Eric Berg: Das Nebelhaus

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Eric Berg: Das Nebelhaus
Verlag
ET (D)
2013
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783809026150

Informationen zum Buch

Seiten
416

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Drei Tote und ein Komapatient, das war die Bilanz der "Blutnacht von Hiddensee", die die Ostseeinsel zwei Jahre zuvor erschüttert hatte.

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Was geschah in der »Blutnacht von Hiddensee«?

Seit Jahren haben sich die Studienfreunde Timo, Philipp, Yasmin und Leonie aus den Augen verloren. Als sie sich im Internet wiederbegegnen, verabreden sie sich für ein Wiedersehen auf Hiddensee. Doch das Treffen endet mit einem grauenvollen Verbrechen: In einer stürmischen Septembernacht werden drei Menschen erschossen, eine Frau wird schwer verletzt und fällt ins Koma. 

Zwei Jahre nach dem Massaker beginnt die Journalistin Doro Kagel, den Fall neu aufzurollen. Nach und nach kommt sie den tatsächlichen Geschehnissen jener Nacht auf die Spur, und bald keimt in ihr ein schrecklicher Verdacht auf …

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Die Blutnacht von Hiddensee

Leonie, Philipp, Yasmin und Timo sind Freunde aus Studientagen, die sich damals in einer linken Gruppe zusammengefunden haben, mit der sie sich für Tiere und Umwelt eingesetzt haben. Doch nach Jahren haben sie sich aus den Augen verloren - bis Philipp, inzwischen ein erfolgreicher Architekt, die drei anderen für ein gemeinsames Wochenende nach Hiddensee einlädt. Doch das Wiedersehen endet tragisch: der letzte Abend endet mit drei Toten und einer schwer verletzten Frau, die seitdem im Koma liegt...
Zwei Jahre später möchte die Berliner Journalistin Doro Kagel einen umfangreichen Artikel zur "Blutnacht von Hiddensee" verfassen und beginnt Fragen zu stellen. Dabei erfährt sie immer mehr Details, Details, die selbst die Ermittler von damals so nicht kennen konnten...

Gleich vorweg: der Plot ist sehr gut - so gut, dass man bis fast zum Ende nicht ahnt, was sich in der "Blutnacht" tatsächlich zugetragen hat und wie es überhaupt dazu kommen konnte. Das mag zum einen daran liegen, dass man genauso lange auch nicht weiß, wer zwei der Toten überhaupt sind und zum anderen, dass der Krimi in zwei sehr gut ineinander greifenden Zeitebenen erzählt wird; einmal aus der Sicht von Doro zwei Jahre nach den Ereignissen und zum zweiten aus der Sicht der alten Freunde rund um deren Wiedersehen. Dies ist vom Autoren Eric Berg wirklich so gut gestrickt, dass er damit sicherlich selbst findige Krimi- und Thriller-LeserInnen hinter's Licht führt und man am Ende wirklich atemlos und ungläubig die Auflösung liest. Erstaunlich dabei ist, dass hierbei alles glaubhaft menschlich ist - eine Tatsache, die mir selbst jetzt noch eine Gänsehaut beschert.
Leider ist für mich die Sprache an der ein oder anderen Stelle ein Kritikpunkt. Nicht, dass sie schlecht wäre, im Gegenteil, aber sie wirkt mir manchmal zu künstlich, zu gewollt geschliffen.
Da ich das nicht besser beschreiben kann, hier ein paar ausgewählte Beispiele (die nichts von der Handlung vorwegnehmen):
"Vevs Bewegungen und seine eigenen waren einander entgegengesetzt. Sie blieben still, schrien stumm. Ihre Lust kam ohne Kehlen aus, ohne ein Wort." (S.176)
"Leonie hielt sie lange fest umschlungen, als wäre es ihr eigenes Kind, beruhigte sie mit hundert trockenen Küssen auf den Scheitel und mit der ganzen Enzyklopädie der Tröstungen[...]" (S.181)
"Wie gerne hätte er sie mit Küssen überschüttet, hätte ihr das halbe Gewicht der Traurigkeit abgenommen und durch Zärtlichkeit ersetzt." (S.182)
Oder auch wenn Philipp seiner fünfjährigen Tochter folgendes sagt: "Oma ist fünfzehn Mal so alt wie du[...]" (S. 131), dann klingt das für mich einfach zu unrealistisch. Was kann den ein kleines Mädchen, das noch nicht einmal eine Schule besucht, mit der Information, dass jemand 15 mal so alt ist wie sie selbst, anfangen?

Möglicherweise lese ich zu viele Krimis, möglicherweise hat mich deren Sprache "verdorben", aber mir hat diese gestelzte Sprache an der ein oder anderen Stelle ein bißchen die Freude an der Lektüre genommen, einfach, weil der Roman für mich dann nicht rund zu lesen war. Der Spannungsbogen, die beiden Zeitebenen und die plausible Paukenschlag-Auflösung hingegen waren es - deshalb mein sehr gespaltenes Verhältnis zu 'Das Nebelhaus'.

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(Aktualisiert: 03 Mai 2013)
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Ein spannender Inselkrimi

Inhalt:
Die vier ehemals guten Freunde Philipp, Yasmin, Timo und Leonie finden sich nach Jahren zufällig über das Internet wieder. Philipp, der mit seiner Frau und Kind auf Hiddensee lebt, lädt die Freunde für ein Wochenende zu sich ein. Das Zusammentreffen endet in einer blutigen Katastrophe, bei der 3 Menschen getötet werden, die vermeintliche Täterin wurde schwerverletzt und liegt seither im Koma. 2 Jahre danach bekommt die Journalistin Doro Kagel den Auftrag, über den Amoklauf vor 2 Jahren auf der Insel Hiddensee zu berichten. Durch ihre Recherche und Gespräche mit Überlebenden bzw. Angehörige der Opfer entdeckt Doro, was damals wirklich geschah.

Meine Meinung:
"Das Nebelhaus" ist ein ruhiger und gefühlvoller Kriminalroman, aber auch sehr spannend und für mich absolut nicht vorhersehbar. Bis zum Schluß war ich mir nicht im Klaren, wer nun tatsächlich der Täter ist; auf den letzten Seiten des Buches gaben sich die Verdächtigen regelrecht die Hand.

Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen: der Leser begleitet zum einen Doro Kagel bei ihrer Recherchearbeit und verbringt auf der anderen Seite mit den vier Freunden das Wochenende auf Hiddensee. Diese zeitlich unterschiedlichen Kapitel wechseln sich so perfekt ab, daß sich der Zeitstrang der Vergangenheit wunderbar mit dem der Gegenwart ergänzt. Ein weiterer Grund für die gleichbleibend hohe Spannung ist, daß dem Leser bis fast zum Schluß die Identität der meisten Opfer und Überlebenden nicht bekannt ist.
Das Ende fand ich sehr überraschend und überzeugend; die wichtigsten Fragen wurden geklärt. Der eine oder andere Punkt bleibt offen und bietet damit Raum für eigene Spekulationen.

Die Charaktere sind detailliert und liebevoll ausgearbeitet. Sehr gut gefallen hat mir auch, wie man als Leser mitbekommt, wie unterschiedlich sich die vier Freunde seit ihrer gemeinsamen Studienzeit verändert haben, ebenso die unterschwelligen Aggressionen, die bereits damals bestanden und nun teilweise zum Ausbruch kommen und somit das freudig erwartete Zusammentreffen in der Blutnacht von Hiddensee seinen traurigen Höhepunkt findet.

Daher bekommt das Buch von mir die volle Punktzahl und ist somit ein Buchtipp.

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Idealer Krimi zum Rätseln und Spekulieren

Inhaltsangabe:

Die Journalistin Doro Kagel rollt einen zwei Jahre alten Mordfall auf, der sich auf der Insel Hiddensee ereignet hatte: Vier alte Freunde hatten sich dort nach Jahren zu einem gemeinsamen Erinnerungs-Wochenende getroffen – und am Ende gab es vier Tote. Die vermeintliche Täterin wollte sich nach der Tat mit einem Kopfschuss selbst umbringen und liegt seither im Koma – ohne Hoffnung auf Erwachen. Doro Kagel nimmt mit den Angehörigen und Überlebenden Kontakt auf und rührt dabei an Geschichten, die schon lange vergessen sein wollen – und schließlich werden Doros Zweifel an der Schuld der Täterin immer größer. Wer war für die „Blutnacht von Hiddensee“ wirklich verantwortlich?

Der erste Satz:

„Drei Tote und ein Komapatient, das war die Bilanz der „Blutnacht von Hiddensee“, die die Ostseeinsel zwei Jahre zuvor erschüttert hatte.“

Meine Meinung zum Buch:

Das war ein spannender Kriminalroman, der mir viele Rätsel aufgegeben hat.

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, was mir generell bei Romanen gut gefällt. Auf der einen Seite stehen wir Doro Kagel zur Seite, welche zwei Jahre nach der Tat den Fall journalistisch erneut aufrollt und Dinge aufrührt, die vergessen sein wollen. Auf der anderen Seite sehen wir das Wiedersehen der vier alten Freunde und erleben direkt mit, wie weit sie sich teilweise entfremdet haben und steuern zusammen mit ihnen auf die „Blutnacht von Hiddensee“ zu. Ich mag es, wenn man die Ereignisse hautnah miterleben kann und nicht nur in Rückblicken von den Überlebenden erzählt bekommt, dadurch ist man viel näher an den Personen und an der Geschichte dran, was das Lesen spannend macht und das Mitfiebern und Miträtseln einfacher macht. Was nicht heißen soll, dass man dem/der Täter/in leicht auf die Schliche kommt.

Sehr spannend fand ich auch, dass die Identität der vier Toten lange nicht vollständig aufgedeckt wird. So beschäftigte mich nicht nur die Frage „Wer war’s?“, sondern viel stärker „Wer hat überlebt und kommt als Täter/in in Frage?“. Ein toller Kniff, den ich aus anderen Büchern gar nicht so kenne.

Die Kapitel sind angenehm kurz, was die Spannung hoch hält und die Seiten beim Lesen nur so fliegen lassen. Abwechselnd erfahren wir, was Doro bzw. die vier alten Freunde erleben, das gibt der Geschichte Tempo und ich musste mich für die Abschnitte oft bremsen. Spannend war es auch, wie sich die beiden Erzählebenen gegen Ende hin aneinander nähern.

Fazit: Buchtipp!

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Rätselraten bis zum Ende

Keiner glaubt, dass in so einem stillen, ruhigen und nettem Örtchen wie Hiddensee, ein solch unglaubliches Verbrechen stattfinden könnte, und doch ist es geschehen. Drei Tote und eine Komapatientin, die scheinbar die Täterin ist.

Journalistin Doro steigt tief in die Recherchen von damals ein und deckt peux a peux die Identität des Täters auf. Wer kann es gewesen sein?

Vorneweg, dies war der beste Krimi des letzten halben Jahres! Warum?

- Ich war von erster Minute an gefesselt!
- Die Spannung wurde durch zwei Handlungsebenen gesteigert, die so langsam ineinander flossen.
- Die Tätersuche durch Spekulationen war jederzeit möglich.
- Neue Informationen führten zum Überdenken der Täterwahl.
- Ungewissheit bis zum letzten Ende.
- Sehr gut ausgearbeitete Figuren, mit Höhen und Tiefen, Charakterstärke sowie -schwächen.
- Ein unerwartetes Ende mit "WOW-Effekt".

"Das Nebelhaus" ist ein Buch, das man am liebsten an einem Stück lesen möchte, da man es fast nicht aushalten kann zu erfahren, wer denn nun der Täter ist. Es liest sich flüssig und die Logik ist ganz und gar stimmig. Es bleiben auch keine Fragen übrig, die einen ständig weiter grübeln lassen.

Ich freue mich auf den nächsten Krimi von Eric Berg!

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Die Blutnacht von Hiddensee

ournalistin Doro erhält den Auftrag, über die "Blutnacht von Hiddensee" zu schreiben. In dieser stürmischen Nacht vor 2 Jahren sind 3 Menschen umgebracht worden, die vermeintliche Täterin liegt seitdem im Koma, so dass die Motive für die Tat nie vollständig aufgeklärt werden konnte. Doro beginnt zu recherchieren, obwohl sie von Anfang an ein ungutes Gefühl bei der Sache hat. Sie nimmt Kontakt zu den Verwandten der Opfer auf und beginnt irgendwann daran zu zweifeln, dass sich die Sache damals so ereignet hat, wie es bisher immer dargestellt wurde.

Das Buch erzählt auf zwei Zeitebenen. Zum einen erlebt der Leser direkt, wie es zu der Situation vor zwei Jahren kam. Eigentlich sollte es ein Wochenende unter alten Freunden werden. Nachdem man sich jahrelang aus den Augen verloren hatte, hat der Architekt Philipp seine alten Weggefährten aus Zeiten von Umweltaktionen und Protesten auf facebook wiedergefunden und zu sich nach Hiddensee eingeladen. Hier führt er ihnen sein schönes Leben als Architekt und glücklich verheirateter Familienvater vor. Vor dem erfolglosen Schriftsteller Timo, der reizbaren Erzieherin Leonie und der Aussteigerin Yasmin wirkt Philipps Leben besonders erfolgreich. Doch ist dem wirklich so? Im Laufe des Wochenendes enthüllen sich nach und nach bei allen Anwesenden Geheimnisse, von denen keiner etwas geahnt hat.

Zum anderen ist da Doro mit ihren Nachforschungen heute, bei denen sie Yim kennenlernt. Er ist der der Sohn der damaligen Haushälterin auf Hiddensee. Seine Eltern lebten in der direkten Nachbarschaft und spielten offensichtlich auch eine Rolle in der damaligen Tragödie. Obwohl Yim es anfangs ablehnt, mit Doro über die Ereignisse auf Hiddensee zu sprechen, kommen sie sich dann doch irgendwie näher und er nimmt sie sogar mit in sein Elternhaus auf der Insel. Durch die Anwesenheit vor Ort möchte Doro ihrem Artikel eine ganz besondere Note geben, doch mit den wahren Enthüllungen am Ende hätte sie wohl nie gerechnet.

Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die beiden Zeitebenen sind beide spannend und gut miteinander verknüpft. Oft kristallisiert sich bei dieser Art der Erzählung für mich als Leser eine Handlung heraus, die ich interessanter finde und auf deren Weitergang ich dann ungeduldig warte, während ich die andere nur mehr überfliege. Dies war hier nicht so, beide Erzählstränge konnten überzeugen.

Das ganze Buch hindurch spekuliert man als Leser über Täter und Opfer. Geschickt vermeidet der Autor preiszugeben, wer eigentlich die drei Toten sind, nur die Identität eines Opfers wird früh gelüftet. Die Täterin hingegen scheint von Anfang an klar zu sein, aber hier entwickeln sich dann schnell Zweifel, ob das auch wirklich so gewesen ist.

Die Auflösung am Ende war ein regelrechter Schock, mit dem ich so absolut nicht gerechnet habe. Respekt hierfür dem Autor, dem es gelungen ist, mich bis ans Ende im Dunkeln tappen beziehungsweise falschen Fährten folgen zu lassen!

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Was geschah in Hiddensee?

Inhalt:

Dank Facebook findet man oft alte Freunde wieder. Doch manchmal ist es durchaus gut, wenn Freundschaften einschlafen und man sollte sie ruhen lassen… Philipp, Yasmin, Timo und Leonie sind so ein Beispiel. Sie waren früher recht aktive Umweltschützer und wurden dann erwachsen, haben ihr eigenes Leben gelebt. Nun treffen sie sich bei Philipp auf Hiddensee wieder. Was ein nettes Wochenende voller Erinnerungen werden sollte, endete in einem Blutbad mit 3 Toten und einer Komapatientin.

Zwei Jahre nach der Blutnacht von Hiddensee rollt die Journalistin den Fall nochmals auf. Sie möchte eine andere Seite der Tat beleuchten, die menschliche Seite von Täter und Opfer. Dabei erlangt sie einige schockierende Erkenntnisse.



Meine Meinung:



Eric Berg ist es in diesem Buch meisterhaft gelungen, die Spannungskurve konstant auf höchstem Level zu halten, denn bis zuletzt ist nicht klar, wer Mörder und wer Opfer ist. Die ganze Geschichte wird in zwei Strängen erzählt. Da wäre zum Einen Doro Kagel, die in der Gegenwart recherchiert und zu eigenen Erkenntnissen kommt und zum Anderen wird der Leser 2 Jahre zurück nach Hiddensee katapultiert und erlebt quasi das, was Doro Kagel ermittelt, hautnah. Das ist eine absolut interessante Art, einen Krimi zu schreiben und ich bin nur begeistert. Die ganze Geschichte ist schlüssig, die Charaktere vielschichtig und wie im wirklichen Leben auch voller Ecken und Kanten.



Besonders erwähnenswert ist noch das wirklich wunderschöne Cover. Man möchte das Buch am Liebsten aufstellen und nicht ins Regal schieben.

Fazit:



Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann, ein wahrer Pageturner. Selten wurde ich von einem Buch so gefesselt. Eine absolute Leseempfehlung für jeden Fan spannender Unterhaltung!

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nervender Stil

Also,
ich weiss nicht so recht, warum alle so begeistert sind von diesem Buch. Mir ist es auch empfohlen worden und ich hatte mich so auf ein fesselndes Leseereignis gefreut, wurde jedoch leider enttäuscht.
Die Geschichte ist nett, auch das Ambiente gut gewählt. Die Figuren finde ich allerdings recht klischeehaft und die Sprache ist mir zu 'gewollt'. Ich kann es nunmal nicht leiden, wenn ich ständig den Autor beim Lesen 'merke', die Absichten drängen sich da zu sehr auf; irgendwie ist der Stil nicht rund; was mich überrascht, da es sich doch angeblich um einen routinierten Autor handelt. Auch die Handlungsführung finde ich nicht sooo überraschend. dreimal wird in der Zeitebene genau dann gesprungen, wenn Jemand gerade kurz davor ist, ein Geheimnis zu lüften... da kommt man sich vor wie in einem Krimi schreiben für Anfänger- Kurs.
Also, alles in Allem für mich leider enttäuschend.

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Spannung bis zum Schluss

Ein sehr spannendes Buch in das man sich hineinverstzen kann.
Die beiden Zeitebenen fand ich sehr spannend.

Die Charakteren waren sehr faszinierend.
Das Buch hat mich sehr gefesselt,das ich alles andere vergessen habe



Ich freue mich auf den neuen Eric Berg

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