Arno Strobel: Das Dorf

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Arno Strobel: Das Dorf
Verlag
ET (D)
2014
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783596198344

Informationen zum Buch

Seiten
368

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Es gab einige Dinge in Bastian Thanners Leben, die er nicht mochte.

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Handlungsort

Handlungsorte
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Panik, Todesangst, das ist es, was Bastian Thanner in der Stimme seiner Exfreundin hört, als sie ihn völlig unerwartet anruft. Über zwei Monate ist es her, dass Bastian Anna zuletzt gesehen hat, als sie Hals über Kopf und ohne Erklärung einfach verschwunden ist. Jetzt braucht sie dringend seine Hilfe, sie bangt um ihr Leben. Bastian macht sich sofort auf die Suche nach Anna und gelangt in ein Dorf an der Müritz, das ihm von Anfang an unheimlich ist. Überall deuten Spuren auf Anna, doch niemand kann oder will ihm weiterhelfen. Bis zu dem Abend, als Bastian Zeuge einer schrecklichen Zusammenkunft wird. Und auf den Mann trifft, der genau weiß, was mit Anna geschehen ist …

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Viel Psycho, viel Thrill

Inhalt:
Bastian Thanner erhält einen Anruf von seiner Ex-Freundin Anna. Sie sei entführt worden und werde in einem Dorf an der Müritz gefangen gehalten. Sie ist offenbar in Todesangst. Zusammen mit seinem Freund Safi macht Bastian sich auf den Weg, um Anna zu suchen. Doch in dem kleinen Dorf sind die Menschen recht seltsam und sehr abweisend. Es geschehen unerklärliche Dinge, die auch Bastian ängstigen. Er zweifelt immer mehr an seinem Verstand …

Meine Meinung:
Mir hat dieser Psychothriller von Arno Strobel im Großen und Ganzen sehr gut gefallen. Er enthält jede Menge Psycho und auch jede Menge Thrill. Ich wollte das Buch am liebsten gar nicht aus der Hand legen, weil ich total davon gefesselt war, selbst als die Handlung in der Mitte etwas mühsam voranschritt, weil es zur Wiederholung einzelner Aspekte kam.

Auch wenn mir Bastian nicht besonders sympathisch war, sein Freund Safi war es auf jeden Fall. Und schon allein, weil ich um dessen Leben bangen musste, verschlang ich eine Seite nach der anderen mit viel Adrenalin im Blut.

Die Dinge, die hier zur Sprache kamen - bestialische Folter, grausame Morde, Verwirrung im höchsten Grad - sind vielleicht nicht jedermanns Sache. Für mich hat es gepasst, denn sie machen die Geschichte hochspannend. Und gerade die Tatsache, dass ich nicht durchblickte, was hier Sache ist, hielt mich bei der Stange, denn das wollte ich unbedingt herausfinden. Bastians Verwirrung konnte ich auf jeden Fall gut nachvollziehen.

Auf den letzten ca. hundert Seiten dachte ich immer wieder, das kann doch wohl nicht Arno Strobels Ernst sein, die Geschichte so enden zu lassen, wie es zwischendurch mal aussah. Aber nein, er ließ mich nicht im Stich, und riss zum Schluss das Ruder noch einmal herum. Damit bin ich nun wirklich zufrieden.

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Ein Dorf mit düsterer Vergangenheit

Inhaltsangabe:

Bastian Thanner bekommt einen Anruf von seiner Ex-Freundin Anna, die ihn in Todesangst um Hilfe bittet. Bevor das Telefonat unterbrochen wird, kann sie ihm noch den Namen des Dorfes verraten, in dem sie sich aufhält. Nachdem er die Polizei verständigt hat, lässt es Bastian keine Ruhe und er fängt an, nachzuforschen. Mit seinem Freund Safi macht er sich auf den Weg in das Dorf. Doch kaum dort, geschehen merkwürdige Dinge und Bastian weiss nicht mehr, was er glauben soll. Es scheint so, als würde ihn das Dorf nicht wieder weglassen…

Meine Meinung:

Die Geschichte hat es in sich. Ich würde mal meinen, man sollte nicht allzu zartbesaitet sein, denn was einem in diesem Dorf begegnet, kann ganz schnell auf den Magen schlagen. Mich hat die Geschichte gleich in ihren Bann gezogen, allerdings hat sie mich manchmal auch an meine Grenzen gebracht, denn ich wusste bald nicht mehr ein noch aus. Was läuft in diesem Dorf, wer steckt dahinter, wem kann man trauen und was geschieht tatsächlich? Das waren die Fragen, die mir beim Lesen unentwegt durch den Kopf schossen.

Die Protagonisten machten es mir nicht einfacher, denn bis auf Bastian traute ich schliesslich keiner einzigen Person mehr über den Weg. Alle anderen kamen mir etwas zwielichtig vor und ich konnte sie die ganze Zeit über nicht richtig einordnen. Warm wurde ich vor allem mit Bastian und seinem Freund Safi, denn von den anderen weiss man einfach viel zu wenig. Dafür erfährt man einiges über das Dorf und seine Vergangenheit. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und mich auch gut in Bastians Lage hinein versetzten. Das war manchmal richtig hart, denn er macht einiges durch. Vor allem ist man als Leser keinen Schritt weiter als Bastian, man geht sozusagen mit ihm durch die Hölle.

Ich bin trotz allem Grübeln bis zu Letzt nicht auf die Lösung des Rätsels gekommen. Und das Ende der Geschichte hat mich dann regelrecht aus den Socken gehauen. Wie schon die anderen Bücher von Arno ist auch das wieder ein Psychothriller, der unter die Haut geht. Schnörkellos, direkt und hart.

Die Kapitel sind relativ kurz und übersichtlich gehalten, so dass man schnell vorwärts kommt und in Versuchung gerät, immer noch einen Abschnitt mehr zu lesen. Der Sprachstil ist angenehm und flott zu lesen. Das Cover hat mir auch wieder sehr gut gefallen, es ist knackig, ohne überflüssigen Schnickschnack und doch sehr wirkungsvoll. Und es passt zu seinen Geschwistern im Regal.

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Ein abgelegenes Dorf und teuflische Rituale

Der Journalist Bastian Thanner erhält einen Anruf von seiner Ex-Freundin Anna: sie hat Todesangst und bittet Bastian um Hilfe, bevor das Gespräch unterbrochen wird. Bastians einziger Hinweis ist der Name eines Dorfes, in dem sich Anna befinden soll. Zusammen mit seinem Freund Safi macht er sich auf den Weg in dieses Dorf. Das Dorf wirkt verlassen, die wenigen Bewohner sind seltsam und mißtrauisch – das Dorf scheint ein jahrzehntelanges finsteres Geheimnis zu hüten. Spuren tauchen auf und verschwinden wieder und Bastian ist sich bald nicht mehr sicher, was wahr ist und was nicht.

Der Autor nimmt in diesem Buch den Leser auf eine Reise in ein sehr düsteres Dorf mit reichlich seltsamen Dorfbewohnern. Es gibt aber auch hilfsbereite Bewohner, aber bald ist sich nicht nur Bastian unsicher, wem er wirklich trauen kann. Außerdem scheint ihn seine Wahrnehmung immer wieder zu betrügen, er sieht Dinge, die gar nicht sein können – oder doch?

Die düstere Atmosphäre des Dorfes und die gruselige Spannung ist dem Autor gut gelungen. Nur ab und an hatte ich das Gefühl, daß Bastian mit seiner Suche nach Anna zu lange auf der Stelle tritt. Als Leser möchte man mit Bastian so schnell wie möglich das Dorf wieder verlassen, was aber leider nicht möglich ist.

Bastian Thanner fand ich am Anfang etwas eigenbrötlerisch, was vielleicht auch daran liegt, daß er, außer der kurzen Zeit mit Anna, scheinbar kaum Beziehungen gehabt hat. Als Annas Hilferuf ihn erreicht und die Polizei ihm nicht glaubt, ist es für ihn keine Frage, sich selbst auf die Suche zu machen.

Gut gefallen hat mir Bastians Freund Safi Hammoud, der zwar einen ausgeprägten Tick mit Zahlen hat, der ihn ziemlich einsam macht, sich aber sofort bereit erklärt, seinem Freund bei der Suche zu helfen.

Ich hatte zwar gegen Ende des Buches eine Ahnung von der Lösung, aber dennoch hat mich das Ende ziemlich kalt erwischt: so ein fieses Ende habe ich selten in einem Buch erlebt.

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Benutzerkommentare

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Schlecht - einfach nur schlecht!

So ein schlechtes Buch habe ich selten (angefangen) zu lesen. Sprachlich viel gelobt, bin ich vom flachen Schreibstil doch eher enttäuscht. Andauernde Wiederholungen von Phrasen langweilten mich, gefühlt ein Drittel des Textes besteht aus rhetorische Fragen, das nervte mich einfach nur noch. Ich habe das Buch daher nicht zu Ende gelesen.

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