Rebecca Gablé: Das Florians-Prinzip

Rebecca Gablé: Das Florians-Prinzip

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Rebecca Gablé: Das Florians-Prinzip
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783404141852

Informationen zum Buch

Seiten
318

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Handlungsort

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"Heiliger Florian, verschone mein Haus, zünde lieber das Dach meines Nachbarn an." Nach diesem Prinzip entsorgt die Wohlstandsgesellschaft ihre Müllberge in der dritten Welt, und keiner will Genaueres wissen. Da bildet auch Mark Malecki keine Ausnahme, denn er hat weiß Gott genug eigene Probleme als alleinerziehender Vater und verkrachte Existenz. Doch als seine Freundin Sarah ihn bittet, ihr bei der Aufklärung eines Versicherungsbetruges zu helfen, führen seine Ermittlungen ihn zu einem Müllschieberring - einer Organisation, die nicht nur mit illegaler Abfallbeseitigung Millionen verdient, sondern auch skrupellos jeden "entsorgt", der die lukrativen Geschäfte gefährdet. Als ein Mord geschieht, wollen Mark und Sarah den Müllschiebern das Handwerk legen. Doch sie unterschätzen ihre Gegner - und erkennen zu spät, daß Giftmüll nicht nur ein Handelsgut, sondern auch eine gefährliche Waffe sein kann...

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Bei der Bewertung pendelte ich lange zwischen 2 und 3 Sternen hin und her. Einerseits gab das Buch an Spannung nicht so viel her, wie ich erhofft habe. Dafür punktet es mit einem hochinteressanten und prekären Motiv: Der illegalen Müllentsorgung (darüber habe ich im Buch auf einiges gelernt). Mark Malecki fängt gerade erst an zu recherchieren, als es den Kriminellen bereits zu heiß wird und sie holen zu einem Schlag gegen Mark und Sarah aus. Mark bleibt hartnäckig und will ohne Polizei auf eigene Faust das Problem lösen.

An einem Punkt der Geschichte schalten sich Umweltaktivisten ein, die Mark vor ihren Karren spannen und ebenfalls seine Hilfe erhoffen. Dadurch bekommt die Geschichte, die eigentlich fast zu Ende sein könnte, eine Wendung und Mark steigt nochmal in den Ring.

Mark Malecki wird nur ausgenutzt: Erst von der Exfrau. Die ist froh, die Kinder los zu sein und kümmert sich nur dann um sie, wenn sie Eindruck machen möchte oder Mark den Eindruck bekommen soll, er sei kein allzu guter Vater. Dann von Sarah. Die verliert durch einen Versicherungsfall etwas an Boden und will diesen mit Marks Hilfe wieder zurück gewinnen. Dabei ist es ihr egal, dass Mark früher oder später auf den ungeliebten Ex-Chef treffen wird und die Gefahren für ihn ignoriert sie gleich mit. Zuletzt die Umweltaktivisten. Die kennen die Vorgeschichte - und bitten Mark dennoch um Hilfe. Und fragen nicht einmal so sehr direkt, sondern gehen den subtilen Umweg über die Kinder. Für das, was sie vorhaben, hätte es ein verdeckter Ermittler auch getan.

Mark hat ein großes Problem: Er kann nicht Nein sagen, hat Probleme mit Kompromissen und Vorgesetzten und kennt auch kein Maß. Er ist permanent am Trinken, hat zum Glück aber Kinder, die ihn lieben und schätzen und die ihn zu nehmen wissen. Außerdem sind sie ganz schön clever und durchschauen die Manöver ihrer Mutter. Gegen die nehmen sie ihren Vater nach Leibeskräften in Schutz.

Angesichts der Sachlage wäre jeder klar denkende Mensch spätestens bei der ersten Personenverletzung ausgestiegen und hätte die Behörden eingeschaltet. Da wurde das Buch etwas unglaubwürdig für mich, da meiner Meinung nach kein Grund mehr bestand, in die Geschichte einzugreifen. Ich fand Mark einfach nur noch dumm und leichtsinnig.

Dass Sarah und Mark zueinander finden? Ein Wunder. Beide leben in eigenen Welten, die sich stark von der des anderen unterscheiden und die zwei kriechen umeinander, ohne so recht zu Potte zu kommen. Ich werde bei Gelegenheit wahrscheinlich noch den Vorgängerband mit Malecki lesen, aber auf einen Nachfolgeband bin ich - zugegeben - nicht so scharf.

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