Lucie Flebbe (Klassen): Das fünfte Foto

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Lucie Flebbe (Klassen): Das fünfte Foto
Verlag
ET (D)
2013
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783894254179

Informationen zum Buch

Seiten
252

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
"Ich bin mir sicher, dass sie tot ist."

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Handlungsort

Handlungsorte
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Sabine Kopelski ist weg. Ihre Nachbarinnen wollen sich später nicht vorwerfen lassen, sie hätten nichts unternommen, und engagieren Detektiv Ben Danner und seine junge Partnerin Lila Ziegler, um herauszufinden, was mit Bine passiert ist. Ein Verdacht steht gleich im Raum: Alwin Kopelski hat seine Frau im Streit um Geld getötet und unter seinem neu angelegten Schrebergartenteich verscharrt. Also pachten die beiden Detektive eine Parzelle in der Schrebergartenanlage Zum friedlichen Nachbarn . Dass der Name der Realität Hohn spottet, liegt bald auf der Hand. Und dass nicht nur Alwin Kopelski als möglicher Mörder Bines infrage kommt, auch. Doch solange ihre Leiche nicht gefunden ist, bleibt alles Spekulation. Lila und Ben sind so damit beschäftigt, einen Weg zu finden, wie man Kopelskis Teich auf den Grund gehen kann, dass ihnen entgeht, in das Visier eines Stalkers geraten zu sein. Erst als auf Danner geschossen wird, realisieren sie, dass sie vor mehr Problemen stehen als nur vor der Frage: Wo ist Sabine Kopelski?

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Fall 5 für Lila und Danner

Lila ist zurück!
Die junge Privatdetektivin und ihr Partner und Lebensgefährte Ben Danner werden von zwei Frauen engagiert, die ihre Nachbarin vermissen. Sie wollen sichergehen, dass Sabine Kopelski nichts zugestoßen ist und dass vor allem ihr Mann nichts mit ihrem Verschwinden zu tun hat, schließlich war das Paar für seine lautstarken Meinungsverschiedenheiten bekannt. Ehemann Alwin steht also erstmal ganz oben auf der Liste der Verdächtigen, doch schnell stellen Lila und Ben fest, dass es hier in der nach außen hin so beschaulichen Vorstadt wohl noch mehr kleine Geheimnisse gibt – undercover mieten die beiden sich in der benachbarten Schrebergartensiedlung ein und lernen dort eine ganze Reihe schräger Gestalten kennen.

Schon auf den ersten Seiten ist man bei diesem mittlerweile fünften Band der Reihe sofort wieder bei den Figuren mit dabei. Lila und Danner sind mir inzwischen richtig ans Herz gewachsen und es macht Spaß, sie sowohl bei einem neuen Fall zu begleiten als auch die Entwicklung ihrer Beziehung zu beobachten.

In jedem Buch nimmt sich die Autorin einen anderen Schwerpunkt vor, hier ist es nun der Schrebergarten. Sehr schön finde ich, dass hier auf die Darstellung von Klischees verzichtet wird und die Typen in der Kolonie jeder für sich ein kleines Original ist.

Auf die Auflösung des eigentlichen Falles bin ich überhaupt nicht gekommen, das war ganz schön verzwickt. Durch Zwischenabschnitte aus Sicht eines mysteriösen Fotografen wird der Leser in alle möglichen Richtungen gelenkt und ich habe auch fast jeden zwischenzeitlich verdächtigt. Trotzdem ist am Ende alles stimmig und aufgeklärt.

Die Reihe soll insgesamt 10 Bände umfassen – ich freue mich schon auf den nächsten!

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Was man alles so in Schrebergärten findet

Inhalt
Lila und ihr Freund Ben betreiben eine Detektei und die Auftraggeberinnen ihres neuen Falles sind zwei Frauen, die ihre Nachbarin vermissen und genau spüren, dass etwas nicht stimmt. So werden Lila und Ben im Zuge ihrer Ermittlungen Pächter eines Schrebergartens, um den verdächtigen Ehemann der Vermissten genau im Auge zu haben, besonders dessen Gartenteich. Beim Entwildern des Gartens lernen sie schnell die ganze dubiose Schrebergartengemeinschaft kennen, die noch mehr potenzielle Täter verbergen könnte. Doch auch die Nachbarn im Wohngebiet sind eine Beobachtung wert. Dies scheint auch jemand anderes schon zu denken, der heimlich Fotos der Bewohner macht, sogar damit bis in deren Häuser hinein spioniert. Wer ist der Fotograf und hat er etwas mit dem Verschwinden der Nachbarin zu tun oder gar den Täter fotografiert?

Meine Meinung
Endlich ein neuer Fall für Lila, die mir seit ihrem ersten Fall ans Herz gewachsen ist. Diesmal hat das Thema des Falles nicht wie in den vorherigen Büchern einen sozialen Schwerpunkt, sondern bietet mit der Schrebergartenkolonie und ihren ausgefallenen Bewohnern eine Kulisse, die einfach sehr gut geeignet ist für ein paar schräge Situationen und zudem Lila und Ben mal aus der Stadt heraus in die kontrastreiche scheinbare Idylle einer Reihenhaussiedlung bringt. Mit der Lage der Wohnsiedlung auf dem ehemaligen Zechengelände „Lothringen“ bekommt man aber auch hier wieder ganz nebenbei ein paar interessante Informationen neben der Krimihandlung geboten.

Wie von den Krimis der Reihe gewohnt, sind auch hier wieder die Figuren so besonders schön detailliert beschrieben, so dass man sie in Gestik und Mimik genau vor sich sieht. Ob nun die tätowierten, Blumen züchtenden Schrebergärtner, deren blonde Freundinnen oder die aufgeregte Nachbarin, etc.: alle Figuren wirken so lebendig und schräg, dass es einfach Spaß macht, von ihnen zu lesen. Dazu kommt immer wieder der Humor, der durch Lilas Gedanken und Überlegungen zu einzelnen Figuren und Situationen entsteht und durch ihre oft spontanen Handlungen.

Der Fall selbst ist schön verzwickt durch mehrere mögliche Verdächtige, mit denen die Verschwundene zu tun hatte, und weil man gar nicht weiß, was überhaupt der Fall genau ist. Gibt es nur eine Vermisste zu finden oder wird eine Leiche gesucht? Dazu kommt der mysteriöse Fotograf, dessen Fotos im ganzen Buch verteilt eingeschoben werden und in der Beschreibung der Motive so wirken wie gezielte Spionage. Doch wer macht diese z. T. intim wirkenden Fotos und warum? Hier macht es durchgängig sehr viel Spaß zu rätseln und zu spekulieren und trotz einiger Ahnungen und Verdächtigungen habe ich bis zum Schluss nicht alles lösen können, sondern wurde noch überrascht. Und was mir besonders gut gefällt, ist, dass sich alle Puzzleteile finden und an die richtige Stelle setzen lassen, so dass am Ende alle Spekulationen gelöst werden, alle gelegten Fährten eine Aufklärung finden und fast alle Fotos sich einfügen.

Schön ist auch, dass sich Lila von Buch zu Buch weiter entwickelt und immer selbstsicherer wird, was ihre Vergangenheit und das Zusammenleben mit ihrem Freund Ben betrifft. Hier bin ich sehr gespannt, wie es den beiden weiter ergehen wird. Ich freue mich sehr auf die nächsten 5 Bücher!

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(Aktualisiert: 03 Mai 2013)
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Mord in der Schrebergartenkolonie?

Inhalt:
Die Bochumer Privatdetektive Lila Ziegler und Ben Danner bekommen den Auftrag, die verschwundene Sabine Kopelski zu suchen. Ihre beiden Nachbarinnen befürchten ein Verbrechen und haben bereits einen Verdächtigen: Sabines Ehemann Alwin. Ihre Recherche führt Lila und Ben in die Schrebergartenkolonie "Zum friedlichen Nachbarn", in der sie auf schräge Typen treffen, dich nicht unbedingt dem Klischee der Gartenzwerg-Romantik entsprechen. Während die Beiden nach Sabines Leiche suchen, kristallisiert sich heraus, daß es noch weitere Verdächtige neben Alwin gibt.

Meine Meinung:
Dies ist der fünfte Band um die beiden Privatdetektive Lila Ziegler und Ben Danner aus Bochum, die nicht nur beruflich, sondern auch privat ein Paar sind. Und wieder gelingt es der Autorin, eine spritzige und überraschende Krimihandlung vorzulegen, die sich von den Vorgängerbänden unterscheidet. Lucie Flebbe hat eine spannende Geschichte rund um den Verdacht eines Verbrechens ohne Leiche gesponnen, deren Ende mich überrascht hat. Ich muß gestehen, daß ich bei der Täter- und Motivsuche ziemlich auf dem Holzweg war. Die Fotos, die vor jedem Kapitel von einem Unbekannten kommentiert werden, sorgen für weitere spannende Spekulationen rund um das mögliche Verbrechen.

Die Handlung spielt diesmal zum großen Teil in einer Schrebergartenkolonie neben dem ehemaligen Zechengelände "Lothringen" - und wie immer bei den Lila-Ziegler-Romanen erfährt man auch etwas über die historischen Hintergründe der stillgelegten Zeche.

Die Charaktere neben Lila und Ben sind wieder sehr unterschiedlich - und stellenweise einfach herrlich schräg. Sehr gut hat mir gefallen, daß die Autorin ihre Figuren nicht dem Gartenzwerg-Klischee entsprechen läßt, sondern Zeitgenossen einführt, die ich in der Schrebergartenkolonie so nicht erwartet hätte. Ihre Unterschiede macht die Handlung besonders lebendig und authentisch. Besonders positiv aufgefallen ist mir die Entwicklung von Lila und Ben, die man schon in den Vorgängerbänden beobachten konnte und in diesem Buch ihre Fortsetzung findet. Jeder Band dieser Serie ist immer wieder anders, weil auch die Hauptprotagonisten nicht statisch bleiben. Daher freue ich mich darauf, daß noch weitere fünf Bände mit diesem sympathischen Ermittlerduo geplant sind.

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