Magdalen Nabb: Cosimo

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Magdalen Nabb: Cosimo
Verlag
ET (D)
2004
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Cosimo
ET (Original)
2004
ISBN-13
9783257235517

Informationen zum Buch

Seiten
303

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Noch bevor er richtig wach geworden war, wußte Cosimo, daß es Samstag war.

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Florenz im Dezember: Ein fünfjähriger Junge steht starr vor Angst auf dem kalten Marmorküchenboden eines alten Patrizierhauses und traut sich nicht in sein Kinderzimmer zurück. Das Kindermädchen hat frei, die Mutter sucht Vergessen in einem langen Schlaf, der Vater ist auf Geschäftsreise. - Ein Familiendrama, dessen viele Facetten sich wie in einem Kaleidoskop erst nach und nach zu einem Bild zusammenfügen.

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Cosimo ist fünf Jahre alt und lebt mit seinen Eltern in einem riesigen Herrenhaus. Der Vater ist häufig auf Reisen, die Mutter wieder schwanger und mit psychischen Problemen belastet. Oft bleibt sein heißgeliebter Teddy Cosimos einziger Gesprächspartner, wenn er sich vor dem Ticken der unheimlichen alten Uhr fürchtet.

Cosimo ist ein sehr wohlerzogener kleiner Junge, der in seinem kurzen, streng reglementierten Leben schon viel Zurückweisung erfahren musste, ihm ist häufig schlecht, er macht manchmal ins Bett und schämt sich dann ganz schrecklich. Er lebt größtenteils in einer Gedankenwelt, in der er Freunde hat und sich wohlfühlt.

Und eines Tages ist Cosimo tot, von unbekannter Hand erschlagen. Wer war der seltsame Eindringling?

Magdalen Nabb erzählt die Geschichte aus dem Blickwinkel verschiedener Beteiligten. Am besten gefiel mir der erste Teil, der aus Cosimos Sicht geschildert ist und von so herzzerreißender Einsamkeit und Traurigkeit spricht, dass man das Kind dort herausholen und mit Liebe überschütten möchte.

Die Erzählung der Mutter wirkt sehr wirr und schwer verständlich, spiegelt somit aber auch deren zerrütteten Geisteszustand wieder; aus dem Blickwinkel des Vaters steht das zuvor Gelesene dann noch einmal in anderem Licht da.

Es ist ein etwas schwieriges Buch, vieles wird nicht explizit ausgesprochen und muss zwischen den Zeilen herausgelesen werden. Durch den Part der Mutter musste ich mich ein wenig quälen.

Aber vielleicht gerade weil die Auflösung vage bleibt (und aufgrund der sehr eindringlich geschilderten Stimmungslagen der Beteiligten), ist es auch ein Buch, das man nicht so schnell vergisst.

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