Arno Strobel: Das Rachespiel

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Arno Strobel: Das Rachespiel
Verlag
ET (D)
2014
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783596196944

Informationen zum Buch

Seiten
352

Sonstiges

Originalsprache
deutsch

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Handlungsort

Handlungsorte
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»Erfüllst du deine Aufgabe, kommt er frei. Erfüllst du sie nicht, wird er sterben.«

Frank Geissler glaubt an einen Scherz, als er die Website aufruft: Ein Mann, nackt, am Boden festgekettet, in Todesangst. Daneben ein Käfig voller Ratten, unruhig, ausgehungert.
Frank kann den Mann retten, heißt es. Aber nur wenn er Teil des »Spiels« wird und seine erste Aufgabe erfüllt. Angewidert schließt er die Website, doch kurz darauf ist der Mann tot. Und Frank beginnt zu zweifeln. Hätte er dem Unbekannten helfen können? Hätte er nicht sofort die Polizei informieren müssen? Aber es ist zu spät. Und nicht nur für den Toten. Auch Frank ist schon mittendrin. Mittendrin in einem Spiel, in dem er einer der Vier ist, einer der vier Kandidaten, für die es um alles geht. Um ihr eigenes Leben. Aber auch um das Leben aller, die ihnen etwas bedeuten …

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(Aktualisiert: 10 Mai 2017)
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Leider etwas vorhersehbar

Leider kann man sich schon aufgrund des Titels vieles denken. Dadurch wird so manche Überraschung verdorben. Aber ansonsten ist es ein ordentlicher Thriller in typischer Strobel-Manier. Locker zu lesen, gute Unterhaltung.

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Nicht der stärkste Strobel, aber immer noch ein Pageturner

4 Menschen erhalten einen USB-Stick, darauf ein grausiges Video. Darin ist zu sehen, wie ein nackter Mann in einen Käfig gesperrt, von Ratten gefressen wird.

Frank Geissler hatte seit Jahren keinen Kontakt mehr zu seinen Freunden aus der Jugend. Doch nun stellt sich heraus, dass auch Manuela, Jens und Thorsten dieses Video bekommen haben. Wer hat es ihnen geschickt und was will derjenige von ihnen? Sie werden zu einer alten Bunkeranlage gelockt, um dort weitere Details zu erfahren. Schnell ist ihnen klar, dass es um den Tod eines Jungen damals gehen muss. Doch wer kann wissen, welche Rolle sie damals beim Tod des geistig behinderten Festus gespielt haben? Ein nervenzerreißendes Spiel beginnt – wer verliert, der stirbt!

Gewohnt spannend und temporeich inszeniert Arno Strobel seinen neuesten Thriller. Man fragt sich zwar als Leser unwillkürlich, wie die Protagonisten so leichtsinnig sein können, sich in diesen Atomschutzbunker zu begeben, denn dass sie darin eingeschlossen werden, ist ja eigentlich absehbar. Drinnen beginnt dann ein grausiges Spiel, es bilden sich Allianzen und Zusammenschlüsse, die aber auch sehr schnell wieder zerbrechen, die Situation ist für die Beteiligten kaum einzuschätzen und eigentlich kann man niemandem trauen, jeder könnte seine eigenen Ziele verfolgen und dafür über Leichen gehen.

Die Auflösung des Ganzen fand ich diesmal nicht ganz so überraschend. Ich denke, geübte Krimileser können den Täter hier durchaus vor dem Ende entlarven, allerdings blieb mir das Motiv bis zuletzt völlig unklar und die Spannung somit erhalten.

Insgesamt für mich ein nicht ganz so überzeugendes Buch wie manch andere des Autors, aber dennoch immer noch fesselnd und ein Pageturner, so dass ich über kleinere inhaltliche Schwächen gut hinwegsehen konnte!

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Ein Spiel um Leben und Tod

Inhalt:

Frank Geissler bekommt einen USB-Stick in einem Brief ohne Absender zugesandt. In der Nachricht auf dem Stick wird er aufgefordert, eine Website zu besuchen. Was dann geschieht, ist so unfassbar, dass Frank zuerst glaubt, einem PR-Gag aufzuliegen. Er soll im Gegenzug für das Leben eines ihm unbekannten Mannes eine Aufgabe lösen. Doch Frank glaubt an einen schlechten Scherz, und so stirbt der Mann vor seinen Augen einen grausamen Tod. Doch das ist erst der Anfang des "Spiels" und ehe es sich Frank versieht, ist er ein Teil davon und wird gezwungen, mitzuspielen. Denn es steht plötzlich viel mehr auf dem Spiel, als nur das Leben eines Fremden.

Meine Meinung:

Die Geschichte hat mich sehr in ihren Bann gezogen. Gleich von der ersten Seite an baut sich eine Sog-Wirkung auf, der man sich kaum entziehen kann. Ich musste mich teilweise richtig zwingen, das Buch auf die Seite zu legen. Längen sucht man in dieser Geschichte umsonst. Die Hauptpersonen waren gut beschrieben und ich konnte ihre Handlungen nachvollziehen. Je weiter die Geschichte voran geht, umso schwieriger wird es, die Personen in Gut und Böse einzuordnen. Nichts ist wie es scheint, und so wechselten meine Verdächtigungen und Sympathien praktisch mit jedem neuen Kapitel. Geschickt werden Fährten ausgelegt, die einem zu wilden Spekulationen Anlass geben. Die Frage, wer das Spiel aufgegleist hat, steht dabei die ganze Zeit im Raum.

Die Handlung ist in zwei Stränge gegliedert. Im ersten erlebt man aus der Sicht von Frank Geissler, was er und seine Freunde, Thorsten, Jens und Manu, gerade erleben und durchmachen, im zweiten erfährt man die Vorgeschichte, die erst zu dem "Rachespiel" geführt hat. Die Kapitel, die in der Vergangenheit der vier Freunde spielen, haben mir sehr gut gefallen. Beide Stränge waren spannend, doch bei den Rückblenden hatte ich ein sehr spezielles, einzigartiges Kopfkino. Die Tragik dieses Stranges hat mich berührt. Die Handlungsweisen konnte ich zwar teilweise nicht nachempfinden, führe sie aber auf das damalige Alter der Hauptdarsteller zurück.

Das Ende der Geschichte hat mich ziemlich überrascht und ich fand es richtig gelungen! Alles in allem ein richtig gutes Buch, das man unbedingt lesen sollte!

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Spannend von der ersten bis zur letzten Seite - mit einem überraschenden Ende

Frank Geissler lebt glücklich mit seiner Frau und Tochter in Trier, hat eine gut gehende Firma und soweit keine Sorgen. Als er an einem Samstagvormittag mit der Post einen USB-Stick erhält, denkt er sich noch nichts dabei. Der Hinweis auf dem Stick führt ihn jedoch zu einer Webseite auf der er dann dabei zusehen muss, wie ein Mann stirbt. Frank hätte die Möglichkeit gehabt diesen Mann zu retten, wenn er sich auf das "Spiel" eingelassen hätte. Geschockt von diesem Film, wird Frank zum Teil des "Spiels" und muss schon bald um sein Leben und um das von seiner Familie kämpfen.

Ziemlich schnell nimmt die Handlung in diesem Buch an Fahrt auf und den ersten Toten gibt es schon nach ein paar Seiten. Die Todesart selber ist auch nicht so ohne und hat mich doch ganz schön geschockt. Der Täter startet dann ein übles Katz-und-Maus-Spiel mit allen Beteiligten und ich muss gestehen, dass ich bis zum Ende komplett im Dunkeln getappt bin, wer denn hinter diesem "Spiel" stecken könnte.

Gut gemacht finde ich, dass nach und nach die Vergangenheit von Frank und seinen Leidensgenossen beleuchtet wird und dem Leser im Verlauf des Buches dann doch klar wird, dass Frank nicht unbedingt komplett unschuldig in dieses "Spiel" geraten ist. Und obwohl man denken könnte, dass man das Motiv schon kennt, ist die Auflösung am Ende doch eine ziemliche Überraschung.

Die handelnden Figuren sind sehr gut beschrieben und waren für mich in ihren Handlungen immer gut nachvollziehbar. Spannenderweise sind die Figuren auch nicht eindeutig schwarz oder weiß gezeichnet, sondern haben alle ihre Stärken und Schwächen und mir als Leser ist es auch nicht immer leicht gefallen unbedingt mit den "Opfern" Mitleid zu haben.

Alles in allem ein sehr spannender Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite spannend bleibt und ein überraschendes und doch auch sehr erschreckendes Ende bietet. Für mich der 2. Roman von Arno Strobel und wieder bin ich sehr begeistert. Es wird definitiv auch nicht mein letzter Roman von ihm bleiben.

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Ein grausames Spiel, bei dem niemand gewinnen kann

Als Frank Geissler in einem Brief ohne Absender einen Memorystick zugeschickt bekommt, denkt er zunächst an einen Werbegag. Schnell muß er jedoch feststellen, daß der Stick ihn zu einen Spiel bringt, das mit einem grausamen Video beginnt: ein nackter und gefesselter Mann wird bei lebendigem Leib von einer Meute hungriger Ratten attackiert.
Ein Ausstieg aus dem Spiel ist nicht mehr möglich und bald zeigt sich, daß die anderen Spieler ehemalige Freunde aus seiner Jugendzeit sind, mit denen er ein dunkles Geheimnis teilt. In einer ehemaligen Atombunkeranlage beginnt ein Spiel auf Leben und Tod.

Meinen ersten Psychothriller von Arno Strobel empfand ich als sehr packend und spannend und ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Der Leser erlebt das Geschehen aus der Sicht von Frank Geissler; die Handlung wird immer wieder durch Einschübe unterbrochen, die die Geschehnisse von vor 30 Jahren beleuchten, die zu dem perfiden Spiel führten.

Die vier ehemaligen Freunde verbindet eine gemeinsame, dreissig Jahre alte Schuld, mit der sie durch das Spiel wieder konfrontiert werden. Der unbekannte Spielleiter übt mit seinen grausamen Spielregeln einen enormen psychischen Druck auf die Spieler aus und zwingt sie so, sich mit ihrer Schuld und den Geschehnissen von damals auseinanderzusetzen. Anfangs suchen die Spieler nach einer gemeinsamen Lösung für ihre Situation, aber die Regeln sehen klar vor, daß die Spieler gegeneinander spielen müssen, um das Spiel lebend zu überstehen. Während die Nerven zunehmend blank liegen, versuchen sich die Spieler der kollektiven Schuld zu entziehen, indem sie sich gegenseitig die Hauptschuld zuschieben. Die Aggressionen kochen immer höher, während hungrige Ratten auf ihre Opfer warten.
Immer neue Gruppierungen bilden sich, um die notwendigen Punkte zu gewinnen, aber wem kann man wirklich trauen? Wer steckt hinter diesem Spiel, wer weiß so genau über die damaligen Geschehnisse Bescheid? Warum erfolgt die Rache 30 Jahre später?

Die Charaktere konnten mich in ihrer Vielschichtigkeit überzeugen, sie waren schwer einzuschätzen und beinahe jeder trägt ein Geheimnis mit sich, das er so viele Jahre vor den Anderen verborgen hat. Aber einer scheint sie alle zu kennen.

Frank, der ein erfolgreiches Softwareunternehmen leitet, war vor 30 Jahren der Anführer der vierköpfigen Clique. Auch jetzt drängen ihn die Anderen immer wieder in diese Rolle, ohne daß er das möchte. Der Leser erlebt das Spiel aus seiner Sicht.

Torsten ist eher der handfeste Typ in der Clique, damals und heute. Er nimmt das Spiel anfangs nicht ernst, bis er eines Besseren belehrt wird. Er ist leicht reizbar und neigt zur Aggressivität.

Jens ist eher der zurückhaltende und ängstliche Typ, der lieber Torsten und Frank entscheiden läßt, was zu tun ist.

Manuela, die einzige Frau unter den Spielern, war damals diejenige, die am meisten unter dem Geschehenen litt und deshalb später in psychologischer Behandlung war. In dem Spiel macht sie teilweise einen hilf- und kopflosen Eindruck, stellt aber an anderer Stelle immer wieder die richtigen Fragen.

Das Ende war für mich überraschend und relativ abrupt (aber abgeschlossen), so daß mich die mögliche weitere Entwicklung noch eine zeitlang beschäftigt hat.

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Zum Buch:
Frank Geissler ahnt nichts Schlimmes, als er einen USB-Stick per Post erhält, doch was er darauf zu Gesicht bekommt, hätte er sich in seinen schlimmsten Träumen nicht ausgemalt, er muss zusehen, wie ein Mensch übel ermordet wird, anfangs glaubt er noch einen PR-Gag, doch nach und nach muss er erkennen, das jemand ein grausames Spiel mit ihm treibt.

Meine Meinung:
Die Handlung hält sich nich mit seitenlangen Einleitungen auf, sondern man kommt gut und schnell die Handlung hinein. Zwar ist der Tod des Opfers grausam, doch halten sich die blutrünstigen Beschreibungen in Grenzen und man muss nicht befürchten, kapitelweise detaillierte Mordbeschreibungen über sich ergehen zu lassen, denn ein Großteil nehmen die psychischen Wandlungen und Leiden der Protagonisten ein.

Die Hauptpersonen haben mir gut gefallen und durch die Verhaltenweisen der einen oder anderen Person wird man schnell in die Irre geführt, also ich habe so ziemlich bis zum Schluss gerätselt, wer hinter dem mysteriösen Täter steckt, denn wie es ausschaut, werden die Figuren von ihrer Vergangenheit sehr schnell eingeholt, schneller als ihnen lieb ist.

Das Buch hat mir auf jeden Fall Spaß gemacht und nach seinem Jugendthriller endlich wieder ein gelungener Psychothriller.

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