Andreas Laudan: Das blaue Leuchten

Andreas Laudan: Das blaue Leuchten

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Andreas Laudan: Das blaue Leuchten
Verlag
ET (D)
2014
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783499267192

Informationen zum Buch

Seiten
352

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Liebe Eva, dies sind wahrscheinlich meine letzten Zeilen an dich.

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Handlungsort

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Ein geheimnisvolles Licht, eine Geschichte aus uralter Zeit. Im Odenwald wird eine Höhle entdeckt. Sehr schnell gerät sie ins Visier fanatischer Schatzsucher. Doch welch tödliche Gefahr wirklich tief im Inneren der Erde lauert, ahnen sie nicht. Bald sitzen die Abenteurer in der Falle. Nur eine kann sie retten: Tia ist Höhlenforscherin, eine der besten - und sie ist blind. Zusammen mit ihrem Assistenten Leo stößt sie ins Unbekannte vor. Bis eine gewaltige Explosion das Höhlensystem erschüttert. Der Rückweg ist abgeschnitten ...

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Spannende Schatzsuche im Odenwald

Immer wieder wird im Odenwald ein blaues Leuchten beobachtet. Ein paar junge Schatzsucher machen sich auf die Suche nach dem Ursprung und stoßen auf eine Höhle. Philipp ist fest davon überzeugt, dass am Grunde dieser Höhle ein gigantischer Schatz verborgen sein muss, der größte der deutschen Geschichte!Während er und seine Freundin Kim sich heimlich in die Höhle schleichen, bittet der Stadtrat die bekannte blinde Höhlenforscherin Tia Traveen um Hilfe bei der Erforschung der bislang unbekannten Höhle. Gemeinsam mit ihrem Partner Leon und dem jungen Polizisten Jan macht sie sich ebenfalls auf den Weg hinab ins Dunkle.

Schon den ersten Band um die blinde Höhlenforscherin „Das Geflecht“ hatte ich vor einiger Zeit gelesen und voller Spannung verschlungen. Dementsprechend neugierig war ich auf diesen zweiten Teil.

Autor Andreas Laudan gelingt auch hier wieder eine äußerst spannende Geschichte. Verknüpft sowohl mit der deutschen Geschichte als auch mit dem äußerst aktuellen Thema der Erdgasförderung durch Fracking entwickelt sich hier eine Schatzsuche ganz besonderer Natur.

Im ersten Band war mir Tia teilweise fast zu perfekt, das habe ich hier wieder ähnlich empfunden. Ihre Fähigkeiten, sich in praktisch jeder Umgebung zurechtzufinden, sind äußerst faszinierend. Umso mehr, als das keine Fiktion ist und die Methode der Ortung durch Zungenschnalzen tatsächlich von blinden Menschen angewandt wird. Einzig im zwischenmenschlichen Bereich ist Tia ziemlich hilfreich. So tut sie sich immer noch äußerst schwer damit, eine Annäherung ihres langjährigen Freundes und Partners Leon zuzulassen. Der schon lange in sie verliebte Leon konnte einem streckenweise wirklich leid tun, aber ich bin ganz zuversichtlich, dass die beiden das noch hinbekommen werden.

Ich hoffe sehr, dass wir bald weitere Abenteuer mit Tia und Leon erleben dürfen und bin gespannt, wohin es die beiden als nächstes verschlägt – der Ausflug in den Odenwald war auch jeden Fall eine äußerst spannende und lehrreiche Lektüre!

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Schatzsuche im Odenwald

In der Nähe der Stadt Lochberg wird durch Zufall ein unbekanntes Höhlensystem entdeckt. Der Stadtrat bittet die bekannte Speläologin Tia Traveen und ihren Partner Leon darum, das Höhlensystem zu erkunden. Was keiner weiß: in der Höhle befinden sich bereits Kim und Philipp, die aufgrund eines geheimnisvollen blauen Leuchtens überzeugt sind, daß sich dort ein Schatz befindet. Als Tia mit Leon und dem Polizisten Jan Möller auf die beiden Schatzsucher trifft, kommt es zu einer Explosion in der Höhle, die ihnen den Rückweg abschneidet.

Da ich im Odenwald lebe, war dieses Buch für mich Pflichtlektüre – zumal mir der erste Band „Das Geflecht“ bereits sehr gut gefallen hat. Auch diesmal sind die Abenteuer unter und über der Erde spannend und packend geschrieben. Ich stelle es mir als Autor gar nicht so einfach vor, sich immer neue Abenteuer unter der Erde auszudenken, da der Handlungsspielraum in Höhlen doch recht begrenzt ist – aber Andreas Laudan hat das mit Bravour gemeistert, indem er auch diesmal wieder Themen und Tatsachen einfliessen läßt, die mir bisher gar nicht bekannt waren.

Das Buch beginnt mit einem spannenden Prolog von 1937, mit dem mich das Buch direkt in seinen Bann gezogen hat. In dem Prolog findet ein Schatz Erwähnung, dem Jahrzehnte später Philipp und seine Freundin Kim hinterherjagen. Woher wissen die beiden jungen Menschen von dem Schatz? Gibt es ihn wirklich? Was hat es mit dem blauen Leuchten auf sich, dem nachgesagt wird, daß es auf verborgene Schätze hindeutet?
Tia und Leon ahnen nichts von dem vermeintlichen Schatz und von den Gefahren, die in der Höhle auf sie warten.
Und wieder schafft es der Autor in Situationen, in denen ich gedacht habe, es kann nicht mehr schlimmer kommen, noch eine Steigerung aufzusetzen.

Tia Traveen zeigt in der Höhle wieder, daß sie ein Vollprofi ist, die sich mit dem Klicklaut-Verfahren nach David Kish problemlos in geschlossenen Räumen zurechtfindet. Während sie mir im ersten Band manchmal fast zu perfekt erschien, stösst sie diesmal häufiger an ihre körperlichen und geistigen Grenzen. Und auch in ihrer Beziehung zu Leon hat sich leider nicht viel getan, auch wenn ich am Ende des ersten Buches auf mehr gehofft hatte; sie hat weiterhin ein Problem, Nähe zuzulassen. Ausgerechnet, als sie in der Höhle eingesperrt sind, sieht sie sich mit diesem Problem konfrontiert.

Leon leidet unter der Situation, daß Tia in ihm weiterhin nur einen sehr guten Freund sieht, während er viel mehr für sie empfindet. Auch er kommt in der Höhle an einem Punkt, an dem er zweifelt und Schwäche zeigt.

Das Pärchen Kim und Philipp sind hinter dem Schatz her, mit dem sie sich die Erfüllung ihrer Lebensträume vorstellen. Während sich Philipp regelrecht fanatisch und skrupellos auf die Suche macht, kommen Kim Zweifel, wieviel Opfer sie bereit ist zu bringen, um in den Besitz des Schatzes zu kommen.

Ganz besonders erfreut war ich darüber, daß wir die Journalistin Carolin Frey wiedertreffen, die inzwischen eine liebgewonnene Freundin von Tia und Leon geworden ist. Und es schadet immer nichts, wenn noch jemand über Tage die Augen offen hält, während die Höhlenforscher bei der Arbeit sind. Unterstützt wird sie dabei durch den sympathischen Lochberger Stadtrat Eckard Dahms.

Ein weitere Figur hat mir auch sehr gut gefallen, auch wenn er nur eine kleine, aber entscheidende Rolle gespielt hat: ein Feuersalamander.

Da mir auch das zweite spannende Abenteuer von Tia und Leon sehr gut gefallen hat, hoffe ich sehr, daß es noch weitere Bücher mit den beiden sympathischen Protagonisten geben wird.

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Eine weitere Geschichte mit Tia und Leon

Zum Inhalt:
Tia und Leon sind wieder da! Tia besucht mit Leon ihren Vater, als sie die Einladung bekommt, eine bisher unbekannte Höhle nahe bei Worms zu erforschen. Die beiden werden von Jan, einem Polizisten und begeisterten Bergsteiger begleitet. Schnell wird klar, das sie nicht die einzigen sind, die in den Höhlen unterwegs sind. Sie stoßen auf Philipp und Kim und durch einen ganz dummen Fehler von Philipp kommt es zu einer Explosion und einem Erdrutsch, der die Gruppe in der Höhle einschließt.

Meine Meinung:
Ich habe mich sehr gefreut, dass es ein weiteres Abenteuer mit Tia und Leon aus der Feder von Andreas Laudan gibt. Tia ist die unverändert starke Frau, die sich von ihrem Handicap, der Blindheit, nicht davon abhalten lässt, ihrer Leidenschaft dem Höhlenklettern nachzugehen. Ich bin auch jetzt wieder von ihr als Hauptprotagonistin begeistert. Wie sie es schafft sich zu orientieren und mit welchem Scharfsinn sie manche Sacher erkennt, ist beeindruckend. Nur in Sachen Liebe würde ich ihr ab und an gerne mal ein paar Schubser geben.

Die Geschichte ist wieder sehr spannend aufgebaut und gleichzeitig lernt der Leser so einiges über das Thema Höhlen und deren Erforschung, sowie über Gesteinsarten, ohne das das der Spannung einen Abbruch tut.

Sehr gut gefallen hat mir wieder, dass wir sehr tiefen Einblick in die Gedanken aller Protagonisten bekommen. Die Geschichte wechselt mit jedem Kapitel quasi den Erzähler. So lernt man wirklich alle Protagonisten gut kennen und kann mitfühlen warum sie wie handeln. Und trotzdem gab es am Ende Überraschungen.

Hoffentlich wird es weitere Abenteuer mit Tia und Leon geben!

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