen, einen spannenden Pageturner zu lesen zu bekommen, der mich an die Geschichte fesseln kann. Auf das letzte Drittel des Buches bezogen, wurde meine Hoffnung auch erfüllt. Aber der Anfang war recht zäh.

Zum einen lag das daran, dass ich mit den Personen nicht so recht warm werden konnte. Sara kam mir ziemlich zickig vor, ihre Handlungen sprunghaft und ohne erkennbares Motiv. Später, wenn man Saras Vorgeschichte kennenlernt, wird dies dann nachvollziehbar, aber da ist es in meinen Augen fast schon zu spät. Es wäre für mich besser gewesen, Saras Geschichte schon etwas früher zu kennen, dann wäre sie mir sicher sympathischer gewesen. Ihr Ex-Mann Jeffrey bleibt sehr blass, er bekommt kein Eigenleben und wirkt auf mich wie „der Mann an ihrer Seite“. Das finde ich schade, denn die beiden könnten ein interessantes Paar sein. Zumindest im ersten Band der Reihe wird nicht ersichtlich, was die beiden eigentlich aneinander finden. Lena, die dritte Hauptperson und Schwester des Opfers, ist noch am interessantesten charakterisiert. Ich konnte gut nachfühlen, wie sie sich für Sybil verantwortlich fühlte und wie sie damit zurecht kommen musste, dass Sybil ein eigenes Leben lebte und sie trotz ihrer Blindheit nicht mehr brauchte.

Vom Stil her ist das Buch leicht zu lesen. Die in den vorangegangenen Rezis erwähnten „Yeahs“ haben mich auch gestört, aber das waren die einzigen Stolperer für mich. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Sara, Jeffrey und Lena, so dass man als Leser die Geschichte von verschiedenen Seiten verfolgen kann. Trotzdem will die Spannung in den ersten beiden Dritteln des Buches nicht aufkommen, zu sehr tappen die Ermittler auf der Stelle, es tut sich einfach zu wenig. Allerdings nimmt die Geschichte im letzten Drittel Fahrt auf und entwickelt sich wirklich zum rasanten Pageturner. Das hat mich dann doch für den etwas langweiligeren Mittelteil entschädigt und lässt auf eine spannende Fortsetzung des Ermittlerduos Sara/Jeffrey hoffen.

Das Buch hat mich darin bestärkt, nicht immer unbedingt mit dem ersten Band einer Reihe anfangen zu wollen, denn gerade im ersten Buch können noch Schwächen liegen, die in den späteren Bänden besser verarbeitet sind – vor allem dann, wenn der erste Band auch gleichzeitig das allererste veröffentlichte Buch der Autorin ist. Das ist mir bei anderen Autoren aufgefallen und ich denke, dass die späteren Bücher von Karin Slaughter auch besser sind.

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Rein zufällig findet die Kinderärztin und Pathologin Sara Linton die verblutende Sybil Adams in der Toilette einer Gaststätte. Sehr bald wird klar, daß die blinde, hilflose Frau Opfer eine furchtbaren und schockierenden Verbrechens geworden ist. Inspector Tolliver versucht, dem Mörder auf die Spur zu kommen...

Ebenso wie die anderen Bücher von Karin Slaughter hat mich auch dieses überhaupt nicht mehr losgelassen. Ich habe in jeder freien Sekunde gelesen und den flüssigen Schreibstil genossen, bis ich endlich die Auflösung des Falls präsentiert bekam.

Auch finde ich die Protagonisten wieder äußerst liebenswert, ihre persönlichen Entwicklungen verfolge ich mit großem Interesse. Besonders den Spagat, den Sara Linton mit ihren Tätigkeiten Kinderkrankenhaus/Pathologie hinlegt, finde ich gut gelungen und für den Leser interessanter als ein Gerichtsmediziner, der ausschließlich ebendiesem Beruf nachgeht.

Erneut auffallend ist auch die Liebe zum Detail, was die ganze Sache natürlich sehr brutal werden läßt. Ich persönlich empfinde dies nicht als störend, insbesondere weil es nicht als pure Effekthascherei eingesetzt wird, sondern wichtig für die Auflösung des Falls ist, aber für empfindsame Gemüter ist diese Lektüre daher eher nicht empfehlenswert.

Abschließend möchte ich noch sagen, daß ich zwar schon recht früh geahnt habe, wer der Täter ist, dies aber meinen Lesegenuß in keinster Weise getrübt hat.

Sehr empfehlenswert ist dieses Buch für alle Leser, die auch schon andere Bücher der Autorin gelesen und gemocht haben.

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Sprachlich bietet Slaughter sicherlich nicht gerade das beste Niveau, eher schlicht und einfach - spannend ist das Buch trotzdem. Die geschilderten Grausamkeiten ließen mich das Buch ab und zu aus der Hand legen, um zwei Minuten später jedoch gleich wieder weiterzulesen. Besonders eindrucksvoll fand ich den Teil über das zweite Opfer: die Scham, Verzweiflung..... und die daraus resultierende Reaktion.

Positiv überrascht war ich zudem noch von einem ganz anderen Teil des Krimis: Während der Schilderung der Beziehung der Hauptpersonen musste ich immer wieder mal denken: 'Ja, genau so ist es.' bzw. 'Ach, das kenne ich auch.' Wer also sein Augenmerk nicht nur ausschließlich auf den Thrillerpart richtet, findet durchaus auch Lesenswertes zum Thema Mann/Frau :-).

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