Christine Eichel: Der Rache süßer Atem

Christine Eichel: Der Rache süßer Atem

 
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Christine Eichel: Der Rache süßer Atem
ET (D)
2016
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783352006678

Informationen zum Buch

Seiten
320

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Nicht hinhören.

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Handlungsort

Handlungsorte
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Immer wieder hat Maria auf die große Liebe gehofft, auf den Mann fürs Leben und das lang ersehnte Kind. Stattdessen erlebte sie Rücksichtslosigkeit, Lüge, Betrug. Als auch Tom sie hintergeht, ihre letzte Hoffnung auf glückliche Zweisamkeit, bricht Maria aus der Opferrolle aus. Schluss mit der Demut! Erbittert rechnet sie ab und nimmt blutige Rache. Ganz oben auf ihrer Liste steht Johannes, der ihre intimsten Geheimnisse preisgegeben hat. Ihm folgen sechs weitere Kandidaten, denen sie Verletzung und Verrat heimzahlen will. Doch dann heftet sich Hauptkommissar Tesoro an ihre Fersen, und ein gefährliches Spiel beginnt.

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4.0  (2)
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Rezensionen
(Aktualisiert: 06 November 2016)
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3.3
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3.0
Charaktere 
 
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Sprache & Stil 
 
4.0

Ein kurzweiliger Roman mit einer leider unglaubwürdigen Protagonistin

Die Galerieangestellte Maria wird von ihrem Chef und besten Freund Henry zum emotionalen Pflegefall ernannt, während sie sich selbst als überfällig bezeichnet. Schließlich ist sie fast 40 Jahr alt, hat weder Kind noch Mann und ihre letzte Beziehung endete mit der gleichen Erkenntnis, wie ihre Beziehungen zuvor. Maria wird von den Männern, die sie liebt und mit denen sie eine Familie gründen will, nur benutzt, und sobald es brenzlig für sie wird, einfach entsorgt. Nun aber ist Schluss! Maria hat genug davon, ein Lustobjekt männlicher Egomanen zu sein und schwört bittere Rache.

“Der Rache süßer Atem“ ist ein amüsanter Roman, bei dem es knallhart zur Sache geht. Denn nach einigen katastrophalen Beziehungen und karrieremäßigen Tiefschlägen schmiedet die von Männern schwer enttäuschte und stets viel zu nachsichtige Hauptprotagonistin einen perfiden Plan, bei dem ihr ausgerechnet ein gut aussehender Hauptkommissar in die Quere kommt. Dass es dabei zu einigen Turbulenzen kommt, ist wohl klar und doch hat mich der Roman nicht vollends überzeugt. Beginnend mit der Figur der Maria, die für eine intelligente Doktorandin anfänglich zu naiv und später zu skrupellos dargestellt worden ist, über ihre sonntäglichen Racheaktionen, deren Verlauf trotz immenser Gefährlichkeit zu emotionslos und eintönig geschildert wurde, bis hin zu den wenigen Randfiguren, die, bis auf den Galeristen Henry, farblos und nichtssagend in Erscheinung traten, stimmte das Gesamtkonstrukt einfach nicht. Lediglich das Auftauchen des Kommissars hat einige unvorhersehbare und amüsant zu lesende Wendungen in das Geschehen gebracht und es angenehm belebt. Deshalb ist dieser Roman vor allem Lesern zu empfehlen, die neben einem lockeren Roman und einigen lustigen Szenen, vor allem eine überzeichnete Hauptfigur mögen, die den Löwenanteil des Geschehens bestimmt, und streckenweise wenig nachvollziehbar agiert.

Fazit:
Ein kurzweiliger und flott zu lesender Roman mit einigen kriminellen Elementen, der keinesfalls ernst zu nehmen ist, der leider aber die auf seinem Buchrücken angepriesene Hochspannung vermissen lässt.

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etwas mehr erwartet ...

Inhalt:

Maria hat immer wieder auf die große Liebe gehofft, doch immer wieder ist ihr Traum von einem Mann fürs Leben und ein eigenes Kind zerplatzt. Stattdessen hat sie nur Rücksichtslosigkeit, Lüge und Betrug erfahren.

So auch mit Tom, der sie hintergeht und ihr die letzte Hoffnung auf eine glückliche Zweisamkeit raubt. Von nun an will sich Maria nicht mehr mit der Opferrolle zufrieden geben und rechnet erbittert mit ihren früheren Liebhabern ab. Als erstes steht Johannes auf der Liste, ihm folgen weitere sechs Kandidaten.

Als sich Hauptkommsisar Tesora an ihre Fersen heftet beginnt ein gefährliches Katz und Maus Spiel.

Meinung:

Von einem Thriller erwarte ich Spannung und Wendepunkte, dies ist der Autorin auch hervorragend gelungen, der Schreibstil ist dabei sehr angenehm, alles liest sich flüssig und schnell. Dennoch bin ich mit diesem Thriller nicht „warm“ geworden.

Bereits der Einstieg zeigte was für eine Person Maria war, sie wurde ziemlich kindlich denkend und naiv dargestellt. Realistisch war dies bei weitem nicht. So habe ich mich bereits zu Anfang über sie geärgert. Verständlich, das sie sich später als Opfer ihrer ganzen Liebhaber sieht, aber hatte sie durch ihr Verhalten nicht eine gewisse Mitschuld? Für mich wurde die Hauptprotagonistin schnell nervig.

Dann kam ihr Wandel vom Opfer zum Täter, dies war in meinen Augen doch ziemlich unrealistisch, zuerst wird sie ziemlich hilflos und dann so selbstbewusst dargestellt. Passt alles irgendwie nicht zusammen. Leider hat dies dann auch den gesamten Lesegenuss gemindert.

Ich hatte hier einfach mehr erwartet, vielleicht hätte die Autorin den Wandel der Täterin besser beschreiben sollen, oder einen anderen Einstieg wählen. Für mich war der Lesegenuss so bereits zu Anfang hin, da konnten mich auch der Ermittler und die eingebauten Spannungs- und Wendepunkte nicht mehr vom Hocker hauen.

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