Jack Kerley: Der letzte Moment

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Jack Kerley: Der letzte Moment
Verlag
ET (D)
2005
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Death Collectors
ET (Original)
2005
ISBN-13
9783548263656

Informationen zum Buch

Seiten
413

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Detective Jacob Willow wich einem Schild mit der Auschrift STIRB, DU ELENDER MÖRDER aus und lief mit eingezogenem Kopf unter einem anderen hindurch, auf dem ZEIG REUE, SÜNDER stand.

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Ein Serienmörder, der über die Kunst des letzten Moments philosophiert und dabei erschossen wird. Erinnerungsstücke an ihn, die Jahre später zu Höchstpreisen versteigert werden. Und eine Frauenleiche, die kunstvoll in einem Hotelzimmer arrangiert wurde. Carson Ryder und Harry Nautilus stehen vor einem Rätsel. Nur gut, daß Carsons Bruder selbst als Serienkiller hinter Gittern sitzt und ihm wertvolle Tips geben kann. Oder führt er ihn diesmal hinters Licht?

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Detective Carson Ryder und sein Partner Harry Nautilus nehmen unter den Polizisten der Mobiler Mordkommision eine Ausnahmestellung ein: Die vor einiger Zeit gegründete Sondereinheit PSET - Psychopathologisches und Soziopathologisches Ermittlungsteam - soll psychisch gestörte Serienkiller aufspüren. Carson hat die besten Beziehungen, sitzt sein Bruder Jeremy doch als überführter Frauenmörder im Gefängnis und hilft ihm - ähnlich wie seinerzeit Hannibal Lecter - mit mysteriösen Tipps auf die Sprünge. Als eine kunstvoll zur Schau gestellte Frauenleiche in einem schäbigen Motel gefunden wird, deutet alles darauf hin, dass die Tat mit dem vor 30 Jahren als Serienmörder überführten Marsden Hexcamp zu tun hat.

"Der letzte Moment" ist der zweite Teil einer neuen Krimiserie mit Carson Ryder und Harry Nautilus. Das Debüt, "Einer von Hundert", muss man nicht zwingend gelesen haben, obwohl natürlich immer wieder einzelne Andeutungen und Rückblicke in die Handlung eingestreut werden. Die Welt der Serienmörder übt nicht nur auf die Leser eine ungeheure Faszination aus. Carson Ryder muss erfahren, dass es Menschen gibt, die für Serienmöder-Memorabilien eine Menge Geld bezahlen. Sie sammeln Gegenstände, die, je näher am Mord sie waren, umso teurer gehandelt werden. In privaten Horrorkabinetts des Grauens erfreuen sich die reichen Sammler und Sammlerinnen an Mordwaffen, Kleidungsstücken von Tätern oder Seilen, mit denen die Opfer gefesselt wurden.

Die Geschichte bietet keine actiongeladene Spannung, sondern einen soliden Krimi in einem ungewohnten Milieu. Carson Ryder bleibt leider die einzige Person mit einem gewissen Maß an Tiefgründigkeit. Die übrigen Protagonisten agieren etwas oberflächlich und zurückhaltend, was aber viele unerwartet humorvolle Szenen ausreichend wett machen konnten. Vor allem dieser trockene Humor machte das Buch für mich lesenswert, obwohl der Kriminalfall alles andere als uninteressant ist.

Jack Kerley wurde für mich nach "Der letzte Moment" ein Autor, den ich unbedingt im Auge behalten werde.

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