Conny Schwarz: Der dunkle See

 
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Conny Schwarz: Der dunkle See
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783832163099

Informationen zum Buch

Seiten
304

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Während sie den Flur entlangging und die Holzdielen unter ihren Füßen knarzten, erinnerte sich Rahina daran, dass sie sich fest vorgenommen hatte, das alte Haus zu mögen, obwohl es ihr von Anfang an unheimlich gewesen war.

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Lokalreporterin Thea Dombrowski hat sich mit ihrer Tochter inzwischen halbwegs in Wartenburg eingelebt. Was daran liegen mag, dass in der idyllischen Kleinstadt mehr passiert, als sie gedacht hätte. Als Thea eines Morgens zu Recherchezwecken einen Jäger begleitet, machen sie eine schockierende Entdeckung: Ein Mann wurde in seinem am Waldrand gelegenen Haus auf brutale Weise ermordet. Spuren deuten darauf hin, dass der Mann in der rechten Szene aktiv war. Vor einiger Zeit wurden die Bewohner eines Flüchtlingsheims in der Gegend bedroht könnte hier ein Zusammenhang bestehen? Die Stimmung in der Stadt heizt sich auf, bei sogenannten Montagsspaziergängen wird gegen die 'Lügenpresse' gehetzt. Thea ist alarmiert. Kurze Zeit später verschwindet auch noch Benjamin Ullreich, der Sohn ihrer Nachbarin, spurlos. Offenbar hat sich Benjamin intensiv mit dem NSU und dem Heilbronner Polizistenmord auseinandergesetzt. Spätestens jetzt ist klar, dass schnell etwas passieren muss, damit die Situation nicht völlig außer Kontrolle gerät...

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Der dunkle See

Thea Dombrowski hat sich nach Beziehungsschwierigkeiten mit ihrer kleinen Tochter Mari wieder zurück in ihren Heimatort Wartenberg. Sie ist Journalistin beim Anzeiger. Ihr Redakteur schickt sie in den Wald, damit sie eine Reportage über Jäger schreiben kann. Leider geht das total schief und Karl, der Jäger, ist genervt. Als dann auch noch ein Schuss losgeht und das außerhalb der Jagdsaison, ist das ein Grund nach dem Rehbock zu schauen. Sie finden nicht nur den Bock, sondern auch den toten Dengler.
Das Buch liest sich sehr flüssig und greift einige aktuelle Probleme auf; es geht um Flüchtlingspolitik, Montags-Demos, V-Leute, NSU-Prozess und natürlich um Mord. Dann verschwindet auch noch der Nachbarssohn von Ute.
Thea ist sympathisch und nicht auf den Mund gefallen, allerdings auch ein wenig chaotisch. Sie benötigt eine Augenklappe und es ist schon witzig, nach welchen Kriterien sie entscheidet, welche gerade dran ist. Der Anblick irritiert dann auch oft ihre Mitmenschen. Sie hat in der Vergangenheit schon einiges mitgemacht, was aber nur angedeutet wird, und hat nun in Wartenberg Zuflucht gesucht. Es ist natürlich nicht einfach, wenn man als erwachsene Frau mit Kind wieder bei der Mutter unterkriechen muss. Mutter Ute ist hilfsbereit, im örtlichen Leben integriert und manchmal ein wenig nervig. Der für die Mordermittlung zuständige Kommissar Daniel ist ein Jugendfreund von Thea, so dass es zwischen den beiden auch schon mal einen informellen Austausch gibt.
Auch die anderen Personen, die im Laufe der Geschichte auftreten, sind gut geschildert – teils skurril, teils undurchschaubar, manches Mal auch nervend. Thea, die versucht ihre eigenen Ermittlungen anzustellen, hat es nicht einfach. Man will entweder nicht mit ihr reden oder lügt sie an. Sie gibt aber nicht auf.
Obwohl ich den Vorgängerband nicht gelesen habe, hatte ich keine Probleme in die Geschichte reinzukommen.
Zwischendurch gab es Einschübe von anonymen Posts. Dass ich anfangs keinen Zusammenhang zur Story gesehen habe, störte mich ein wenig. Die Geschichte war spannend und machte neugierig darauf, wie die einzelnen Aspekte zusammenkommen. Erst zum Ende ergibt sich das Gesamtbild.

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