Alexander Hartung: Bis alle Schuld beglichen

Alexander Hartung: Bis alle Schuld beglichen

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Alexander Hartung: Bis alle Schuld beglichen
ET (D)
2013
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9781491226438

Informationen zum Buch

Seiten
252

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Der Schmerz seines gebrochenen Beines riss Georg aus der Gnade der Bewusstlosigkeit.

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Handlungsort

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Die Beweislage gegen Kommissar Jan Tommen ist eindeutig: Sein Auto wurde am Tatort gesehen, die Tatwaffe ist mit seinen Fingerabdrücken übersät und seine DNS wurde am Opfer gefunden. Und er hat keinerlei Erinnerung an das, was am Vorabend passiert ist. Dem erfahrenen Mordermittler bleibt nichts anderes übrig, als abzutauchen und auf eigene Faust nach dem wahren Täter zu suchen. Der Geldeintreiber Chandu, die exzentrische Forensikerin Zoe und der spätpubertierende Computer-Freak Max helfen Jan dabei. Doch darauf hat der Mörder nur gewartet …

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Auf der Flucht in Berlin

Es ist Sonntagmorgen und Jan Tommen hat ziemliches Kopfweh, als seine Kollegen von der Mordkommission klingeln und ihn als dringend Tatverdächtigen in einem Mordfall mit aufs Revier nehmen. Immerhin ist der Tote genau jener Richter, der Jan vor einiger Zeit wegen Körperverletzung im Dienst verurteilt hat und am Tatort finden sich Spuren, die auf Jan als Täter hinweisen.

Obwohl sein Vorgesetzter ihm zu glauben scheint, will Jan nicht untätig in Untersuchungshaft abwarten, ob seine Unschuld bewiesen wird. Dass er sich an die fragliche Nacht nicht erinnern kann, macht es nicht einfacher, aber er ist überzeugt, dass er kein Mörder ist, egal wie die Beweislage ist. Also will ihm offensichtlich jemand die Tat unterschieben. Doch wer steckt dahinter und was ist das Motiv?

Zum Glück hat Jan seinen guten Freund, den Geldeintreiber Chandu, der ihm Unterschlupf bietet und mit seinen Kontakten zur kriminellen Unterwelt Berlins weiterhilft. Auf Jans Seite schlagen sich auch die Pathologin Zoe sowie der IT-Experte Max. Das ungleiche Ermittlerteam folgt verschiedensten Spuren, tappt aber die meiste Zeit ziemlich im Dunkeln, ebenso der Leser.

Irgendwann drängte sich mir ein gewisser Verdacht auf, geriet dann aber im weiteren Verlauf wieder in Vergessenheit, denn es gibt so viele Verdächtige und die Spuren, die zum sicher geglaubten Täter weisen, führen dann doch immer wieder in die Irre, bis es endlich zum spannenden Finale kommt.

Inzwischen ist bereits der zweite Fall für und mit Jan Tommen und seinem ungewöhnlichen Team erschienen und ich bin gespannt auf ihre neuen Ermittlungen – Abwechslung ist bei dieser Truppe auf jeden Fall gegeben!

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Ein unkonventionelles Ermittlerteam

Der Beamte der Mordkommission Jan Tommen wird am Sonntagmorgen von seinen Kollegen aus dem Bett geklingelt: ein Richter wurde brutal in seinem Haus ermordet und am Tatort finden sich Spuren, die auf Jan als Täter hinweisen. Da er das Wochenende mit seiner Freundin durchzecht hat, kann sich Jan an nichts mehr erinnern. Ein Motiv für den Mord ist schnell gefunden: Richter Holoch hat Jan vor Jahren wegen Körperverletzung verurteilt. Um seine Unschuld zu beweisen, flieht er mit Hilfe seines Freundes Chandu aus der Untersuchungshaft und macht sich auf die Suche nach dem wahren Täter.

Der Höhepunkt dieses Krimis war für mich das Ermittlerteam rund um Jan, das nicht nur in seiner Zusammensetzung, sondern auch in seinem Methoden sehr unkonventionell ist: Chandu ist ein sehr guter Freund von Jan, außerdem als Geldeintreiber in der Berliner Unterwelt unterwegs, dadurch kennt er nicht nur die richtigen Leute, sondern verfügt auch über schlagkräftige Argumente.

Zoe ist Rechtsmedizinerin und gelangweilt von ihrem Job, daher kommt es ihr gerade recht, Jan, bei seinen verdeckten Ermittlungen helfen zu können. Sie ist sehr burschikos und eine starke Raucherin, was immer wieder zu Konflikten mit den Anderen führt.

Der dritte im Bunde ist der Computerfreak Max, ein absoluter Nerd und Genie auf seinem Gebiet, allerdings kein Wunschkandidat für eine Wohngemeinschaft.

Jan ist mit Leib und Seele Mordermittler, der mithilfe seines Instinkts schon zahlreiche Fälle gelöst hat – er ist der Kopf des bunt zusammengewürfelten Teams, das eigentlich gar nicht zusammenpasst und genau deswegen so erfolgreich ist.

Ich hatte zu Beginn des Buches einen Verdacht, wer der Täter sein könnte, der sich schlußendlich auch bestätigt hat, allerdings bin ich während der Lektüre von meinem Verdacht abgerückt, weil ich mir wegen des Motivs immer unsicherer wurde. Der Autor legt nicht nicht nur für den Leser Spuren aus, die sich dann als Sackgasse erweisen.

Ein gesetzestreuer Polizist wird vielleicht nicht unbedingt wie Jan handeln, aber er steht durch die erdrückende Beweislast enorm unter Druck, seine Unschuld zu beweisen, bevor ihn die Kollegen festsetzen können. Das Ende des Buches hat mir ebenfalls gut gefallen, auch wenn das im realen Leben vielleicht nicht so einfach möglich wäre, aber andererseits ist dadurch gewährleistet, daß sich die vier Ermittler wieder gemeinsam auf Verbrechersuche begeben können, denn dieses Buch ist der Auftakt zu einer Serie um Jan, Chandu, Zoe und Max.

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Humor + Spannung = gute Unterhaltung

Inhalt:
Ein Richter wird brutal zu Tode geprügelt. Dringend tatverdächtig ist Jan Tommen, Mordermittler bei der Berliner Kripo. Die Beweise sprechen alle gegen ihn und leider hat er genau für die fragliche Zeit einen Filmriss und keinerlei Erinnerung mehr. Seine einzige Möglichkeit sieht er in der Flucht vor der Untersuchungshaft. So versucht er mit Hilfe eines bunt zusammengewürfelten „Ermittlerteams“, nämlich der Rechtsmedizinerin Zoe, dem Geldeintreiber Chandu und dem Computerfreak und Hacker Max, seine Unschuld zu beweisen und den Fall zu lösen.

Meine Meinung:
Ein Buch, das mich gleich von Anfang an mitgerissen hat. Man kommt sofort gut in die Story rein und fiebert mit Jan und seinem Team mit. Die Geschichte bleibt spannend bis zum Schluss, da es immer wieder zu überraschenden Wendungen kommt und man als Leser auch immer mal wieder in die Irre geführt wird. Das ungewöhnliche Ermittlerteam um Jan Tommen hat mir besonders gut gefallen. Ihre erfindungsreichen Ermittlungsmethoden und die witzigen Dialoge machen einen großen Teil des Lesevergnügens aus. Einziger Kritikpunkt ist, dass mir einige Details etwas unlogisch erschienen (zB dass eine verbrannte Leiche nur anhand von Schmuck und nicht mit Hilfe von DNA-Anlaysen oder Zahnabdrücken identifiziert wird).
Insgesamt ein Krimi, der nicht nur spannend, sondern auch witzig und humorvoll ist. Ich freue mich schon auf den zweiten Fall mit Jan und seinem Ermittlerteam!

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