Christine Drews: Tod nach Schulschluss

Christine Drews: Tod nach Schulschluss

 
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Christine Drews: Tod nach Schulschluss
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783404171910

Informationen zum Buch

Seiten
384

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Den Abgabetermin für Osteuropäische Geschichte würde sie nicht einhalten können, das wusste Dina jetzt schon.

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So etwas haben Charlotte Schneidmann und Peter Käfer noch nie gesehen: eine Leiche in einem mittelalterlichen Folterinstrument! Das Opfer ist Max Wenke, Musterschüler auf dem Elite-Internat Schloss Lemburg. Handelt es sich um einen besonders bizarren Selbstmord? Oder wurde der blendend aussehende und hochbegabte Max ermordet? Lehrer und Schüler erscheinen seltsam gleichgültig. Erst ein schockierendes Detail sprengt die Mauern des Schweigens - mit alptraumhaften Konsequenzen für Charlotte ...

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Tod im Elite-Internat

Max Wenke, Sohn des Bauunternehmers Alexander Wenke, der vor einem Jahr bei einem Unfall in seinem Wagen verbrannte, stirbt am gleichen Tag, wie sein Vater – nur ein Jahr später. Er kommt in der Folterkammer seines Internats in einem mittelalterlichen Folterinstrument um.
Kommissarin Charlotte Schneidmann und ihr Kollege Peter Käfer von der Mordkommission Münster werden auf den Fall angesetzt. War es Mord? Selbstmord? Oder ein schrecklicher Unfall? Die Ermittlungen gestalten sich schwierig; bei Lehrern, Erziehern, Schülern und vor allem bei dem Direktor der Einrichtung treffen sie auf ein Meer aus Schweigen und Halbwahrheiten. Doch Kommissar Zufall bringt sie auf die richtige Spur…

Dies ist der erste Kriminalroman von Christine Drews, aber es wird definitiv nicht der letzte sein.
Vom einführenden Prolog an, nimmt mich die Autorin auf Spurensuche im Internat und dem Umfeld des Toten mit. Der packende und doch auch einfühlsame Schreibstil lässt mein Kopfkino auf Hochtouren laufen. Der von Anfang an vorhandene Spannungsbogen steigt stetig. Von Langatmigkeit keine Spur.

Die Protagonisten kommen sehr authentisch und farbig gezeichnet rüber. Ich habe meine Sympathien und Antipathien schnell verteilt.

Der Fall selbst ist sehr gut nachvollziehbar. Meine persönlichen Ermittlungen haben mich immer wieder auf falsche Fährten geführt. Durch eine für mich unerwartete Wendung kommt dann die Auflösung, die bei mir noch einige Fragen offen lässt.

Der Epilog ist Gänsehaut pur.

Wer weg will vom Mainstream zu einem wirklich spannenden, fesselnden und authentischen Kriminalfall, er ist hier genau richtig. Meine absolute Leseempfehlung!

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Solider Krimi aus dem Münsterland

Ein Elite-Internat, ein toter Schüler, grausam gestorben in einem Folterinstrument des eigenen Museums des Internats und mehr als eine Frage nach dem Warum.

Max Wenke, Sohn der Baufirma, die vor geraumer Zeit die Renovierung der Turnhalle des Internats vorgenommen hat, stirbt ... genau wie sein Vater vor einem Jahr. Dieser soll bei einem Autounfall ums Leben gekommen sein.

Die Kommissare Schneidmann und Käfer ermitteln zunächst in alle Richtungen; Mord, Unfall oder gar Selbstmord schließen sie nicht aus und stoßen auf eine Reihe von Fragen, denen weitere folgen und kämpfen nicht nur gegen ihren eigenen Widerwillen, den das System in ihnen weckt, sondern auch gegen die Mauern aus Schweigen, Halbwahrheiten und der Angst des Internatsleiters, Dr. Berg, die scheinbar nur dem Verlust des guten Rufs der Schule gilt.

Wer einen soliden, echten Krimi, mit einer markanten Geschichte und ebensolchen Charakteren sucht, wer Regionalkrimis mag und sich dennoch vom Mainstream absetzen will ist hier gerade richtig. Der Autorin ist es in ihrem dritten Krimi gelungen, einen Roman mit aktuellem Hintergrund zu schreiben und dennoch bekommt der Leser keine reine veränderte Erzählung jüngster Geschehnisse sondern vielmehr eine sehr gut gemachte Geschichte, die ihren ganz eigenen Charakter hat. Man hat nicht das Gefühl, etwas zu lesen, was "man schon kennt".

Auf weitere Bücher um Schneidmann und Käfer darf man sich hoffentlich freuen.

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