Birgit Böckli: Flammenküste

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Birgit Böckli: Flammenküste
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783426514078

Informationen zum Buch

Seiten
304

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Silvester, war sein erster Gedanke.

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Handlungsort

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Seit einiger Zeit kommt es auf Spiekeroog immer wieder zu gewalttätigen Übergriffen und Vandalismus.
Hat der Sohn einer neu zugezogenen Familie, der angeblich eine kriminelle Vergangenheit hat, etwas damit zu tun? Kommissar Berg aus Berlin, der auch nach Jahren auf der Insel noch um die Anerkennung der Bewohner kämpft, versucht zusammen mit seiner Kollegin Freda Althuis, die Puzzleteile zusammenzusetzen. Doch noch ehe ihnen das gelingt, wird die Insel von einem weiteren Verbrechen heimgesucht, und diesmal geht es um Leben und Tod.

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Flammenküste

Die Hauptkommissare Berg und Althuis haben auf ihrer ruhigen Nordseeinsel nicht sehr viel Arbeit. Es sind immer nur kleinere Delikte, um die sie sich kümmern müssen. Doch irgendwann häufen sich diese Sachbeschädigungen, es werden Fenster eingeschlagen, Wände beschmiert oder Briefkästen zertrümmert. Gleichzeitig wird eine kleine Familie bedroht, es kommen Gerüchte gegen sie auf und man lehnt sie radikal ab. Die Mutter spielt jedoch jede Handlung herunter und lehnt die Hilfe der Polizei komplett ab.

Die Polizei stösst bei ihren Ermittlungen auf sehr viel Schweigen. Die Menschen leben seit Generationen auf der Insel, trotzen gemeinsam Regen, Sturm, Kälte und Abgeschiedenheit. Gegenüber jedem Aussenstehenden oder Zugezogenem wie den Polizisten sind sie skeptisch und versuchen lieber ihre Probleme allein zu lösen, so gut es eben geht, wie sie es noch immer getan haben.

"Flammenküste" ist ein sehr ruhiger Krimi, der ganz ohne Blut, Mord und Totschlag auskommt und trotzdem durch Andeutungen, Anspielungen und einer drückenden Atmosphäre nicht langweilig wird. Man spürt als Leser, dass sich etwas anbahnt.

Auch wenn die Spannung etwas früher im Buch hätte anfangen können, habe ich das Buch doch gerne gelesen. Es liest sich sehr flüssig und angenehm und hat mich gut unterhalten. Wer gerne sehr ruhige Krimis liest, dem kann ich dieses Buch empfehlen.

"Flammenküste" ist das zweite Buch der Ermittler Berg und Althuis nach "Friesensturm".

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Eher ruhig

Eigentlich haben die Hauptkommissare Thomas Berg und Freda Althuis auf ihrer Nordseeinsel Spiekeroog einen ruhigen Job, denn es geschieht nicht allzu viel. Doch plötzlich gibt es eine ganze Reihe von Sachbeschädigungen. Hauswände werden beschmiert, ein Hühnerstall abgefackelt und Fenster eingeworfen. Anna ist mit ihrer Familie in das Haus ihres Vaters gezogen, der vor kurzem gestorben ist. Sie will seine Gastwirtschaft weiterführen. Doch Gäste bleiben aus, denn der Familie werden die Delikte von den alteingesessenen Bewohnern angelastet. Dann gibt es auch noch Übergriffe auf Joshua und die Gastwirtschaft. Aber Anna spielt das Ganze herunter und will keine Anzeige erstatten.

Die beiden Polizisten zeigen nicht viel Einsatz, um das Geschehen zu beenden. Doch wenn sie mit den Menschen reden, stoßen sie auf eine Wand des Schweigens. Ganz besonders die Schäfchen um Pastor Weiland versuchen die Geschichte auf ihre Weise zu lösen. Sie sind voller Vorurteile und überzeugt, dass ihre christliche Lebensweise alleine den Menschen das Heil bringt. Der charismatische Pfarrer bemerkt in seiner Engstirnigkeit überhaupt nicht, was da geschieht.

Althuis und Berg lieben ihren ruhigen Job. Freda Althuis hat eine sehr direkte Art und schiebt gerne eine ruhige Kugel. Daher harmoniert sie wahrscheinlich so gut mit Thomas Berg, der antriebslos und ängstlich ist in im entscheidenden Moment sein Bauchgefühl beiseiteschiebt. Er schleppt ein privates Problem mit sich herum, das er auf der ruhigen Insel zu vergessen sucht.

"Flammenküste" ist ein ruhiger Krimi mit einer recht bedrückenden Atmosphäre. Unterschwellig spürt man, dass da etwas im Busch ist, das schnell ausufern könnte. Man erwartet jederzeit einen Ausbruch und das macht die Geschichte spannend. Das Buch liest sich angenehm flüssig und hat mir gut gefallen. Wer also im Krimi nicht unbedingt Mord und Totschlag braucht, dem kann ich das Buch empfehlen.

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Nur Sachbeschädigung

Eigentlich haben die Hauptkommissare Thomas Berg und Freda Althuis auf ihrer Nordseeinsel Spiekeroog einen ruhigen Job, denn es geschieht nicht allzu viel. Doch plötzlich gibt es eine ganze Reihe von Sachbeschädigungen. Hauswände werden beschmiert, ein Hühnerstall abgefackelt und Fenster eingeworfen. Anna ist mit ihrer Familie in das Haus ihres Vaters gezogen, der vor kurzem gestorben ist. Sie will seine Gastwirtschaft weiterführen. Doch Gäste bleiben aus, denn der Familie werden die Delikte von den alteingesessenen Bewohnern angelastet. Dann gibt es auch noch Übergriffe auf Joshua und die Gastwirtschaft. Aber Anna spielt das Ganze herunter und will keine Anzeige erstatten.
Die beiden Polizisten zeigen nicht viel Einsatz, um das Geschehen zu beenden. Doch wenn sie mit den Menschen reden, stoßen sie auf eine Wand des Schweigens. Ganz besonders die Schäfchen um Pastor Weiland versuchen die Geschichte auf ihre Weise zu lösen. Sie sind voller Vorurteile und überzeugt, dass ihre christliche Lebensweise alleine den Menschen das Heil bringt. Der charismatische Pfarrer bemerkt in seiner Engstirnigkeit überhaupt nicht, was da geschieht.
Althuis und Berg lieben ihren ruhigen Job. Freda Althuis hat eine sehr direkte Art und schiebt gerne eine ruhige Kugel. Daher harmoniert sie wahrscheinlich so gut mit Thomas Berg, der antriebslos und ängstlich ist in im entscheidenden Moment sein Bauchgefühl beiseiteschiebt. Er schleppt ein privates Problem mit sich herum, das er auf der ruhigen Insel zu vergessen sucht.
"Flammenküste" ist ein ruhiger Krimi mit einer recht bedrückenden Atmosphäre. Unterschwellig spürt man, dass da etwas im Busch ist, das schnell ausufern könnte. Man erwartet jederzeit einen Ausbruch und das macht die Geschichte spannend. Das Buch liest sich angenehm flüssig und hat mir gut gefallen.
Wer also im Krimi nicht unbedingt Mord und Totschlag braucht, dem kann ich das Buch empfehlen.

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