Eric Berg: Das Küstengrab

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Eric Berg: Das Küstengrab
Verlag
ET (D)
2014
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783809026419

Informationen zum Buch

Seiten
416

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Voller Gedanken an die Zukunft machte sich der Achtzehnjährige an diesem Abend auf den Weg.

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Zum ersten Mal nach 23 Jahren kehrt Lea in ihr winziges Heimatdorf auf der Insel Poel zurück. Doch der Besuch endet in einem schrecklichen Unglück. Bei einem rätselhaften Unfall kommt Leas Schwester ums Leben, Lea selbst wird schwer verletzt und leidet seither an Amnesie.

Vier Monate nach dem Unfall reist Lea gegen den ausdrücklichen Rat ihrer Ärztin erneut nach Poel. Sie will herausfinden, was sie im Mai auf die Insel führte und wie es zu dem Unfall kommen konnte. Sie selbst kann sich an diese Zeit auf Poel nicht erinnern und ist auf die Hilfe ihrer alten Freunde angewiesen – doch deren Berichte widersprechen sich. Die Jugendfreunde scheinen ein Geheimnis vor Lea zu verbergen, das weit in ihre gemeinsame Vergangenheit reicht …

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Die Schatten der Vergangenheit

Zum ersten Mal nach 23 Jahren kommt Lea in ihre Heimat auf der kleinen Ostseeinsel Poel zurück. Doch es geschieht etwas Schreckliches, sie hat einen schweren Autounfall, bei dem ihre Schwester stirbt und Lea ihr Gedächtnis verliert. Obwohl ihre Ärztin ihr davon abrät, reist Lea erneut nach Poel, um herauszufinden, was genau geschehen ist.

Damit macht sie sich auf eine Reise in ihre Vergangenheit. Sie waren damals eine eingeschworene Clique. Fast alle ihrer früheren Jugendfreunde leben noch oder wieder auf Poel. Doch sie haben sich alle höchst unterschiedlich entwickelt. Lea kommt bei Pierre unter, damals war er der unauffällige Mitläufer der Gruppe, heute ist er ein gutaussehender und wohlhabender Arzt. Und äußerst charmant, wie Lea bald feststellt. Mit den anderen tut Lea sich schwerer, zu sehr haben sie sich teilweise verändert. Und über ihnen allen lastet natürlich der Schatten von Julian, damals Leas Freund, der im Sommer 1990 spurlos verschwunden ist. Hat dieses Rätsel etwas mit den Ereignissen von heute zu tun?

Nachdem ich von „Das Nebelhaus“ letztes Jahr sehr begeistert war, war ich entsprechend gespannt auf das neue Buch des Autors. Wieder erzählt er die Geschichte in verschiedenen Handlungssträngen auf mehreren Zeitebenen. Wir erfahren so nach und nach mehr über die Geschehnisse im Sommer 1990 sowie über das, was in der Gegenwart dazu geführt hat, dass Lea überhaupt wieder nach Poel kam und wie es letztlich zu dem schrecklichen Unfall kam.
Schnell kommt der Verdacht auf, dass Julian damals gestorben ist und sein Tod alles weitere nach sich zieht. Doch was genau ist damals geschehen und wer war dafür verantwortlich?

Wie schon in seinem ersten Buch gelingt dem Autor die Darstellung der unterschwellig bedrohlichen Atmosphäre auf der eigentlich so idyllischen kleinen Insel hervorragend und so konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen!

Oft habe ich Schwierigkeiten, wenn in einem Buch so viele Figuren vorkommen, hier kristallisierten sich die unterschiedlichen Charaktere aber von Anfang an sehr gut heraus und waren somit unverwechselbar.

Ich habe bis zum Ende nicht klargesehen, was es wirklich mit alldem auf sich hat und die Lektüre war somit äußerst spannend. Meine Theorien änderten sich teilweise von Kapitel zu Kapitel, die tatsächliche Auflösung am Ende hatte ich hingegen überhaupt nicht auf dem Schirm, hier ist dem Autor eine echte Überraschung gelungen.

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Spannend bis zur letzten Seite

Leider ist das Buch schon aus. Das ist ein Satz der hier wirklich angebracht ist. Ich bin sehr froh, dass ich mich entschlossen habe das Buch zu lesen, denn so konnte ich einen Autor für mich entdecken dessen Schreibstil ich großartig finde. Das war zwar mein erstes, aber sicher nicht mein letztes Buch von Eric Berg.

In der Geschichte fährt Lea auf die Insel Poel, wo sie im Mai einen Autounfall hatte bei dem ihre Schwester ums Leben kann. Durch ihre Amnesie kann sie sich an nichts erinnern, auch nicht daran dass sie überhaupt auf der Insel war noch was sie dort gemacht hat.

Kaum angekommen, begegnet sie ihrer alten Clique wieder und nicht nur der Leser fragt sich was im Mai wirklich passiert ist. Auch Lea tappt voll im Dunkeln. Manche ihrer alten Freunde sind nett, andere abweisend. Nach und nach ergibt aber alles einen Sinn und am Endewerden alle Fäden zusammen geführt und enden in einem Showdown der spannender nicht sein kann.

Immer wieder wird der Leser in die Irre geführt und auf falsche Fährten gelockt. Aber am Ende bleiben keine Fragen offen. Ich bin jedenfalls komplett begeistert und kann es kaum erwarten mir einen weiteren Band des Autors zu besorgen.

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Wem kann sie jetzt noch trauen?

Von dem Autor Eric Berg hatte ich schon viel Positives gehört, nur war es mir bisher nicht gelungen ein Buch von ihm zu lesen, weshalb "Das Küstengrab" somit das erste Werk ist, was ich von ihm gelesen habe.

Lea kehrt nach einem schweren Unfall, der ihr fast das Leben gekostet hat, an den Ort des Schreckens zurück. Sie will erfahren wie es vor vier Monaten zu diesem Schicksalsschlag in ihrem Leben kam, bei dem zu allem Überfluss ihre ältere Schwester Sabina starb. Doch kann sie ihren ehemaligen Freunden wirklich trauen? Wahrscheinlich nicht, denn deren Erzählungen widersprechen sich...

Dieser Krimi war für mich auf jeden Fall mal etwas ganz Neues und Besonderes, da der zu behandelnde Fall nicht im Vordergrund stand, sondern die Protagonisten der Geschichte. Alle Charaktere werden detailliert dargestellt und deren Wandel aufgezeigt, was mir sehr gut gefiel.

Der Fall wird aus mehreren Zeiten beleuchtet, denn mal befinden wir uns in der nahen Gegenwart, dem September 2013, mal vier Monate zuvor und mal 23 Jahre vor diesen Ereignissen. Auch die Perspektiven wechseln. Geht es um die Hauptakteurin Lea wird uns das Geschehen aus der Ich- Perspektive aufgezeigt, geht es um die anderen, so erfahren wir dies aus der dritten Person heraus und bekommen intensive Einblicke in das Leben und Denken der einzelnen Personen.

Die Spannung in diesem Krimi wird nur sehr langsam aufgebaut, was ich als sehr erfrischend empfand und entlädt sich am Schluss in einem fulminanten Ende, das es in sich hat und das Herz eines jeden Krimiliebhabers höher schlagen lässt.

Fazit: Besser als jeder Tatort, ich kann nur meine absolute Leseempfehlung aussprechen. Ein Must- Read aus dem Krimigenre!

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