Sabina Naber: Caddielove

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Sabina Naber: Caddielove
Verlag
ET (D)
2014
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783839215326

Informationen zum Buch

Seiten
341

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Ich muss meine Emotionen in den Griff bekommen.

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Handlungsort

Handlungsorte
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Explosion auf einem Wiener Golfplatz, Leichen im Keller des Clubmanagers und eine junge Profigolferin, deren selbst ernannter Beschützer seine Aufgabe etwas zu ernst nimmt - Chefinspektor Katz und Gruppeninspektorin Mayer tappen verwirrt durch die ihnen unbekannte Welt des Golfs und die dunkle Vergangenheit einiger Clubmitglieder, können aber einen weiteren Mord nicht verhindern. Erst als sie die ihnen zunehmend klarer werdenden Regeln des Spiels verinnerlichen, nehmen sie die Spur des Täters auf.

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Caddielove


Inhaltsangabe:

Der zweite Fall von Mayer & Katz

Auf dem Wiener Golfplatz „Three Oaks“ explodiert eine Bombe. Markus Hohenfellner, das Opfer, war allseits unbeliebt, aber ist das ein ausreichendes Motiv für so einen Anschlag? Zumal ein wichtiges Profispiel veranstaltet werden soll, das nun in Frage gestellt ist. Gruppeninspektorin Daniela Mayer wird an den Ort des Geschehens gerufen und muss sich im Rahmen ihrer Ermittlungen mit Golfspielern, Golfregeln, Clubtratsch, und alles obendrein gewürzt mit unverständlichem Golfjargon, herumschlagen. Natürlich ist auch bald Chefinspektor Katz zur Stelle – aber diesmal in einer anderen Rolle als sonst. Und bald gibt es eine weitere Leiche; das heißt, die Ermittler müssen sich beeilen und in die merkwürdige Welt des Golfs eintauchen, um dem Mörder auf die Spur zu kommen ...

Der erste Satz:

„Ich muss meine Emotionen in den Griff bekommen.“

Meine Meinung zum Buch:

Ich habe den zweiten Teil der Krimireihe um „Mayer & Katz“ wieder sehr gerne gelesen.

Besonders spannend fand ich den Aufbau der Geschichte, die sich im Laufe eines einzigen Tages ereignet. Sie ist aufgebaut wie ein Golfspiel, statt 36 Abschlägen gibt es 36 Kapitel, die immer aus wechselnden Perspektiven erzählt werden. Das macht das Lesen abwechslungsreich, außerdem erfährt man als Leser viel über die Gedanken und Gefühlswelten der Spieler und auch der Polizei. Den Hauptanteil (ohne exakt nachgezählt zu haben) trägt Daniela Mayer und ihre Ermittlungsarbeit, aber ich fand es spannend, auch mal Daniela aus der Sicht einer von ihr Vernommenen zu erleben. Chefinspektor Katz kommt natürlich auch zu Wort und sorgt diesmal auch für Szenen, die mich zum Lachen gebracht haben.

Besonders gefreut habe ich mich, dass auch einige Figuren aus dem ersten Band wieder auftauchen. Allen voran natürlich der kapriziöse Alex, der immer für einen großen Auftritt gut ist. Aber auch Danielas Kollegen Oppitz und Kevin ermitteln wieder kräftig mit. Ich mag es, wenn ich Personen wiedererkennen kann, das ist ein Band, das die verschiedenen Teile einer Krimireihe sehr schön zusammenhält.

Nicht nur die Spleens der einzelnen Spieler und der für mich ebenso wie für Daniela Mayer unverständliche Golfjargon sorgen für eine eigene Atmosphäre, mit der man sich wie ein mit der Zeit wie ein Clubmitglied fühlen kann. Auch die immer wieder eingestreuten Wiener Ausdrücke lassen mich nicht vergessen, wo ich mich in der Geschichte aufhalte. Sowohl für den Golfjargon als auch für die Wiener Sprache findet man am Ende des Buches ein kleines Glossar, das mir besonders am Anfang sehr geholfen hat.

Die Geschichte wird chronologisch erzählt. Manche Gedanken schweifen zwar zurück zu Ereignissen in der Vergangenheit, die man dann aus der Sicht der jeweils erzählenden Person miterlebt. Aber die Geschichte selbst bleibt von der Zeit her auf einer Spur.

Das Ende fand ich sehr spannend aufgebaut und die Auflösung hat mich überrascht – was will ich mehr?

Mein Fazit: Buchtipp!

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Caddielove

In ihrem zweiten Kriminalroman rund um die Ermittler Daniela Mayer und Karl Maria Katz entführt uns die Autorin Sabina Naber auf einen Golfplatz. Dieses mir persönlich unbekannte Terrain hat es gehörig in sich. Hier muss der Leser sich erst einmal mit allerhand ungewohnten Begriffen auseinandersetzen, die im Regelfall nur der Golfer selbst kennt. Ein Glossar am Ende des Buches erklärt jedoch alle erforderlichen Begriffe und auch die Handlung schafft hier Klarheit. Daniela Mayer muss zunächst ohne ihren Kollegen im Fall einer Golfballbombe ermitteln. Bei der Explosion der Bombe ist ein Mensch ums Leben gekommen. Man vermutet, dass es sich um einen Golfspieler des Clubs handelt.
Mayer, die sich immer etwas schwer damit tut im Vordergrund zu stehen, ist froh, als ihr Kollege Katz dann trotz Krankheit doch auftaucht und hier zusätzliche Ermittlungsarbeit „undercover“ leistet. Schnell zeichnen sich unterschiedliche Motive ab, vor allen Dingen scheint die Möglichkeit im Vordergrund zu stehen, dass jemand dem Clubmanager oder dem Club selbst schaden möchte und damit auch dem jungen Talent des Golfclubs, Stella.

Mayer befragt nach und nach alle Mitglieder und Beschäftigten des Clubs und es werden hier viele Beziehungen untereinander aufgezeigt. Katz erfährt als Privatmann fast noch mehr Details, aber die Abstimmung zwischen den beiden passt wieder perfekt.

Der Roman wird aus unterschiedlichen Perspektiven geschildert und zwar aus der Sicht von Katz, Mayer, Stella und einer weiteren Person. So wird dem Leser bereits früh klar, dass es neben dem Attentäter, der hier die Bombe gelegt hat, noch einen weiteren Bösewicht gibt. Ob es den Ermittlern gelingen wird sowohl diesen als auch den/die Attentäter/in zu enttarnen? Das ist sicher kein leichtes Unterfangen.

Dieser Kriminalroman lebt von den außergewöhnlichen Ermittlern, die untereinander perfekt harmonieren und eine außergewöhnliche Spürnase haben, nicht nur bei den Ermittlungen, sondern auch in Bezug auf private Dinge. Natürlich kommt auch der Handlungsort „Wien“ alleine aufgrund sprachlicher Details nicht zu kurz.

„Caddielove“ ist ein gelungener Ausflug in die Welt des Golfsports mit spannender Handlung, interessanten Charakteren und einer tollen Ermittlung, die sich ausschließlich auf dem Golfplatz und in den zugehörigen Gebäuden abspielt. Empfehlenswert!

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Die mörderische Welt des Golfsports

Auf dem Wiener Golfplatz Three Oaks kommt es am frühen Morgen zu einer Explosion, bei der ein Mitglied ums Leben kommt. Die beiden Inspektoren Mayer und Katz übernehmen den Fall und müssen sich erstmal in die Welt des Golfspielens einfinden, die vielen Fachbegriffe drohen die Beiden zu erschlagen. Während sie sich nicht nur durch das Reglement durchkämpfen, tauchen immer neue Informationen aus der Vergangenheit einiger Clubmitglieder auf, die evtl. zur Aufklärung beitragen können. Zusätzlich gibt es einen Mörder, der nichts mit dem Anschlag auf dem Golfplatz zu tun hat, aber mit allen Mitteln die junge Profispielerin Stella beschützen will.

Auch der zweite Fall für das sympathische Ermittlerduo Karl Maria Katz und Daniela Mayer besticht nicht durch actionreiche Szenen und atemberaubender Spannung, sondern durch seine detaillierten Beschreibungen der Charaktere, ihre Stärken und Schwächen sowie der stückweisen Aufdeckung von spannenden Details, die zur Aufklärung des Falles führen – oder auch nicht.

Es macht sehr viel Spaß, zusammen mit dem Ermittlern zu rätseln, wer hinter den Taten stecken könnte und obwohl kurz vor dem Ende klar ist, um wen es sich handelt, schaffte es die Autorin nochmal, mich mit unerwarteten Wendungen zu überraschen.

Die Beschreibungen der Protagonisten sind für mich mit ein Höhepunkt der Katz-und-Mayer-Reihe: sie werden so liebevoll und detailliert beschrieben mit ihren Stärken und Schrullen, daß ich mich bei jeder neuen Figur darauf freue, sie näher kennenzulernen. Beinahe alle haben ihr Päckchen zu tragen und der erste Eindruck ist nicht unbedingt der Richtige. Ganz stark finde ich die Beschreibung der Mimiken und Gesten, durch die ich mir die Figuren besonders gut vorstellen kann. Und dann natürlich der Wiener Dialekt, den ich besonders gerne höre und lese, kommt auch hier wieder zum Zuge und macht den Krimi sehr authentisch.

Daniela Mayer und Karl Katz sind inzwischen ein richtig gutes Team geworden, und nicht nur das: man merkt, daß zwischen den Beiden auch Freundschaft besteht. Die Intuitionen der Beiden gehen meist in dieselbe Richtung, wodurch sich die Zusammenarbeit sehr harmonisch gestaltet. Was mir an Katz gut gefällt, daß er, obwohl er ein genialer Ermittler ist, der schon einige Berufsjahre auf dem Buckel hat, Daniela nicht bevormundet, sondern sie selbständig arbeiten läßt. Außerdem ist er sehr sensibel, wenn es darum geht, Daniela auf ihre Schwächen aufmerksam zu machen, ohne sie zu verletzen.

Daniela fühlt sich trotz ihrer Vorbehalte im ersten Band relativ wohl mit ihrer neuen Stelle im LKA und ihrem Kollegen Katz. Sie steht zwar auch weiterhin nicht gerne im Mittelpunkt, aber wenn es sich wie bei dem aktuellen Fall nicht vermeiden läßt, dann steht sie ihre Frau. Außerdem weiß sie, daß sie sich auf ihre Kollegen verlassen kann.

Besonders habe ich mich darüber gefreut, daß meine beiden Lieblings-Nebenfiguren aus dem ersten Buch hier auch wieder zum Einsatz kommen: Danielas ehemaliger Kollege Oppitz und Karls bester Freund Alexander.

Raffiniert ist der Aufbau des Buches, der komplett dem Golfsport entspricht: die gesamte Handlung spielt auf dem Golfplatz „Three Oaks“, einer 18-Loch-Anlage, auf der 2 Runden, sprich 36 Kapitel, gespielt werden. Zwei Runden deshalb, weil es zwei Flights gibt, also zwei Gruppen, die miteinander eine Runde absolvieren.

Der Leser muß übrigens keine Angst haben, die vielen Golfausdrücke nicht zu verstehen. Anfangs versteht man, wie Mayer und Katz, nur Bahnhof, wenn einem die ganzen Begriffe um die Ohren geschlagen werden, aber zusammen mit den Ermittlern wird auch dem Leser allmählich die Welt des Golfsports näher gebracht. Zudem gibt es im Anhang ein Golfglossar sowie ein Glossar der Wiener und Spezialausdrücke und ein Personenverzeichnis.

Ich freue mich nun sehr auf den dritten Band der Wiener Krimireihe, der Anfang nächstes Jahr erscheinen soll.

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