Christiane Dieckerhoff: Spreewaldgrab

Christiane Dieckerhoff: Spreewaldgrab

 
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Christiane Dieckerhoff: Spreewaldgrab
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783548287607

Informationen zum Buch

Seiten
352

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Grelles Licht.

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Handlungsort

Kontinent
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Polizistin Klaudia Wagner lässt sich vom hektischen Ruhrgebiet in den idyllischen Spreewald versetzen. In Lübbenau ist es allerdings wenig beschaulich. Zwischen den Kanälen und Fließen verbergen sich Geheimnisse und nie vergessene Schicksale. So auch in ihrem erstem Fall: Ein Unternehmer wird tot aufgefunden, seine Geliebte ist verschwunden. Dann findet Klaudia tief im Wald vergraben das Skelett einer jungen Frau. Regen und Nebel ziehen im Spreewald auf und Klaudia droht, sich bei den Ermittlungen selbst zu verlieren. Sie muss erkennen, dass die Idylle nicht nur trügt, sondern eine teuflische Kehrseite hat.

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Spreewaldgrab

Polizistin Klaudia Wagner hat einiges hinter sich. Die Trennung von Arno ist noch nicht überwunden. Sie kämpft mit Tinnitus und Schwindelanfällen. Nun ist sie im Spreewald, wohnt bei einem Kollegen zur Untermiete und muss sich in der neuen Dienststelle zurechtfinden.
Kaum ist sie angekommen, gibt es auch schon einiges zu tun: Ein Unternehmer wurde ermordet. Seine Mitarbeiterin und Geliebte ist verschwunden. Verdächtige gibt es genug. Dann findet Klaudia auch noch das Skelett einer jungen Frau, die vor circa 20 Jahren im Wald vergraben wurde.
Das Buch lässt sich sehr schön flüssig lesen. In Zwischenkapiteln erfahren wir immer etwas von einer Frau, die in der Dunkelheit gefangen ist. Der Spreewald ist ausgesprochen atmosphärisch beschrieben
Die Personen sind auch gut und ausführlich beschrieben, so dass man sie sich gut vorstellen kann. Klaudia hat es nicht leicht. Sie schleppt noch ihre Altlasten mit sich herum und muss zusätzlich auch noch auf der Dienststelle ihre Position erkämpfen. So kann sie gar nicht den morgendlichen Rosengruß genießen, den ein heimlicher ihr jemand heimlich ans Auto klemmt. Aber auch die Kollegen haben alle ihre kleineren oder auch größeren Probleme. Neben diesen persönlichen Geschichten kommt der Kriminalfall fast schon zu kurz. Ich hatte mir mehr Spannung erwartet. Das Ende des Falls hat mich dann doch überrascht.
Ein Krimi mit Spreewaldatmosphäre.

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Gefühlschaos

Nach der Trennung von ihrem Freund Arno hat sich die Polizistin Klaudia Wagner vom Pott nach Lübbenau in den Spreewald versetzen lassen. Klaudia hat noch nicht die Ereignisse des letzten Falls verarbeitet und schon gibt es den nächsten Toten. Ein rumänischer Erntehelfer wird mit einer Kopfwunde leblos treibend im Fließ gefunden. War es ein Unfall oder Mord? Eine weitere Leiche taucht auf. Wer hat es auf die Erntehelfer abgesehen und warum?
„Spreewaldtod“ von Christiane Dieckerhoff ist bereits der zweite Band der Klaudia-Wagner-Krimireihe.

Den ersten Band „Spreewaldgrab“ habe ich bisher nicht gelesen, aber ich bin jetzt neugierig geworden auf den ersten Fall und werde es unbedingt noch nachholen.

Klaudia Wagner hat noch immer mit ihrem Tinnitus und den Ereignissen aus dem ersten Band zu kämpfen und es werden immer wieder Andeutungen gemacht und vom Kollegen Joe ist auch ständig die Rede. Klaudia ist also noch ziemlich aufgewühlt von dem Geschehen und auch ihr Kollege Uwe, bei dem sie im Haus wohnt, hat mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen. Der ganzen Familie geht es schlecht, das Baby ist im Krankenhaus, wo er ständig ist und die Tochter Annalene hat psychische Probleme und Uwe steht nun ohne Silke da.
Teilweise war es mir doch etwas zu viel mit den ganzen Grübeleien und Andeutungen auf den ersten Band und eine Spannung wollte nicht so richtig aufkommen. Noch dazu musste Klaudia mit dem Kollegen Peter Demel zusammenarbeiten, der sie aufs Übelste beschimpft hatte. Ihr Kollege Thang Rudnik ist krankgeschrieben und hat auch seine Probleme. Und zwischendurch büxt immer mal wieder die alte Frau Nowak aus. Und in diesem ganzen Durcheinander und Gefühlschaos muss Klaudia zusammen mit dem Kollegen Demel den aktuellen Fall aufklären, der jedoch die Gegend und die Leute sehr gut kennt. Irgendwie ist dieser Fall dann aber etwas in den Hintergrund gerückt und alles war für mich ziemlich verwirrend und undurchsichtig und ich hatte überhaupt keine Ahnung wer der Täter sein könnte und was für ein Motiv er haben könnte.
Ich bin noch etwas hin- und hergerissen. Den Fall fand ich jetzt nicht so spannend, aber irgendwie finde ich die Ermittlerin Klaudia Wagner ganz interessant und der Handlungsort gefällt mir auch gut, und deshalb hat mir das Buch trotzdem gefallen. Ich möchte auch wissen was mit Thang los ist und was zuvor alles geschehen ist. Und Klaudia hat sich jemanden zum Feind gemacht, der sicher auch im nächsten Roman auftauchen wird.
Ich hab mir jetzt inzwischen noch das erste Buch der Reihe besorgt , um einige Fragen zu klären und um mehr über Klaudias Start im Spreewald zu erfahren und um rauszufinden, was zuvor alles geschehen ist. Obwohl alle ziemlich kaputt sind, finde ich das ganze Team irgendwie interessant, warum auch immer. Ich bin schon auf den nächsten Fall gespannt.

Ich empfehle die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Band 1 „Spreewaldgrab“
Band 2 „Spreewaldtod“

„Spreewaldtod“ Ist ein Kriminalroman, in dem es viel um das Privatleben und Gefühlschaos der Ermittler geht, aber einen Fall gibt es trotzdem noch zu lösen.

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Spreewald

Nach einer unschönen Trennung und langer Krankheit lässt sich die Polizistin Klaudia Wagner aus dem Ruhrgebiet in den Spreewald versetzen. Keiner ihrer neuen Kollegen soll marken das sie einen Hörsturz hatte und immer noch an den Folgen leidet. Der Einstieg für Klaudia als die neue ist nicht einfach bei ihren Kollegen und die Kollegen haben auch alle ihre eigenen Macken.
Bald schon wird der erste tote in seinen Wochenendhaus aufgefunden und es wird nicht einfach seinen Mörder zu finden.


Klaudia Wagner sollte es eigentlich nach ihrem Hörsturz langsamer angehen, aber im Spreewald ist es eigentlich auch meist etwas ruhiger. Neben dem Fall wird sie noch ein Mobbingopfer, wo sie aber meiner Meinung nach nicht ganz Unschuldig daran ist.

Der Einstig in die Geschichte ist mir sehr schwer gefallen, da auf den ersten 50 Seiten viel zu viele Personen plötzlich im Spiel sind und jede Person noch ihre Freunde oder Familie mit einbezieht. Das hätte man etwas ruhiger angehen sollen, den so dachte ich immer ich habe etwas verpasst. Es wurde dann aber doch etwas übersichtlicher, so hat mir das ganze aber nicht so gut gefallen.

Ich kenne den Spreewald nicht und mir war das ganze zu wenig beschrieben und ich konnte mir kein richtiges Bild von der Natur/Landschaft machen. In manchen Büchern ist das so toll beschrieben, hier konnte ich mir das ganze nicht mal mit viel Fantasie vorstellen.

Manche Sätze sind komisch formuliert und erreichen mich nicht, manchmal geschieht etwas und mir fehlte einfach der Zusammenhang und ich wusste nicht warum?

Pling Pling Pling, diese kurzen Abschnitte fand ich ganz schlimm und ich habe sie wirklich als unnötige Längen empfunden.

Klaudia Wagner hat mich mehr oder weniger überzeugt mit ihrem ersten Fall. Sie ist eine tolle Charaktere/Hauptprotagonistin mit viel Charme und Witz. Die Nebenrollen haben mir auch sehr gut gefallen und wurden lebensecht beschrieben.
Der neue Mord und die alte Tote konnten mich leider überhaupt nicht überzeugen und der Fall selbst war meistens wirklich langweilig. Wenn nicht Klaudias Privatleben eigentlich im Mittelpunkt gestanden wäre und mich so gut unterhalten hätte, dann hätte mir das Buch gar nicht gefallen. Es war mir einfach zu wenig und am Schluss knicken Täter grundlos ein und gestehen von alleine.

Wenn Christiane Dieckerhoff im nächsten Fall schaft, das der Fall mindestens so spannend wie Klaudias Privatleben ist, dann gebe ich ihr noch eine Chance. So hat mich das Gesamtpaket etwas enttäuscht zurück gelassen, ich hatte mir wirklich mehr von diesem Buch versprochen.

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Eine Ruhrpottpflanze im Brandenburgischen Exil

Das ist Klaudia Wagner, die es nach einer für sie sehr frustrierenden und dramatischen Trennung ins beschauliche Lübbenauer Exil verschlagen hat. Dort, zwischen Kähnen und Spreewaldgurken erkennt sie, dass es in dieser wunderschönen Landschaft auch den ein oder anderen brutalen Mordfall gibt. Und kaputte Typen, denen sie nach ihrer Flucht aus dem Ruhrgebiet eigentlich entrinnen wollte!

Ein erfolgreicher Unternehmer Ende 50 ist brutal zu Tode gekommen, eine ihm ausgesprochen zugeneigte Dame - viel jünger und nicht seine Ehefrau - ist unauffindbar, seine - beinahe schon abgelegte Gattin ertränkt sich und ihr Leid in Alkohol, der Sohn ist ein merkwürdiger Typ.

Das ist das Szenario, das sich Klaudia Wagner offenbart, die sich zunächst mit ihrem neuen Team, das ihr nur teilweise wohl gesonnen ist, zusammenraufen muss.

Und was sollen die Episoden, die die Gefangenschaft bzw. Isolation einer verzweifelten Frau darstellen?

Ein spannender Krimi in einem stimmungsvollen Setting: das hatte ich mir von diesem Buch versprochen und mich sehr darauf gefreut. Doch ganz wurden meine Erwartungen dann doch nicht erfüllt - zu lange dauerte es aus meiner Sicht, bis die Atmosphäre und die Präsenz des Spreewaldes sich mir präsentierte - der überwiegende Teil des Buches hätte tatsächlich auch an einem anderen beliebigen Ort spielen können. Da habe ich schon andere Krimis - beispielsweise "Dunkle Fluten" von Hendrik Berg gelesen, die das Setting um einiges eindringlicher wiedergaben.

Zudem hielt sich der Eindruck des Gestückelten, unzureichend Zusammengebrachten über das ganze Buch hinweg. Mir hat sich nicht die Sinnhaftigkeit aller Wendungen und Einschübe erschlossen, manch Strang brach abrupt ab oder verlief im Nichts.

Interessante Ansätze sind es, die Autorin Christiane Dieckerhoff hier bearbeitet, doch halten sie leider nicht ganz, was sie versprechen. Na, wer weiß, vielleicht müssen sich Klaudia und ihre Autorin erst noch zusammenraufen und es wird beim nächsten Krimi anders bzw. besser. Ich zumindest werde nicht verzagen ud statt dessen noch einen Anlauf wagen!

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Zu viele Familienangelegenheiten

Klaudia wird in den Spreewald versetzt, weil sie aus gesundheitlichen Gründen Ruhe braucht. Doch sehr ruhig ist es dort nicht, als kurz nach ihrer Ankunft ein Mann aus Berlin ermordet in seinem Sommerhäuschen gefunden wird.

Eigentlich war dieser Mord nur Nebensache, denn wer will schon in einem Krimi über Mordermittlungen lesen, wenn so viele Privatangelegenheiten geregelt und ausgiebig erzählt werden müssen? Klaudia ist gesundheitlich geschwächt und braucht nach einem Hörsturz vor allem Ruhe. Thangs Frau traut sich nicht aus dem Haus, langweilt sich und ruft ihn andauernd wegen Belanglosigkeiten an. Uwes Frau ist schwanger, was ihm nicht gefällt und zu einem heftigen Ehekrach führt. Nicht zu vergessen die pubertierende Tochter, Klaudias Ex und die Alkoholprobleme ihrer Mutter, die ihr immer noch zu schaffen machen. Da bleibt nicht mehr so viele Spielraum für den Kriminalfall, aber immerhin reicht es, um auch hier noch eine Frau mit Alkoholproblemen unterzubringen. Leider bleiben auch noch reichlich Seiten für eine Frau, die irgendwo festgehalten wird und der in regelmäßigen Abständen ganze Kapitel gewidmet werden, in denen außer Wahnvorstellungen und verwirrten Gedanken gar nichts passiert. Das ist nicht verstörend, das ist langweilig.

Auch der Kriminalfall ist nicht fesselnd, an vielen Stellen nicht überzeugend und in der Auflösung nicht nachvollziehbar.

Abschließend ist wohl klar, dass ich von diesem Buch nicht begeistert war. Der Schreibstil war höchstens mittelmäßig und selbst die wunderschöne Gegend des Spreewaldes konnte diesen Krimi nicht retten. Die Bilder des Spreewaldes habe ich übrigens im Internet nachgesehen, weil ich mir mit den spärlichen Beschreibungen im Buch die Gegend nicht vorstellen konnte. Von mir gibt es keine Empfehlung für "Spreewaldgrab".

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