Mika Bechtheim: Bruderschatten

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Mika Bechtheim: Bruderschatten
Verlag
ET (D)
2012
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783442478385

Informationen zum Buch

Seiten
384

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Jahrelang sprach ich weder über meinen Bruder Leo noch über meinen Freund Charles oder über das, was in jenem Sommer 1989 in Solthaven geschehen war, und das aus einem einzigen Grund: Es schmerzte mich zu sehr, wenn ich nur an sie dachte.

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Handlungsort

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Er ist ihr großer Bruder und ihr Held. Er ist ein Mörder auf der Flucht. Wer ist er wirklich?

Im Sommer 1989 ereignet sich in dem beschaulichen Solthaven in der DDR ein Familiendrama. Der dreiundzwanzigjährige Leo Lambert wird verdächtigt, den Freund seiner Schwester Julie und seine eigene Freundin ermordet zu haben. Zwanzig Jahre später will Julie mit den blutigen Ereignissen von einst nichts mehr zu tun haben. Sie arbeitet als Gerichtsreporterin für eine Hamburger Zeitung und erwartet ein Kind. Doch dann erhält sie von einem verurteilten Serienmörder Informationen, die ihr keine Ruhe mehr lassen. Sie muss ihren Bruder Leo finden. Denn er wurde nie gefasst ...

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Bruderschatten

Solthaven, ein kleiner Ort in der ehemaligen DDR. 1989, kurz vor der Wende, geschah dort ein schrecklicher Todesfall. Julies Bruder soll seinen besten Freund Charles umgebracht haben, seitdem ist Leo spurlos verschwunden. Heute ist Julie um die 40, Journalistin und lebt in Hamburg. Aufgrund des Anrufs eines entlassenen Kinderschänders kehrt sie zurück in ihre Heimatstadt. Der Mann soll damals ihre Freundin Claudia umgebracht haben, nur wenige Tage nach dem Tod von Charles. Doch nun will der Mann reinen Tisch machen und behauptet, mit dem Tod von Claudia nichts zu tun gehabt zu haben. Julie fängt an, über die Geschehnisse von damals nachzudenken und ist fest entschlossen, aufzuklären, was damals wirklich passiert ist.

Das Buch fing durchaus interessant und spannend an, allerdings wurde ich im Laufe der Geschichte immer verwirrter durch die Vielzahl der Personen und ihrer Beziehungen untereinander. Die Autorin spannt hier ein sehr komplexes Netz von Schuld, Lügen und Geheimnissen auf, in dem sich leider nicht nur die Figuren selbst, sondern auch der Leser irgendwann verheddern.

Ein Namensregister wäre hier vielleicht hilfreich gewesen, so musste ich immer wieder zurückblättern und grübeln, um wen es eigentlich gerade geht und wie der- oder diejenige mit den anderen in Verbindung steht. Für meinen Geschmack wurden hier einfach zu viele Dinge in die Handlung mit eingebracht, etwas weniger wäre hier vielleicht mehr gewesen. Am Ende werden die offenen Fragen zwar zufriedenstellend aufgeklärt, aber der Weg dahin war leider einfach oftmals zu verwirrend und streckenweise auch nicht immer logisch nachvollziehbar.

Das zweite Buch der Autorin kann völlig unabhängig von „Im Zeichen der Angst“ gelesen werden, die beiden Geschichten haben nichts miteinander zu tun.

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