Christine Drews: Denn mir entkommst du nicht

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Christine Drews: Denn mir entkommst du nicht
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783404173556

Informationen zum Buch

Seiten
320

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Antonio Gomez hielt schnaufend an.

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Handlungsort

Region
Kontinent
Handlungsorte
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Am beliebten Aasee in Münster wird eine Frauenleiche gefunden. Die Tote wurde regelrecht ausgeweidet, ihre Weiblichkeit verhöhnt - ein zutiefst gestörter Sexualmörder? Erste Spuren scheinen das zu bestätigen, sie führen die Kommissare Schneidmann und Käfer in das Rotlichtmilieu der Bischofsstadt. Doch ein Detail lässt besonders Charlotte Schneidmann nicht los: Die Frau war kurz vor ihrem Tod schwanger. Geht es hier wirklich um einen klassischen Prostituiertenmord? Oder steckt etwas ganz anderes dahinter ...

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Schneidmann und Käfers 4. Fall

Brutalität und viel Blut prägen diesen neuen Fall, der sich in verschiedene Richtungen entwickelt um dann schlüssig aufgelöst zu werden. Ich schaue in seelische Abgründe, die ich so nicht vermutet hätte. Ich bin bei Ermittlungen dabei, die mich mitten hinein nehmen in eine Gedankenwelt, die ich mir ansonsten nicht vorzustellen vermag. Dieser Krimi kommt einem Thriller sehr nahe. Immer neue Erkenntnisse und Wendungen machen es mir sehr schwer, mich auf einen Täter festzulegen, von dem ich dann doch überrascht war.

Ich freue mich sehr, dass ich wieder Neues aus dem Privatleben der beiden Kommissare erfahre. Gerade Charlotte hat es mit ihrer Doppelbelastung als Mama und Kommissarin nicht leicht. Auch Peter Käfer fällt eine Entscheidung, die ihm nicht ganz leicht fällt.

Flüssig und leicht baut sich ein Spannungsbogen auf, der sein hohes Level hält und es mir schwer gemacht hat, das Buch mal aus der Hand zu legen. Besonders der Schluss lässt mich mit der Hoffnung zurück, dass es bald einen neuen Fall für die Kommissare geben wird.

Fazit: Ein interessanter Krimi, der es in sich hat und mir einige spannende Lesestunden beschert hat, bekommt meine absolute Leseempfehlung.

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Die Sünden der Vergangenheit

Beim Joggen entdeckt Antonio Gomez am Aasee eine grausam zugerichtete Frauenleiche. Er ist ein Mann mit Vergangenheit und das will er vor seiner Frau verheimlichen. Außerdem kennt er die Tote von Früher. Er meldet er den Fund anonym. Aber schon bald schwant ihm, dass er die Leiche nicht zufällig entdeckt hat. Für die Polizei deutet zunächst alles auf eine Sexualtat hin. Schon bald gibt es eine weitere Tat mit gleicher Vorgehensweise, aber die Opfer kommen aus total verschiedenen Verhältnissen. Während die erste Tote eine Prostituierte war, ist die zweite eine junge Frau mit Mann und Kind. Den zuständigen Kommissaren Schneidmann und Käfer ist das unbegreiflich. An beiden Fundorten wurden Spuren gefunden, die auf Antonio als Täter weisen. Aber Charlotte verfolgt auch noch eine andere Spur, die weit in die Vergangenheit führt und für Charlotte sehr gefährlich wird.
Obwohl dies bereits der vierte Band um das Ermittlerteam Charlotte Schneidmann und Käfer ist, lernte ich die beiden erst mit diesem Buch kennen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass mir Wesentliches fehlte.
Die beiden Kommissare sind sympathische Charaktere, die sich verstehen. Charlotte ist nach einer Elternzeit gerade erst wieder in den Beruf eingestiegen und muss feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Kollege Käfer würde gerne Vater werden, aber das will nicht klappen.
Der Schreibstil ist sehr angenehm. Die Geschichte ist von Anfang an spannend. Die Spuren sind ziemlich eindeutig, doch die Ermittler verlassen sich nicht auf das Offensichtliche, denn ihnen fehlt ein schlüssiges Motiv. Die Ermittlungen gestalten sich nicht einfach, weder für das Ermittlerteam noch für mich als Leser. Der Spannungsbogen steigert sich bis zum dramatischen Showdown. Es ist erschreckend, wenn man erfährt, was den Täter zu seinen Taten getrieben hat.
Die Geschichte endet mit einem bösen Cliffhanger.
Ein empfehlenswerter und sehr spannender Krimi.

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Spannender Regionalkrimi - Leseempfehlung

Das Buch „ Denn mir entkommst du nicht“ ist das 2. Buch, welches ich von der Autorin Christine Drews gelesen habe. Auch dieses mal konnte mich die Autorin wieder von sich überzeugen.

Das Buch ist der 4. Band einer Reihe um die Kommissare Charlotte Schneidmann und Peter Käfer, die zusammen in der Münster-Region ermitteln. Die 3 Vorgängerbände sind „Schattenfreundin“, „Phönixkinder“ und „Tod nach Schulschluss“. Diese Bücher kenne ich leider noch nicht, aber ich hatte auch nicht das Gefühl, das mir etwas bei Lesen des 4. Bandes gefehlt hat, um der Handlung zu folgen. Hier und da wird auf die Vergangenheit hingewiesen, das macht mich natürlich neugierig und die Vorgängerbände werde ich auf alle Fälle noch lesen. Aber um was geht es in diesem Buch?......

Antonio Gomez, ein junger Familienvater mit zwielichtiger Vergangenheit, findet beim all abendlichen Joggen die Leiche einer jungen Frau, die, wie sich später herausstellt, als Prostituierte arbeitet. Diese ist schrecklich zugerichtet, ein riesiges Loch klafft in ihrem Unterleib. Beim näheren Hinsehen erkennt er mit Schrecken eine frühere gute Freundin in dem Opfer. Er verständigt anonym die Polizei und hofft, dass damit die Sache für ihn erledigt ist. Doch weit gefehlt, denn plötzlich geschehen seltsame Dinge in seinem Leben und nach kurzer Zeit muss Antonio erkennen, dass hier jemand sein bisheriges Leben vernichten will. Antonio schwebt nicht nur in Lebensgefahr, auch den Mord an der ehemaligen Freundin will ihm jemand in die Schuhe schieben…..

Derweil ermitteln die Kommissare Charlotte Schneidmann und Peter Käfer in dem Mordfall und aufgrund der Spuren haben sie auch schon bald einen Hauptverdächtigen – Antonio Gomez. Doch Charlotte stören einige Details bei den Spuren und sie beginnt auch in eine andere Richtung zu ermitteln, an einen Prostituiertenmord glaubt sie nicht mehr wirklich. Auch die Tatsache, dass das Opfer kurz vor ihrem Tod schwanger war, lässt Charlotte aufhorchen. Dann wird eine 2. Leiche gefunden, ebenso grausam verstümmelt und auch sie war schwanger kurz vor ihrem Tod …….

Christine Drews ist mit diesem Buch ein fesselnder Kriminalroman gelungen, den ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Gleich auf den ersten Seiten wird der Leser mit dem Mord konfrontiert, belangloses Vorgeplänkel gibt es bei der Autorin nicht. Man kann die ganze Zeit über rätseln, wer die grausamen Morde begeht, ich hatte zwar einen richtigen Riecher, was das berufliche Umfeld des Mörders angeht, bin jedoch nicht auf den Täter selbst gekommen. Zu gut verstrickt waren die kleinen Hinweise und gut gelegt die falschen Fährten durch die Autorin. So macht Kriminalromane lesen einfach nur Spaß.

Die Protagonisten sind mir sehr sympathisch gewesen, allen voran Kommissarin Charlotte Schneidmann, die nach der Geburt ihres Kindes versucht, nun den Spagat zwischen Beruf und Privatleben zu meistern. Das gelingt ihr nicht immer, aber macht sie als Charakter einfach menschlich, denn im Real Life ist auch das eine wahre Herausforderung für Mütter. Während Charlotte der Kindersegen schon beschert ist, versuchen Peter Käfer und seine Freundin seit einiger Zeit ebenso Nachwuchs zu bekommen. Hier bekommt man als Leser auch einen kleinen Einblick in diese Thematik. Dieses Privatleben der Protagonisten Schneidmann und Käfer wird von Charlotte dabei geschickt in die Handlung eingeflochten, so dass dem Leser trotzdem nichts an Spannung verloren geht.

Das Spannungslevel ist von Beginn an auf hohem Niveau und man möchte die Seiten einfach nur schneller lesen. Übersichtliche Kapitel und ein flüssiger und spannender Schreibstil der Autorin prägen dieses Buch. Erwartungsgemäß endet das Buch in einem Showdown, der es in sich hat. Hier – und das ist mein einziger kleiner Kritikpunkt- wird der Leser mit einem offenen Ende zurück gelassen. Die Morde allerdings werden aufgeklärt. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung der Reihe, möchte ich doch brennend wissen, ob……..nein, ich verrate es euch nicht.

Mir hat der 4. Band der Reihe um Schneidmann und Käfer sehr gut gefallen und ich freu mich auf weitere Bücher der Autorin.

Das Buch bekommt von mir 5 Sterne.

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Die Tote vom Aasee

Antonio Gomez dreht seine allabendliche Jogging-Runde durch den Park am Aasee in Münster. Als er einen Stopp einlegen muss, um seinen Schuh zu binden, glaubt er zu hören, dass jemand seinen Namen ruft. Als er sich dem Gebüsch nähert, aus dem die Rufe kamen, stößt er mit einer Person zusammen, die ihn mit einer Lampe blendet und dann verschwindet. Hinter dem Gebüsch findet befindet sich eine schrecklich verstümmelte Frauenleiche. Mit Entsetzen stellt Antonio fest, dass er die tote Frau aus seinem früheren Leben kennt. Auf keinen Fall darf seine Vergangenheit ans Licht kommen und so meldet Antonio den Leichenfund anonym der Polizei.

Polizeikommissarin Charlotte Schneidmann und ihr Kollege Käfer nehmen die Ermittlungen auf. Anfangs sieht alles nach einem Sexualdelikt aus, aber das Blatt wendet sich sehr schnell und so kann auch ein Drogendelikt oder ein Millieumord (Prostitution) nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

Es bleibt jedoch nicht bei diesem einen Mord, es gibt bald noch eine weitere Frauenleiche, die identische Verstümmelungen aufweist.

Neben dem klassischen Ermittlungsweg hat Charlotte noch eine andere heiße Spur gefunden, der sie – auf eigene Faust – nachgeht.

Bei „Denn mir entkommst Du nicht“ handelt es sich zwischenzeitlich um den 4. Fall des Ermittler-Duos Schneidmann & Käfer. Ich bin erst mit diesem Buch in die Krimi-Reihe eingestiegen, was jedoch problemlos machbar war, da jeder Krimi für sich und einzeln gelesen werden kann. Wie bei jeder Reihe ist es aber so, dass dem Leser einige Vorkenntnisse über die Personen der Ermittler fehlen können.

Der Leser weiß von Anfang an, welche Person nicht der Mörder ist – Antonio. Er hat die Tote gefunden und anonym der Polizei gemeldet. Aber …. war er es wirklich nicht? Der Leser weiß, dass Antonio eine Vergangenheit hat, von der er nicht möchte, dass sie ans Tageslicht gezerrt wird. Welcher Art ist seine Vergangenheit und könnte es dann nicht doch sein, dass er der Mörder ist? Die Autorin legt hier geschickt immer wieder kleine Fährten in alle Richtungen ….. ob sie falsch oder richtig sind.... das klärt sich erst am Ende des Buches.

Charlotte Schneidmann kommt gerade aus der Elternzeit und steigt mit ihrem 1. Fall schon gleich wieder voll ins Geschehen ein. Der Leser spürt, dass es ihr schwer fällt, Kind, Mann und Job unter einen Hut zu bringen. Das ist das Los jeder berufstätigen Mutter, aber als Polizistin hat Charlotte keine geregelten Arbeitszeiten und so muss auch schon mal eine geplante Unternehmung auf der Strecke bleiben, damit sie Verbrecher jagen kann, während Mann und Kind zu Hause darauf warten, dass sie unversehrt wieder nach Hause kommt.

Als Kommissarin scheint Charlotte einiges drauf zu haben und wie alle guten Ermittler, bringt auch sie sich irgendwann in Lebensgefahr, weil sie sich zu sicher gefühlt hat.

Auch Kollege Käfer hinterlässt bei mir einen kompetenten Eindruck. Man erfährt nur wenig aus seinem Privatleben, das war wohl eher in den Vorgängerkrimis ein Thema. Mit Charlotte verbindet ihn nicht nur der Beruf, sondern auch eine private Freundschaft. Ihr Miteinander ist harmonisch und ausgeglichen und sie können sich blind aufeinander verlassen.

Die Autorin schafft es, gleich von Beginn an Spannung aufzubauen und diese zu halten, da es immer wieder neue Spuren gibt, denen nachgegangen werden muss. Es rücken einige verdächtige Charaktere in den Fokus der Polizei. Der Schreibstil von Christine Drews ist angenehm zu lesen und sie gibt weder dem Privatleben der Kommissare noch der Ermittlungsarbeit zu viel Raum und schafft so ein ausgewogenes Klima in ihrem Krimi.

Welches Motiv der Täter für seine bestialischen Morde hat, konnte mich am Schluss dann doch wieder einmal überraschen. Das Buch endet aber mit einem ziemlich bösen Cliffhanger und lässt den Leser ratlos und fragend zurück.

Ich hoffe, dass es zukünftig noch weitere Kriminalfälle für Charlotte Schneidmann und ihren Kollegen Käfer geben wird.

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Volltreffer!

Wenn man dieses Buch mit Krimis von Bestsellerautoren wie Sebastian Fitzek, Nele Neuhaus etc. vergleicht, weiß man die spannende, gut geschriebene und absolut logische Story erst richtig zu schätzen. Ein Volltreffer für Liebhaber des Krimi-und Thriller-Genres!
Einziger Minuspunkt: das offene Ende. Leider wollen wohl immer mehr Autoren sicher stellen, dass auch ihr nächstes Buch gekauft wird, denn die Unterhaltungsromane mit einem Cliffhänger am Schluss werden immer häufiger. Frau Drews hat das doch gar nicht nötig, denn die meisten Leser/innen werden auf jeden Fall ihre anderen Bücher auch noch lesen.

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