Cathrin Moeller: Die Spreewaldgurkenverschwörung

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Cathrin Moeller: Die Spreewaldgurkenverschwörung
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783956495885

Informationen zum Buch

Seiten
304

Sonstiges

Originalsprache
deutsch

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Handlungsort

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Das Universum hat sich gegen Helene verschworen: Die Chefin nervt, der Bruder steht mit einem Bein im Gefängnis … und nun wird die gutmütige Apothekenhelferin auch noch des Mordes verdächtigt! Dabei ist sie doch nur zufällig beim Medikamenteausliefern über eine Leiche gestolpert und dann hat sie halt dummerweise das Messer rausgezogen … Aber so leicht gibt sich Helene nicht geschlagen. Nimm dies, Universum! Mit der Unterstützung ihrer schönen und unerträglich perfekten Schwester, der Staatsanwältin Lisa, macht sie sich auf die Suche nach dem wahren Mörder. Eine heiße Spur führt die ungleichen Geschwister in den scheinbar idyllischen Spreewald. Doch im brandenburgischen Dickicht lauern außer blutrünstigen Mücken noch weitaus gefährlichere Gegner und das Chaos ist stets nur ein Gurkenglas entfernt …

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Im Spreewald-Dschungel

Inhalt
Helene ist Apothekenhelferin und liebt ihren Job, weshalb sie auch immer einen guten Rat für ihre Kunden oder gleich das passende Medikament in ihrer Handtasche für alle, die es brauchen, dabeihat. Leider sieht ihre Chefin nichts Gutes an ihr und schikaniert sie bei jeder Gelegenheit. Als Helene mal wieder mit ihrem Privatauto zu später Stunde ein Medikament ausfahren muss, trifft sie den Kunden nur noch tot an - erstochen. Das Messer steckt noch in seiner Brust, Ihre Erste-Hilfe-Maßnahmen kommen zu spät. Doch wer sollte an Helenes Unschuld glauben, wenn man sie kurze Zeit später quasi mit der Mordwaffe in der Hand am Tatort vorfindet? Der Kommissar nicht, das ist klar. Aber auch nicht die eigene Schwester, die als Staatsanwältin arbeitet und von ihrer Familie nichts mehr wissen will? Mit einem Vater, der sich für einen Mafioso hält und den Knast schon gut von innen kennt und einem Bruder, der seinem Vater nacheifert, sieht es daher nicht gut für Helene aus. Um ihre Unschuld zu beweisen, macht sie sich selbst auf die Suche nach dem Mörder, unterstützt von ihrem besten Freund Thorsten. Gemeinsam geht es tief hinein in den Spreewald, wo es nicht nur Mücken zu finden gibt...

Meine Meinung
Dieser Krimi, oder sagen wir besser diese Krimikomödie, hat mich sehr gut unterhalten. Eine sympathische Hauptdarstellerin mit einem schrägen Freund. Ihre kleinkriminelle Familie, die sich für DIE große Mafia-Familie hält. Eine Schwester, die sich als Staatsanwältin von ihrer räuberischen Familie distanziert. Ein Kommissar, der scheinbar verpeilt durch den Fall stolpert, ein Tatverdächtiger, der im Spreewald-Dschungel wild um sich schießt und ein besorgter Neffe des Mordopfers, der Helenes Herz zum Klopfen bringt. Diese Charaktere sorgen für eine turbulente Mörderjagd mit Situationskomik und Rätselspaß. Denn auch wenn ich schon schnell einen Verdacht hatte, machte es viel Spaß zu spekulieren, wie sich wohl alles zusammenfügen wird. Und auch wenn der Krimi aufgrund vieler lustiger, auch manchmal etwas überspitzter Szenen und Handlungen manchmanl in den Hintergrund zu rücken schien, gab es auch einige spannende Szenen, die mir ein etwas unheimliches Bild des Spreewalds boten, wenn Helene und ihr Freund dort mit dem Boot unterwegs waren.

Gut gefallen hat mir auch die Herzlichkeit, die das Buch ausstrahlte, die Lebendigkeit, die die Figuren besaßen. Helene ist eine gute Seele, aber mit sich selbst so gar nicht glücklich. Im Schatten ihrer perfekten Schwester, versucht sie, in deren Fußstapfen zu treten, sie sogar zu übertrumpfen, indem sie ihr Abitur nachholen will, um Richterin zu werden. Sie leidet unter ihrer Figur und traut sich nicht, sie zu zeigen und bringt sich mit ihrer etwas tollpatschigen ungestümen Art gerne in für sie ungemütliche Situationen. Es wird Zeit, dass ihr Selbstwertgefühl einen Schubs bekommt -  und so eine Mördersuche könnte dabei vielleicht sogar behilflich sein...

Es hat mir riesigen Spaß gemacht, Helene vom Untersuchungsknast aus in den Spreewald zu begleiten, auf der Suche nach dem Mörder, mit dem sie ihre eigene Unschuld beweisen will. Immer den Kommissar auf den Fersen, der seine Verdächtige umgekehrt nicht aus den Augen lassen will. Und begleitet von ihrem Freund als "Charlys Tante", der zu Helene hält, komme was wolle. Und wie passen nun die Spreewaldgurken hier noch rein? Das wissen nur die vielen Stechmücken, die sich gierig auf die Eindringlinge stürzen.

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(Aktualisiert: 08 August 2016)
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Abenteuer Spreewaldgurke

Cathrin Moeller - Die Spreewaldgurkenverschwörung - mtb

Berlin/ Spreewald
Helene Fromm ist die gute Seele der Apotheke Fürst, was sie an Schulbildung versäumt hat, macht sie mit Herz und naturwissenschaftlichen Kenntnissen wieder wett. Eigentlich hätte sie selber gerne eine Apotheke und eigentlich würde sie auch sehr gerne Richterin werden, aber dazu fehlt erst mal das Abitur, sie geht in die Abendschule.
Daheim geht es zu, wie in "Little Cicely" in New York, ihr Vater, ein selbstgestrickter "Don Corleone" gibt den Paten von Kreuzberg, der Bruder knackt Autos und auch Helene wurden die "flinken" Finger in die Wiege gelegt, einzig ihre Schwester scheint als Staatsanwältin, total aus der Art geschlagen zu sein.
Ihr Vater hat gerade mal wieder eine Kur auf Staatskosten hinter sich und schon plant er mit Torsten, Helenes besten Freund und Frisör, das nächste "todsichere" Ding. Torsten hat genauso viel Herz wie Helene und trägt die Klamotten seiner Oma auf, seine Mutter denkt, er sei verlobt. Helenes "Bella Figura" wurde von Mamas Pasta, knuffig gefüttert, Männer, Mode und Make Up sind ihr eher zweitrangig. Mit ihrer grauen Kleidung und den Birkenstocks, sieht sie eher aus, wie ein kurviger Mülleimer auf zwei Beinen.
Also, was soll´s..
Als der schöne Jan Sievers in den Laden kommt, entfleucht Helene zwischen körperformender Unterwäsche und Push Up, doch eine leise Hoffnung auf eine Romanze. Das Medikament, das er für seinen Onkel abholen wollte, ist nicht vorrätig und Frau Fürst scheucht Helene allzu gerne durch die Gegend, nach Feierabend versteht sich, Benzinkosten inbegriffen. Pflichtbewusst, wie sie ist, will Helene dem Onkel persönlich die Medikamente übergeben, doch der liegt darnieder und gegen fünf Messerstiche ist noch keine Salbe erfunden worden. Helene hält das blutige Indiz in der Hand und versteckt sich, denn da kommt die Polizei, die immer alles "falsch" versteht.Helene sagt den berühmten Satz:
"Glauben sie mir, es ist nicht das, wonach es aussieht!"
Helene muss ihre Unschuld beweisen, zusammen mit ihrer mafiösen Familie begibt sie sich auf eine atemberaubende Odyssee durch den Spreewald. Ein altes Gurkenrezept ist er Weg in die Feiheit..

Spannungsgeladener Herzens-Krimi, voller Situationskomik, Ironie und Wortwitz. Ein Feuerwerk der guten Laune, das sogar noch besser ist, als sein Vorgänger "Wolfgang muss weg!". Der Tathergang ist genial durchdacht, ein todsicheres Ding!
Ich habe Tränen gelacht und bin begeistert. Bitte mehr davon, macht einen Film daraus! Das lustigste Lese-Abenteuer 2016

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Eine Krimödie zum Brüllen!

Inhalt:
Helene Fürst arbeitet mit Leib und Seele als Apothekenhelferin. Leider ist ihre Chefin ein Drachen und macht ihr das Leben schwer. Mit ihrer Familie hat sie es auch nicht leicht: Bruder und Vater sind Kleinkriminelle, die Schwester ist Staatsanwältin und hat sich von der Familie losgesagt.
Bei der Auslieferung eines Medikaments stolpert Helene über eine Leiche. Sie verhält sich so ungeschickt, dass sie sofort als potentielle Mörderin verhaftet wird.
Ihre versnobte Schwester, ihr schräger Freund Torsten und Jan, der Neffe des Ermordeten, helfen bei der Suche nach dem richtigen Mörder.
Mit dabei auch Maximilian Klemm, der zuständige Kommissar.
Die Mörderjagd wird zu einer sehr abenteuerlichen und aufregenden Reise durch den Spreewald.

Meine Meinung:
In dieser Krimikomödie überwiegt der komödiantisch Anteil. Das Buch ist sehr und witzig und unterhaltsam. Die Charaktere sind herrlich schräg, aber trotzdem überzeugend dargestellt. Die Geschichte ist gut durchdacht, man tappt lange im Dunkeln was die Identität des Mörders angeht.
Die Hauptdarstellerin Helene ist eine Seele von Mensch, leidet aber unter ihrem Aussehen und vor allem unter ihrer ach so perfekten Schwester. Erst am Ende wird ihr klar, dass sie ihr eigenes Leben leben will und nicht das ihrer Schwester.
Ihr treuer Freund Torsten - ein toller Typ! Als Tante Uschi in Frauenkleidern konnte ich ihn mir bildlich vorstellen.
Auch Vater und Bruder als kriminelles Duo waren herrlich überzeugend.
Nach der Lektüre dieses Buches würde ich gerne eine Kanufahrt durch den Spreewald machen, allerdings nicht ohne Antibrumm. Bei der Beschreibung der Mücken-Attacken hat es mich überall gejuckt!

Fazit:
Eine absolut lesenswerte Krimi-Komödie voller Spannung, Gefühl, Komik, Ironie und Wortwitz!

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