Darcey Bell: Nur ein kleiner Gefallen

Darcey Bell: Nur ein kleiner Gefallen

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Darcey Bell: Nur ein kleiner Gefallen
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
A Simple Favor
ET (Original)
2017
ISBN-13
9783959671019

Informationen zum Buch

Seiten
400

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Meine Mutter sagte oft: Jeder hat Geheimnisse.

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Stephanie, fürsorgliche Mutter, viel gelesene Mom-Bloggerin und jung verwitwet, hilft gerne aus; erst recht, wenn ihre glamouröse Freundin Emily, PR-Chefin eines New Yorker Modedesigners, sie darum bittet. Doch als sie an diesem Tag Emilys fünfjährigen Sohn Nicky nach der Vorschule mit zu sich nach Hause nimmt, ahnt sie nicht, dass dies das Ende ihrer brüchigen Vorstadtidylle bedeuten wird. Denn Emily holt ihren Sohn am Abend nicht ab. Und auch an den folgenden Tagen und Wochen taucht sie nicht auf. Stephanie kümmert sich um Nicky, zusammen mit Emilys Mann Sean. In ihm erkennt sie die unverhoffte Chance, noch einmal ein ganz anderes Leben zu führen. Und sie fasst einen folgenschweren Entschluss. Doch dann kommt der Anruf, vor dem sie sich die ganze Zeit gefürchtet hat …

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Ein Thriller, der keiner ist

Stephanie umgibt sich gerne mit Geheimnissen!
Immer wieder erzählt sie dem Leser, dass man niemandem vertrauen darf, weil man niemanden wirklich kennt. Und dennoch tut sie genau das Gegenteil: sie vertraut ihrer schicken Freundin Emily, glaubt, sie zu kennen und erweist ihr jeden Gefallen, um den diese sie bittet!
Und als Emily sie eines Tages fragt, ob Stephanie an ihrer Statt den kleinen Sohn Nicky aus der Vorschule abholen kann, erfüllt sie ihr natürlich diese Bitte.
Doch Emily taucht weder an diesem Abend noch am nächsten bei Stephanie auf, sie ist wie vom Erdboden verschwunden! Stephanie ruft in ihrem Blog alle Mütter - denn diese soll der Blog ansprechen - auf, nach ihrer Freundin Ausschau zu halten, während sie selbst sich derweil um Nicky kümmert, der zum Glück der beste Freund ihres eigenen Sohnes Miles ist, sowie auch um Nickys Vater Sean, in den sie sich alsbald schon verliebt.
Und damit nimmt eine Kette von Verwicklungen ihren Lauf, die niemand vorhersehen konnte....

So weit, so gut! Ein Stoff, aus dem durchaus ein spannender Thriller hätte entstehen können, mag man denken!
Doch weit gefehlt! Bis zum Ende habe ich mich gefragt, warum um alles in der Welt die Autorin ihrem Erstling, einem langweiligen, verworrenen, mühsam konstruierten, unendlich öden und deshalb ärgerlichen Roman die Bezeichnung "Thriller" gegeben hat!
Er gleicht eher dem hilflosen Versuch eines Psychogramms einer Handvoll herzlich unsympathischer, komplett verrückter, irrealer und zudem noch saft- und kraftloser Charaktere, die absurde, nicht nachvollziehbare Dinge tun und viel unsinniges, überflüssiges, wirres Zeug daherreden.

Vor allem Stephanie, die eine der Hauptfiguren im Roman ist, die sich Mom-Bloggerin nennt und deren Blog-Einträge sich unseligerweise durch den größten Teil des misslungenen Werkes ziehen, ist ein einziges Ärgernis! Sie sieht sich gerne als kompetente Über-Mutter, die für alles Verständnis hat, die allen Müttern auf der Welt direkt in die Seele schauen kann, und maßt sich an, Ratschläge zu erteilen!
Ausgerechnet sie, die an Dummheit und Einfalt kaum zu überbieten ist ...
Beim Lesen habe ich mir ständig gesagt, dass so blöde doch niemand sein kann, dass da noch etwas kommen muss, dass Stephanie, die zu dem Leser neben ihrem Blog auch noch direkt spricht, besser gesagt ihn vollblubbert, uns an der Nase herumführt und dass da gewiss noch etwas Unerwartetes, Überraschendes kommen wird...
Aber nein! Sie ist genau diejenige, als die sie sich darstellt: eine unerträgliche Nervensäge, die sich, unter dem durchlässigen Deckmäntelchen der Bescheidenheit, als das Zentrum des Universums ansieht!

Nicht besser sind die übrigen Figuren, die ich auch bei gutem Willen nicht als Charaktere bezeichnen kann, und die ich als rückgrat- und charakterlos, feige, boshaft, intrigant, mörderisch beschreiben möchte, und deren Handlungen ich bis zum herbeigesehnten Ende verständnislos gegenüberstehe!

Was will uns die Autorin sagen mit diesem ihrem Werk?
Gar nichts, fürchte ich!
Wenn sie uns in Spannung halten, uns unterhalten möchte, dann möge man ihr doch anraten, einige echte Thriller von den Meistern ihres Fachs zu lesen, einfach bei ihnen in die Lehre zu gehen.
Auf dass weitere "Thriller" aus ihrer Feder, so sie solche denn zu schreiben gedenkt, denn auch wirklich diese Bezeichnung verdienen mögen!

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(Aktualisiert: 08 Juni 2017)
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Stephanie hat einen Blog. Einen Blog für Mütter. Und in diesem Blog schreibt sie auch, dass ihre Freundin verschwunden ist. Hat ihren Sohn Nicky von Stephanie an der Schule abholen lassen, und ist nicht gekommen, um ihn zu holen….
Mehrere Tage wartet sie auf Emily, bis sie endlich deren Mann in London anruft. Doch der benimmt sich am Telefon seltsam….
Und die Vermisstenmeldung geben sie erst auf, als Sean endlich aus London zurück ist. Da ist Emily schon länger verschwunden, und die Polizisten nehmen dies gelassen…
Nicky vermisst seine Mom. Und dann behauptet er, sie an der Schule gesehen zu haben…
Sean hat eine große Lebensversicherung abgeschlossen, die zahlen müsste, wenn Emily tot ist…
Emilys Eltern hatten ein Ferienhaus am See. Und dort wird tatsächlich eine schon stark verweste Leiche gefunden…. Sie trägt einen Sean bekannten Ring….
Was ist mir Emily passiert, dass sich nicht kam, um Nicky abzuholen? Warum wartet Stephanie mehrere Tage, bevor sie Sean in London anruft? Und wieso ist der dann so komisch? Warum hat Stephanie nicht gleich eine Vermisstenmeldung aufgegeben, als Emily nicht kam um Nicky abzuholen? Warum hat sie sich eingeredet, Emily falsch verstanden zu haben? Hat Nicky seine Mom wirklich gesehen? Oder hat er sich das nur eingebildet, wie Stephanie und Sean behaupten? Will Sean die Versicherungssumme kassieren? Wer ist die Leiche aus dem See? Ist es wirklich Emil, denn Sean kennt den Ring? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Es ist unkompliziert geschrieben, das heißt, dass keine Fragen nach dem Sinn von manchen Wörtern oder gar ganzen Sätzen auftauchten. Die Spannung hat sich nur langsam aufgebaut. Eigentlich möchte ich es eher Neugierde nennen. Ich war neugierig, was noch alles passiert, bzw. wie es weitergeht. Allerdings glaube ich nicht, dass jemand so lange wartet, bevor er jemand als vermisst meldet. Das ist relativ unrealistisch. Und dann die Behandlung dieser Meldung. Ich hätte den Polizisten Beine gemacht! Da Emily ihrem Ehemann einiges verheimlicht hat, kann ich verstehen, dass er davon ausgegangen ist, dass sie tot ist. Von den Figuren war mir keine wirklich sympathisch. Und so richtig hineinversetzen konnte ich mich auch in niemanden. Das Ende gefällt mir überhaupt nicht, zumal auch noch kein richtiger Abschluss da ist. Mehr will ich dazu nicht verraten. Leider hat es mich nicht wirklich überzeugen können, denn ich kann einfach nicht glauben, dass Menschen so dumm und blöd sein können. Und dazu zähle ich auch die Polizisten!

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Schön geschrieben, aber inhaltlich enttäuschend

Stephanie ist Mutter des fünfjährigen Miles' und Bloggerin. Ihre beste Freundin Emily, PR-Managerin eines Modeunternehmens, hat etwas dringendes zu erledigen und bittet Stephanie, für einen Abend auf ihren Sohn Nicky aufzupassen - doch sie kommt nicht zurück. Was steckt hinter Emilys Verschwinden? Hat ihr Mann Sean etwas damit zu tun?

Das Buch erzählt zunächst aus der Sicht von Stephanie von den Vorfällen. Im Laufe der Geschichte gibt es jedoch auch Kapitel aus Emilys und Seans Sicht. Auch Stephanies Blogbeiträge, die die Handlung ergänzen, werden immer wieder eingestreut. Die verschiedenen Blickwinkel und der angenehme Schreibstil haben mir gut gefallen. Man ist schnell in der Geschichte drin und auch wenn es sich nicht wirklich um einen spannungsgeladenen Thriller handelt, kann man das Buch gut durchlesen.

Doch leider darf man vom Stil nicht auf den Inhalt schließen. Nachdem ich lange gehofft habe, dass sich interessante Wendungen ergeben oder dass eine Thriller-Atmosphäre aufgebaut wird, war ich dann im Rückblick doch sehr enttäuscht von der Geschichte, die streckenweise einfach vor sich hinplätschert. Es gibt einige durchaus vielversprechende Details aus der Vergangenheit der beiden Frauen, aber über diese wird für meinen Geschmack zu schnell hinweg gegangen und einige Dinge wirken überflüssig und konstruiert.

Das größte Manko des Buches sind allerdings seine Charaktere. Es gab wirklich niemanden, den ich auch nur ansatzweise sympathisch finden konnte. Die Hauptfiguren bleiben extrem blass, wirken dumm oder im besten Falle eiskalt. Identifikationspotential gibt es hier gar nicht und im Laufe der Kapitel war ich immer genervter von allen drei Point-of-View-Charakteren, so dass mir am Schluss auch völlig gleichgültig war, was nun mit den Figuren geschieht.

"Nur ein kleiner Gefallen" ist der Debütroman von Darcey Bell. Sie hat zwar durchaus schreiberisches Talent, schafft es allerdings in diesem Werk nicht, mehrdimensionale Charaktere oder Spannung zu erschaffen. Als Thriller hat mich das Buch insgesamt leider sehr enttäuscht.

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Konnte mich leider nicht Begeistern

Stephanie, eine fürsorgliche Mutter ist ziemlich früh verwitwet und meister ihr Leben alleine. Sie ist Mom-Bloggerin und erzählt auf ihrem Blog alles was ihr so durch den Kopf geht. Emily ist ihre beste Freundin und die Mutter des besten Freundes ihres Kindes. Besser kann es ja eigentlich nicht laufen. Emily ist PR-Chefin eines New Yorker Topp Designers und mit ihrem Mann Sean glücklich verheiratet. Emily bittet ihre Freundin darum, ihren Sohn mit nach Hause zu nehmen, weil sie länger arbeiten muss, was Stephanie auch gerne macht. Doch Emily holt ihren Sohn nicht mehr ab ..............

Der Klappentext hat sich ziemlich vielversprechend angehört und ich habe mich auf Darcey Bells Debüt Thriller wirklich gefreut. Doch leider konnte sie mich nicht wirklich damit überzeugen. Der Schreibstil der Autorin ist zwar wirklich flüssig zu lesen, außer die langweiligen endlosen Blogeinträge von Stephanie, die nie im Leben jemand freiwillig verfolgen würde, aber ich bin nie wirklich in der Geschichte angekommen. Von Anfang an gab es zu viele Längen und für meinen Geschmack zu wenig Spannung. Noch ein Problem für mich ist, das ich keinen der Protagonisten auch nur ansatzweise ein bisschen gemocht hätte. Wenn ich das Buch nicht in einer Leserunde gelesen hätte, ich glaube nicht das ich es zu Ende gebracht hätte. Die Protagonisten sind alle mehr wie seltsam und manch einer so Doof, das man es gar nicht mehr aushalten kann. Das hat die Geschichte auch nicht wirklich glaubhaft für mich gemacht. Einziges Fazit aus der Geschichte ist, wer solche Freunde hat, der braucht keine Feinde mehr. Ich persönlich bin kein Freund dieses Buches geworden und kann keine Empfehlung für das Buch aussprechen. Zwei Sternchen vergebe ich, weil der Schreibstil nicht schlecht war und es ein Debüt ist. Darcey Bell hat aber noch viel zu lernen, wenn sie mich begeistern möchte und ob sie das wirklich schafft?

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