Christine Féret-Fleury: Dornröschentod

Christine Féret-Fleury: Dornröschentod

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Christine Féret-Fleury: Dornröschentod
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Au bois dormant
ET (Original)
2014
ISBN-13
9783473584857

Informationen zum Buch

Seiten
416

Sonstiges

Originalsprache
französisch
Übersetzer/in

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Handlungsort

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Vom Leben eines normalen Teenagers kann Ariane Prudent nur träumen, denn ein Serienmörder hat sie seit ihrer Geburt im Visier. An ihrem sechzehnten Geburtstag soll sie sterben, mit einer Rose in der Hand. Fünfmal schon hat der "Dornröschenmörder" bewiesen, dass er seine Drohungen wahr macht. Doch Ariane beschließt, diesem Schauermärchen ein für alle Mal ein Ende zu setzen ...

Autoren-Bewertungen

1 Bewertungen

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Auf der Flucht

Ariane ist eigentlich ein ganz normaler Teenager. Sie ist 15 Jahre alt und wird von ihren Eltern in Watte gepackt. Sie darf nicht alleine ausgehen, wird zur Schule gebracht und auch wieder abgeholt und ist schon etliche Male mit der Familie umgezogen. Durch einen Zufall erfährt sie endlich den Grund für all diese Maßnahmen: Ein Serienmörder hat es auf sie abgesehen. An ihrem 16. Geburtstag soll Ariane sterben!

Mein Leseeindruck:

Ich bin etwas zwiegespalten, was meine Meinung zu diesem Buch angeht. Es hat sich sehr schnell lesen lassen. Der Schreibstil ist angenehm leicht und sehr unkompliziert, und zudem sind die Kapitel relativ kurz. Das trägt zu einem sehr flüssigen Lesen bei. Ich konnte bei diesem Buch gut abschalten und den Alltag vergessen. Es war eine gute Unterhaltung.

Inhaltlich hat es mir auch durchaus gut gefallen, allerdings hat die Geschichte meiner Meinung nach auch ein paar Schwachstellen. Es gibt viel zu viele Zufälle; das wirkt irgendwann nicht mehr glaubwürdig. Die Suche nach dem Mörder bzw. Arianes Flucht vor dem Täter läuft viel zu glatt. Ein paar mehr Komplikationen wären hier glaubhafter gewesen.

Auch konnte ich mich nicht wirklich in Ariane hineinversetzen. Einige ihrer Handlungen waren für mich nicht nachvollziehbar. Ich hätte mir für sie und auch für andere Figuren im Buch noch etwas mehr Tiefe gewünscht.

Andererseits muss man natürlich auch bedenken, dass es ein Jugendbuch für junge Leserinnen ab 14 Jahren ist. Da sollte ich vielleicht nicht so kritisch sein.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass mir das Buch durchaus gut gefallen und es mich gut unterhalten hat, es jedoch auch ein paar Punkte für mich gibt, die noch etwas ausbaufähig sind.

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Benutzerkommentare

2 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
4.3
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4.5  (2)
Charaktere 
 
4.0  (2)
Sprache & Stil 
 
4.5  (2)
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Charaktere
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Rezensionen
Gesamtbewertung 
 
5.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0
Charaktere 
 
5.0
Sprache & Stil 
 
5.0

sehr spannend

"Stell dir vor, du bist dein ganzes Leben lang von deinen Eltern versteckt worden. Und der Grund dafür ist schrecklicher als deine schlimmsten Albtäume..."

Buchrücken:
An ihrem sechzehnten Geburtstag soll Ariane Prudent sterben - mit einer Rose in der Hand. Fünfmal schon hat der "Dornröschenmörder" bewiesen, dass er seine Drohungen wahr macht. Doch Ariane beschließt, diesem Schauermärchen ein für alle mal ein Ende zu setzen."

Aufmerksam auf das Buch wurde ich, wie fast immer, durch das Cover und den Titel. Der Inhaltstext auf der Rückseite des Buches hörte sich für mich sehr vielversprechend an, daher war klar, dass ich das Buch lesen will.

Das Buch ist in 4 verschiedene Teile unterteilt. Zu Beginn wird der Leser direkt in das Geschehen gesteckt, was erstmal etwas verwirrend war, da die Hintergründe unklar blieben. Aber nach 2-3 Kapiteln wurde man aufgeklärt.

Die Kapitel sind recht kurz gehalten, was mir persönlich immer sehr gut gefällt.
Auch die Schrift ist in einer sehr angenehmen Größe und Art gewählt worden. Der Schreibstil ist angenehm, verständlich und flüssig zu lesen.

Die Hauptperson - Ariane - ist ein eher unscheinbares Mädchen. Sie wuchs gut behütet auf, denn sie scheint in Gefahr. Solange, bis sie ihren 16ten Geburtstag hinter sich gebracht hat. Sobald etwas verdächtig erschien, zog die Familie immer wieder um. Daher hatte Ariane nie länger als 2 Jahre an einem Ort verbracht. Engere Freundschaften können so nicht entstehen!
Ariane widmet ihre Liebe der Fotografie, doch dadurch gerät ihre gerade geglaubte "heile" Welt ins trudeln...

Die Geschichte um Ariane und die "Spindel" ist sehr spannend gestaltet. Kaum hatte ich das Buch angefangen zu lesen, konnte ich es nicht mehr zur Seite legen und hab es in einem Rutsch verschlungen. Der Märchenhintergrund passt gut in die Geschichte. Ein Thriller, eingebettet in ein Märchen.
Gute Idee und gut umgesetzt!

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3.7
Plot / Unterhaltungswert 
 
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Charaktere 
 
3.0
Sprache & Stil 
 
4.0

Willst du mein Dornröschen sein?

Das wunderschöne Cover hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht und da ich Geschichten mit Bezug zu Märchen sehr mag, musste ich dieses Buch einfach lesen. Ohne große Erwartungen begann ich mit der Lektüre.

In der Geschichte geht es um die 15 jährige Ariane, die wohlbehütet bei ihren Eltern aufwächst. Für sie ist alles, was zu einem normalen Teenagerleben gehört verboten. Ausgehen ist strengstens untersagt und ihre Eltern haben immer ein Auge auf sie. Als sie den Grund für all die Vorsicht erfährt, bricht eine Welt für sie zusammen, denn ein Serienkiller hat es auf sie abgesehen, der an ihrem 16. Geburtstag zuschlagen will. Wie geht man mit so einer Hiobsbotschaft nur um?

Ein beobachtender Erzähler führt uns mit Distanz zu den Figuren durch die Ereignisse.

Der Roman besticht in erster Linie durch eine einfache, schnörkellose Schreibe, die sich ungemein flüssig weglesen lässt. Kurze, knackige Kapitel sorgen zusätzlich für ein schnelles Vorankommen im Buch.

Die Idee das Märchen Dornröschen mit einem Krimi zu verweben gefiel mir hier unheimlich gut und wurde auch ansprechend umgesetzt. Allerdings ist direkt spürbar, dass in erster Linie Teenager ab 14 Jahren angesprochen werden, ein richtiger All Age Roman, wie ich es mir gewünscht hatte, ist es leider nicht.

In Ariane als Figur konnte ich mich recht gut einfühlen. Die Nebencharaktere blieben jedoch weitestgehend blass, so dass bei mir keiner davon einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Der Geschichte fehlt Intensität. Ich kann das nicht so recht beschreiben, aber irgendwie fehlt einfach das gewisse Etwas, um die Story rund zu machen.

Fazit: Für mich eine solide und unterhaltsame Geschichte, jedoch nichts Besonderes im Genre Jugendbuch. Lesenswert, aber nicht perfekt.

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