C. L. Taylor: Detox

 
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C. L. Taylor: Detox
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Lie
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783492303811

Informationen zum Buch

Seiten
464

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Dieser Mann sucht Streit, das sehe ich schon, bevor er ins Gebäude kommt.

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Handlungsort

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Jane Hughes ist eine ganz normale Frau. Sie lebt in einem kleinen Haus, arbeitet in einem Tierheim und ist in einen netten Mann verliebt. Doch ihr Leben ist eine Lüge. Jane Hughes gibt es nicht. Ihre wahre Identität hat sie begraben, zusammen mit der Schuld und den Erinnerungen daran, was vor fünf Jahren in dem Wellness-Resort in Nepal geschah. Mit ihren drei besten Freundinnen wollte sie die Reise ihres Lebens machen – doch nur zwei von ihnen kamen lebend zurück. Jetzt will jemand Rache. Und wird nicht ruhen, bis er Janes Leben und alles, was sie liebt, zerstört hat.

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Nachricht aus der Vergangenheit

Jane Hughes scheint eine ganze normale Frau zu sein, die liebt und ihrer Arbeit in einem Tierheim nachgeht. Doch in Wirklichkeit gibt es Jane Hughes gar nicht. Diese Identität hat sie sich ausgesucht, weil sie ihr Leben als Emma hinter sich lassen wollte. Denn Emma hat etwas erlebt, das Jane unbedingt vergessen will. Sie will nicht von Schuldgefühlen belastet werden, welche die Erinnerungen mit sich bringen.
Emma, Daisy, Leanne und Al sind jung und beste Freundinnen, als sie einen Urlaub in Nepal verbringen. Das abgelegene Wellness-Resort in den Bergen wird von einer merkwürdigen Gruppe Menschen geleitet und plötzlich tun sich Konflikte auf, die immer unter der Decke gehalten wurden. Als Al und Emma das Gelände verlassen wollen, gibt es Probleme.
Was geschehen ist, lernen wir aus Emmas Sicht kennen. Dabei wechseln die Zeiten zwischen dem Geschehen von vor fünf Jahren und dem Erleben von Jane in der jetzigen Zeit. Was damals geschah, hat seinerzeit für einiges Aufsehen gesorgt. Doch nun hat irgendjemand ihre Identität aufgedeckt, denn sie erhält Nachrichten mit Details, die nur jemand wissen kann, der seinerzeit dabei war. Da hat sich Jane mühevoll ein neues Leben aufgebaut und muss sehen, wie das Stück für Stück auseinanderbricht.
Mich hat die Geschichte nicht wirklich überzeugt. Die jungen Frauen sind sehr individuell und die beste-Freundinnen-Geschichte habe ich ihnen von Anfang an nicht so recht abgenommen. Es gibt keine Freundschaften, wo immer alle nur perfekt und konfliktfrei verläuft. Umso heftiger bricht dann alles auf und es geht um Dinge, die weit in die Vergangenheit reichen. Wie konnte das so lange unausgesprochen bleiben?
Dadurch wurde die Geschichte, die durchaus Potenzial hat, für mich etwas langatmig und die Spannung blieb auf der Strecke. Interessanter war auf jeden Fall der Teil, der in der Vergangenheit in dieser seltsamen sektenähnlichen Gemeinschaft spielt. Emma und Al sind genügend charakterisiert, dass ich ihr Denken und Handeln nachvollziehen konnte. Leanne und Daisy blieben mir aber fremd.
Eine interessante Geschichte, aber für mich fehlte der Thrill.

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Zu wenig Spannung

Emma erzählt uns ihre Geschichte abwechselnd in der Gegenwart, in der sie jetzt Jane ist und als Emma aus der Zeit vor 5 Jahren, als alles in Nepal begann.
Emma ist vor 5 Jahren mit ihren Freundinnen Daisy,Leanne und Al nach Nepal gegangen, um dort mal richtig schönen Urlaub zu machen und Al nach der Trennung von ihrer Freundin wieder auf andere Gedanken zu bringen. Doch anders als geplant, streiten die Freundinnen miteinander und alte Geschichten kochen wieder auf.
Noch dazu wird dieses Ressort in den Bergen des Himalaja scheinbar von einer Sekte geführt und schnell wird klar, das es sich nicht um gute Menschen handelt, denn sie wollen nichts gutes von Emma und Al,Daisy und Leanne als sie das Gelände verlassen wollen.

Heute lebt sie als Jane und arbeitet in einen Tierheim und versucht das Leben als Emma hinter sich zu lassen. Die damaligen Geschehnisse in Nepal gingen durch die Presse und aus gutem Grund hat sie ihr früheres Leben komplett aufgegeben.

Doch dann bekommt sie einen Brief und kurz darauf eine weitere Nachricht, die nur jemand Wissen kann der damals dabei war. Ihr neues leben scheint zu bröckeln.

Ich fand die Geschichte, die ich nicht unbedingt Thriller nennen würde etwas langatmig und auch vieles war mir zu Ungereimt. Emmas Handlungen kann ich leider nicht wirklich nachvollziehen und wer wann, wem den Partner ausgespannt hat oder wen hintergangen hat, das war mir alles zu viel und hat nicht wirklich in diesem ausmass in die Geschichte gepasst.

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Was geschah im Wellness-Ressort Ekanta Yatra/Nepal?

Als Jane Hughes von ihrer Chefin einen Brief ausgehändigt bekommt, bleibt für einen kurzen Moment ihr Herz stehen. Auf dem Blatt, das sie aus dem Umschlag zieht, steht nur ein einziger Satz, mittig auf dem Papier und mit blauem Kugelschreiber von Hand geschrieben: „Ich weiß, dass Du nicht Jane Hughes heißt“. Der Absender hat Recht; Jane Hughes heißt in Wirklichkeit Emma Woolfe, aber das kann eigentlich niemand wissen. Vor 5 Jahren hat Emma ihre Identität gewechselt, arbeitet seit dem in einem Tierheim, wohnt in einem kleinen eigenen Haus und trifft sich seit ein paar Wochen mit Will. Ein ganz normales Leben, dessen Beschaulichkeit von jetzt auf gleich auf der Kippe steht.

Denn … was möchte der Briefeschreiber von Jane?
Und woher weiß er (sie?) von ihrer wahren Identität?

Was genau vor 5 Jahren geschehen ist, erfährt der Leser aus der Sicht von Emma Woolfe. Die Ereignisse im Hier und Jetzt beschreibt Jane Hughes.

Vor 5 Jahren haben sich 4 junge Frauen auf den Weg gemacht, um gemeinsam einen Urlaub in Nepal zu verbringen. Alexandra (Al) Gideon, Daisy Hamilton, Leanne Cooper und Emma Woolfe. Die Mädchen sind 25 bzw. 26 Jahre alt. Um Abstand von ihrem Alltag zu bekommen, aber auch um Al ein wenig von ihrem Liebeskummer abzulenken, möchten sie ein paar Tage im Wellness-Ressort Ekanta Yatra verbringen. Nachdem die 4 dort angekommen sind, zeigt das Paradies jedoch sein wahres Gesicht. Als Emma und Al das Ressort verlassen wollen, wird ihnen klar, dass sie den Ressortbetreibern hoffnungslos ausgeliefert sind – der Rückweg wird ihnen verwehrt. Was dann folgt, wird zum Albtraum aller Beteiligten.

Ich lese seit fast 3 Jahren überwiegend Bücher von deutschen oder deutschsprachigen Autoren, die keiner Übersetzung bedürfen. Immer wieder stelle ich in letzter Zeit fest, dass ich mit Büchern, die aus dem Englischen übersetzt wurden, nicht mehr so gut klar komme. Sie fühlen sich für mich nicht rund an, irgendwie holprig, aber es handelt sich dabei nicht um Übersetzungsfehler sondern einfach um ein Gefühl, das mich beschleicht, wenn ich ein solches Buch lese.

Was die 4 Frauen miteinander verbindet, konnte sich mir nicht so ganz erschließen. Schon direkt ab dem 1. Tag kam es zu Streitigkeiten untereinander und jede redete über die jeweils Andere schlecht. Für mich als Leser sah das nicht unbedingt nach Freundschaft aus. Vermutlich hätte ich schon gleich wieder umgedreht und wäre nach Hause gefahren.

„Al und Leanne grunzen vor Vergnügen, und es ist genau wie an unserem ersten Abend in Nepal, in der Bar in Bathmandu, nur dass dieses Mal kein spielerischer Unterton in Daisys Neckereien mitschwingt und in ihren Augen kein freundliches Funkeln liegt. Sie würdigt mich keines Blickes, etwa um zu sehen, ob ich mitlache. Es ist so, als würde ich nicht mehr existieren.“

Bei den Streitigkeiten geht es oft um Dinge, die lange in der Vergangenheit liegen – und die immer und immer wieder „aufgewärmt“ werden. Unter Freunden sollten solche Dinge eigentlich nicht so viele Jahre vor sich hin gären können. Zudem wird ständig thematisiert, wer wem wann den Sexualpartner abspenstig gemacht hat, was auf Dauer etwas nervend wird.

Streckenweise zieht sich das Buch sehr in die Länge und letztendlich hat mir der Thrill gefehlt, der einen Thriller ausmachen sollte. Emmas Handlungen in der Vergangenheit waren nicht immer nachvollziehbar und manchmal musste ich sogar zurückblättern und einzelne Passagen nochmals lesen um zu verstehen, um was es hier eigentlich gerade ging.

Alles in allem konnte mich dieses Buch leider ganz und gar nicht überzeugen.

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