Berndt Schulz: Wildwuchs

 
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Berndt Schulz: Wildwuchs
Untertitel
Ein Gartenkrimi
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783839218877

Informationen zum Buch

Seiten
374

Sonstiges

Originalsprache
deutsch

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Handlungsort

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Ein kleines Mädchen ist die einzige Überlebende - es musste die brutale Hinrichtung mit ansehen: Sieben Opfer. Allesamt kaltblütig erschossen. Als Kriminalhauptkommissar a. D. Max Horner von dem Fall erfährt, lässt der passionierte Gärtner sofort die Harke fallen. Die alten Kollegen sind zwar alles andere als kooperativ - doch nicht grundlos zählte Max Horner viele Jahrzehnte zu den Besten seines Berufs. Dem Täter auf der Spur blickt er in die bitteren Abgründe einer menschlichen Tragödie.

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Wildwuchs

In einer Gaststätte außerhalb Frankfurts werden sieben Menschen auf brutale Weise getötet. Überlebende dieses Massakers sind nur die kleine Tochter der Betreiber und der junge Untermieter, der angeblich im Obergeschoss des Hauses überhaupt nichts von den Geschehnissen mitbekommen haben will. Die Ermittler tappen lange Zeit im Dunkeln. Doch schon ganz bald laufen den Beamten eher zufällig zwei der möglichen Täter über die Füße. Dennoch bleiben Tatmotiv und Tathergang völlig unklar.

Kriminalhauptkommissar a. D. Max Horner findet den Fall interessant und lässt es sich nicht nehmen kräftig bei den Ermittlungen mitzumischen. Auch wenn er keine konkreten Infos von seinen alten Kollegen bekommt, so scheint er mit seiner Spürnase immer ein Stück schneller voranzukommen als die Kollegen. Aber dann gerät er immer tiefer in den Fall hinein und bringt damit auch seine eigene Familie in Gefahr.

„Wildwuchs“ beginnt spannend und lässt nach dem großen Massaker zu Beginn auf eine durchgehend interessante Geschichte hoffen. Doch das gelingt nicht wirklich. Insbesondere die Lebensumstände des Hobbyermittlers Horner tragen hierzu bei. Er lebt seit dem Tod seiner Frau alleine, besucht sie aber täglich auf dem Friedhof und führt Zwiegespräche mit ihr. Gerne kümmert er sich um seinen Enkel und um alle gärtnerischen Dinge, die es zu erledigen gibt. Horners Ermittlungen laufen mehr oder weniger ganz nebenher ab. Er stolpert förmlich in den Fall hinein und hat einfach Glück mit seinen Ermittlungen voranzukommen. So lässt sich aber sicher nicht wirklich ein Fall lösen. Horner hat hier einfach mehr Glück als Verstand.

Das eigentliche Tatmotiv ist dann auch wesentlich banaler als ursprünglich gehofft und vielleicht erwartet. So ist „Wildwuchs“ einfach eine nette Kriminalgeschichte, die mehr Spannung verspricht als sie halten kann.

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In einer Gaststätte werden sieben Menschen grausam hingerichtet. Nur ein kleines Mädchen - die Tochter der Restaurantbesitzer - überlebt das Massaker. Der Fall kommt auch Max Horner zu Ohren. Max ist 70 Jahre alt, verwitwet und Hauptkommissar außer Dienst. Er wird hellhörig und macht sich seine eigenen Gedanken über die Morde. Wirkliche Hilfe bei der Ermittlung bekommt er von den ehemaligen Kollegen nicht, aber trotzdem kommt er der Auflösung immer näher.

Mein Leseeindruck:

Es hat ein wenig gedauert, bis ich mich in diese Geschichte eingelesen hatte. Der Anfang war etwas zäh für mich bzw. langatmig, aber dann hatte ich mich eingelesen, und die Handlung konnte mich immer mehr fesseln.

Max Horner ist ein kauziger älterer Herr, der seit einigen Jahren verwitwet ist, aber immer noch mit seiner Frau spricht und sie um Rat fragt. Auch ist er ein großer Gartenfreund. Leider war Max Horner aber die einzige Figur im Buch, die mir etwas näher gekommen ist. Alle anderen Charaktere blieben mir leider fern und fremd.

Die Geschichte hat insgesamt großes Potenzial, weist aber noch kleinere Schwächen auf. Dennoch habe ich das Buch durchaus gerne gelesen; es konnte mich gut unterhalten.

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Wildwuchs

Vier Männer sind auf dem Weg zu einem Restaurant, weil sie etwas suchen. Der Plan ist ausgearbeitet, die Kabelbinder sind bereit, alles müsste nach Plan laufen. Aber einer der vier hat eine Pistole und benutzt sie auch gerne. Am Ende sind sieben Menschen tot. Es überleben nur zwei in diesem Haus, die kleine Tochter der Restaurantbesitzer und Kevin Hansen, ein junger Mann.
Max Horner, 70 Jahre alt und Hauptkommissar a. D., kann es nicht lassen und stellt seine eigenen Ermittlungen an.
Ich kam nicht so richtig in die Geschichte hinein, denn es zog sich alles ziemlich hin. Das änderte sich zwar mit der Zeit, doch so wirklich gepackt wurde ich nicht.
Garten- und Naturfreund Horner ist verwitwet, dennoch führt er Gespräche mit seiner Frau und erhält Ratschläge von ihr. Auch von seinem Labrador Wallander bekommt er Hinweise. Zu seinem Enkel Philipp hat er eine intensive Beziehung, was seiner Tochter nicht unbedingt recht ist. Sein ehemaliger Mitarbeiter Julian Schleicher sorgt dafür, dass er immer noch mit Informationen aus der Polizeibehörde versorgt wird. Max Horner ermittelt und das gefällt dem Hauptkommissar Dieter Pauli nicht unbedingt, er hält Horner für eine Landplage. Der hinzugezogene Profiler erkennt, dass jemand versucht die Kontrolle zurück zu gewinnen. Aber es bringt die Ermittlungen in dem Fall nicht so wirklich weiter.
Mit keinem der Charaktere konnte ich mich richtig anfreunden, daher konnte ich auch mit keinem mitfiebern. Am Ende erkennt man, was die Abgründe in Menschen für unsägliche Folgen haben können.
Ein Krimi, der mich nicht wirklich überzeugen konnte.

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