Tess Gerritsen: Der Meister

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Tess Gerritsen: Der Meister
Verlag
ET (D)
2003
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Apprentice
ET (Original)
2002
ISBN-13
9783442362844

Informationen zum Buch

Seiten
416

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Heute habe ich einen Mann sterben sehen.

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Handlungsort

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Detective Jane Rizzoli wird in ein Bostoner Villenviertel gerufen, wo sie die Leiche des Arztes Richard Yeager vorfindet. Die Untersuchung ergibt, dass Gail Yeager vor den Augen ihres Mannes vergewaltigt wurde, bevor der Täter ihm die Kehle durchschnitt. Der perverse Mord erinnert Jane an den »Chirurgen«, einen psychopathischen Serienkiller, den sie ein Jahr zuvor verhaftete – nachdem sie ihm beinahe selbst zum Opfer gefallen wäre. Der »Chirurg« sitzt im Gefängnis, aber der neue Mord trägt eindeutig seine Handschrift. Und Jane weiß, dass er noch eine Rechnung mit ihr offen hat …

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Jane Rizzoli steht vor einem neuen Fall: Diesmal vergewaltigt der Mörder eine Frau, während der Ehemann gezwungen ist, Zuschauer bei dieser grausigen Vorstellung zu sein. Sie fühlt sich an Hoyt erinnert, doch dieser ist im Gefängnis...Rizzoli macht sich dran, den Mörder zu stellen.

Ich hatte "Die Chirugin" im letzten Sommer gelesen und fand das Buch sehr spannend.

"Der Meister" erscheint wie ein Aufguß des Vorgängers mit sehr ähnlichem Muster. Auch wenn das Buch sehr spannend ist, fehlt ihm doch das gewisse Etwas, um wirklich gut zu sein. Die Kommissarin erscheint mir immer viel zu besessen von den Fällen und somit recht unrealistisch, außerdem nerven ihre Kämpfe gegen die angebliche "Männerdomäne" doch sehr. Da wäre etwas weniger mehr gewesen. Ebenfalls seltsam und unpassend erschienen mir die teilweise recht kitschigen Anwandlungen, auf dich ich gut hätte verzichten können.

Insgesamt ein spannendes Buch für zwischendurch, der erste Teil war definitiv besser.

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#1 Rezensent
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Jane Rizzoli muss es erneut mit einem Serienmörder aufnehmen. Dieses Mal hat er jedoch nicht nur Frauen, sondern auch deren Männer als Opfer auserkoren - zuerst müssen die Männer der Vergewaltigung ihrer Frau hilflos zusehen, dann werden sie brutal ermordet, die Frau verschleppt und ebenfalls umgebracht. Obwohl dieses Schema etwas vom dem des "Chirurgen" abweicht, gibt es doch deutliche Parallelen, die zunächst nur Jane Rizzoli auffallen. Doch der "Chirurg" sitzt im Gefängnis. Handelt es sich also um einen Nacheiferer?

Ähnlich wie schon "Die Chirurgin" strotzt auch "Der Meister" nur so vor brutalen Szenen und ekelerregenden Beschreibungen. Sicherlich nichts für zarte Gemüter! Das bringt aber andererseits sehr viel Spannung in das Buch und die Seiten blättern sich fast von alleine. Leider nervt Jane irgendwann mit ihrem Getue darum, wie sie nun am besten mit ihren männlichen Kollegen mithalten kann. Immer stark sein, niemals Schwäche zeigen - dies aufgrund der Tatsache, dass sie schon innerhalb ihrer Familie hinter ihren Brücher zurückstehen musste. Klischee Nummer 1 - und das auf jeder 5. Seite.

Natürlich taucht mit Agent Dean noch ein geheimnisvoller Unbekannter vom FBI auf, der zunächst nichts über seine Rolle preisgibt: Klischee Nummer 2.

Ein weiterer Kritikpunkt ist sicherlich auch die Neuauflage von "Die Chirurgin". Die Fälle ähneln sich sehr, der Handlungsablauf ist ebenfalls fast identisch. Deshalb sollte man nach Möglichkeit die beiden Bücher nicht direkt hintereinander lesen, sondern sich eine längere Ruhepause dazwischen gönnen.

Brücksichtigt man dies und stört man sich auch nicht an dem etwas schablonenhaften Thriller, so wird man sich auch mit "Der Meister" wieder optimal unterhalten und fingernägelkauend die Seiten umblättern.

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Detective Jane Rizzoli wird von den Kollegen des benachbarten Bezirks zu einem Mordschauplatz gerufen. Ein toter Mann lehnt noch an der Wand in seinem Wohnzimmer, seine Frau ist verschwunden. Sofort wird Jane Rizzoli an den letzten Sommer erinnert. Zeigt dieser Fall nicht Parallelen zu den Morden des "Chirurgen" auf? Von Kollegen wird sie ob dieser Vermutung belächelt. Denn der Chirurg sitzt im Bostoner Hochsicherheitsgefängnis. Noch mehr Morde geschehen, die die Handschrift des neuen Täters tragen. Doch auch neue Muster sind hinzugekommen. Rizzoli versucht mit aller Macht, ihre Angst zu verdrängen und stürzt sich in die Ermittlungen. Dass ihr dabei ein Mann vom FBI zur Seite gestellt wird, passt ihr überhaupt nicht. Und irgendwie scheint dieser Mann ihr und ihrer Ermittlingsgruppe immer einen Schritt voraus zu sein.

Obwohl der Roman eine Fortsetzung von "Die Chirurgin" ist und die Handlung ziemliche Parallelen aufweist, erscheint mir "Der Meister" keinesfalls als fader Aufguss einer alten Story. Die Geschichte ist durchweg spannend, die Ängste von Jane Rizzoli sind gut dargestellt. Einziges Manko (wie schon bei der Chirurgin): Die Haltung von Rizzoli. Ständig ist sie der Ansicht, sich zwischen den männlichen Kollegen behaupten zu müssen, keine Schwäche zeigen zu dürfen. Mit der Zeit wird ihre Vorstellung der starken Frau zu viel. Insgesamt hat mir das Buch besser gefallen als der Vorgänger. Dass es am Ende kitschig wird, wie Silke bemängelt hat, habe ich beim Lesen nicht empfunden. Agent Dean hat sich übrigens mit der Zeit zu meiner Lieblingsfigur des Buches entwickelt. Vielleicht ist er in einem späteren Band wieder bei den Ermittlungen dabei. "Der Meister" bekommt von mir 4 Leseratten und ein Mäuschen (soviel wie ne halbe Ratte *g*)

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Ich habe vor ca. einem Jahr den Vorgänger "Die Chirugin" gelesen und muss sagen, den fand ich besser. "Der Meister" ist in meinen Augen mehr oder weniger ein Abklatsch dessen, denn es handelt wieder vom schon bekannten Tätermuster. Das Buch ist spannend, aber trotzdem könnte es abwechslungsreicher sein auch wenn manche Idee recht gut ist, finde ich die Ausführung weniger spektakulär. Die Protagonistin geht mir einwenig mit ihrem Gejammer auf die Nerven, dass sie ja hart sein muss, um in dieser Männerdomäne ernst genommen zu werden. Ich hatte auch nach dem ersten Mal verstanden, dass es schwer für sie ist unter all den Männern der Mordkommision, aber nach dem dritten oder vierten Mal war ich richtig stinkig. Mich persönlich hat der Schluss des Buches gestört, denn es ist vorauszusehen, was im nächsten Teil passieren wird. Mir wäre einwenig Abwechslung lieber.

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