Valentina Berger: Der Augenschneider

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Valentina Berger: Der Augenschneider
Verlag
ET (D)
2010
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783492258128

Informationen zum Buch

Seiten
272

Sonstiges

Erster Satz
Luisa starrte gebannt auf die Spinne an der Zimmerdecke.

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Er schneidet ihnen bei lebendigem Leib die Augen heraus: jungen, schönen Frauen. Denn er braucht ihr Augenlicht...Heinz Martin, Gerichtsmediziner in Wien, ist einem Serienkiller auf der Spur. Zwei Frauen hat er schon gefoltert und grausam verstümmelt. Beide Opfer waren attraktiv, schlank und hochgewachsen. Dann verschwindet auch Martins bildschöne Schwester spurlos, und kurz darauf schickt ihm der Killer eine Nachricht, die keinen Zweifel daran lässt, was er mit ihr vorhat ...

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Wunderschöne junge Frauen hat er sich als Opfer ausgesucht: Der Serienkiller, der die Wiener Polizei inklusive dem Gerichtsmediziner Heinz Martin, auf Trab hält. Die Opfer werden auf grausamste Weise gefoltert und verstümmelt, ganz zum Schluß schneidet der Mörder ihnen die Augen raus. Auch Martins schöne Schwester Emilia scheint auf seiner Liste zu stehen, denn die ersten beiden Opfer waren mit ihr befreundet. Obwohl der Gerichtsmediziner auf höchster Alarmstufe ist, verschwindet Emilia plötzlich spurlos und die Uhr tickt. Heinz Martin weiß, was Emilia bevorsteht.

"Der Augenschneider" ist Valentina Bergers Debütroman und leider konnte mich das Buch gar nicht überzeugen. Die Handlung folgt dem üblichen Schema, das jeder erfahrene Thriller-Leser schon dutzende Male genau so gelesen hat. Zu Anfang konfrontiert die Autorin uns mit einer gar zu ekligen, spannenden, grausamen Szene. Zugegeben: Für Katastrophen-Touristik-Leser ist das ein idealer Einstieg in die Lektüre. Ideal wäre es nun, wenn das Buch auch weiterhin einem gewissen Spannungsaufbau folgen würde. Leider müssen wir uns aber stattdessen dem langweiligen Leben des Gerichtsmediziners, dessen alten Freund Wagner und des ermittelnden Beamten Moser über uns ergehen lassen. Wir erfahren nicht nur viel zu viele Details über deren Lebensumstände, sondern auch über deren (mangelhafte) Kühlschrankinhalte.

Emilia ist die einzige Protagonistin, die eine frische Brise ins Buch bringt - der Rest, inklusive Mr. Serienkiller-Typ-Standard, ist der Autorin eher langweilig und farblos geraten. Dabei überschlägt sie sich fast damit, dem Leser gebeutelte Charaktere auf dem Silbertablett zu servieren. Jeder einzelne hat so sein zentnerschweres Päckchen zu tragen, aber ehrlich: Wer von uns ist es inzwischen nicht leid, von depressiven, suizidgefährdeten Ermittlern zu lesen? Die sollen doch bitte im kühlen Skandinavien bleiben, wo sie sich auch weitaus besser machen als in Wien. Fast wundert man sich, dass sich in dem Buch nur ein Serienkiller tummelt - die kranke Psyche dafür bringen so einige andere der Charaktere locker mit.

"Der Augenschneider" hat trotz aller Kritik zwei große Pluspunkte: Mit 272 Seiten ist er erfreulich kurz gehalten und sprachlich gibt es auch nichts auszusetzen. Ich habe den Eindruck, dass Valentina Berger viel Talent hat, das sie aber leider hinter einer banalen, austauschbaren Geschichte versteckt. Sehr schade.

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