Stefan Papp: Der Narr

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Stefan Papp: Der Narr
Verlag
ET (D)
2012
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783943408096

Informationen zum Buch

Seiten
384

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
"Dionysos, schäm dich! Wie kannst du es wagen, eines meiner Kinder zu verführen?"

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Handlungsort

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Fremdes Blut am T-Shirt, eine nackte Frauenleiche, die Erinnerung aber wie ausradiert: Der Student Sam ist gezwungen, die wahren Geschehnisse einer durchzechten Nacht zu rekonstruieren. Alles deutet auf einen Ritualmord hin. Doch waren es wirklich schwarze Magie oder antike, heidnische Kulte, die zum Tod der jungen Besucherin führten? Um den Fall zu lösen, muss Sam sich mit den dunkelsten Seiten seiner Seele konfrontieren. Die Suche nach der Wahrheit wird zu einem Wettrennen zwischen Sam, dem verschrobenen Chefinspektor Remmel und einem skrupellosen Auftragsmörder, der nur eines im Sinn hat: Den Tod des Mordopfers zu vergelten.

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Der Narr

Der Student Sam wacht nach einer durchgefeierten Nacht total verkatert in seiner Wohnung auf und kann sich an die letzte Nacht kaum noch erinnern. Als er sein T-Shirt blutverschmiert vorfindet, macht er sich entsetzt auf die Suche nach der Herkunft des Blutes und versucht Antworten auf die Frage zu finden, was genau in der letzten Nacht passiert ist.
Zeitgleich wird in Wien Chefinspektor Remmel mit seiner Kollegin nach Linz zu einer Frauenleiche geschickt. Die Frau wurde im Rahmen eines Mittelalterfestes ermordet und Remmel und seine Kollegin versuchen zu rekonstruieren, ob es sich um einen Ritualmord handelt bzw. wer ein Interesse an dem Tod der jungen Frau haben könnte.

Der Handlungsort des Buches ist Linz und die Umgebung von Linz und der Autor lässt immer wieder den ansässigen oberösterreichischen Dialekt in die Dialoge mit einfließen. Das fand ich persönlich sehr lustig, da ich Freunde aus dem Raum habe, die zum Teil sich wirklich so anhören. Teilweise war es aber auch sehr anstrengend zu lesen und ich doch froh darüber, dass der Dialekt nicht zu oft geschrieben wurde.

Die Suche von Sam nach der Wahrheit gestaltet sich ziemlich chaotisch. Er selber ist ein absoluter Nerd, landet dann aber bei Typen, die das Mittelalter wieder auferstehen lassen und dabei teilweise auch etwas seltsam zu Werke gehen. Ich muss gestehen, dass ich dabei nicht allen Eigenarten direkt folgen konnte und mir die Hintergründe zu gewissen Ritualen auch nicht immer so klar wurden. Etwas anstrengend und irgendwann auch richtig nervig fand ich den Dauer-Alkoholkonsum von Sam und seinen "Freunden". Viele Seiten des Buches philosophiert er entweder über den Alkohol oder trinkt ihn und wird dann im Suff erst richtig anstrengend. Alles in allem kam mir persönlich zu viel Alkohol vor und gerade bei Sam war keinerlei Lernkurve hinsichtlich der großen Menge an Alkoholkonsum erkennbar.

Inspektor Remmel ist ein ziemlicher Unsympath, dessen größte Leidenschaft das Essen ist, was sich wohl auch figurlich niedergeschlagen hat. Er ist kein schlechter Ermittler, aber menschlich so anstrengend, dass ich zwar zum Teil über sein "Granteln" lachen konnte, ihn aber zum Teil auch einfach nur unmöglich fand. Die Polizeiarbeit an und für sich gestaltet sich dann auch entsprechend chaotisch und so ganz konnte ich dann die Ermittlungsschritte auch nicht immer nachvollziehen.

Die Handlung springt von Sam zu Remmel und dann auch wieder zu einem Auftragskiller, der vom Vater der verstorbenen Frau angeheuert wird, um ihren Tod zu rächen. Diese Sprünge waren zum einen sehr interessant, da man so als Leser unterschiedliche Sichtweisen erhalten hat. Andererseits fand ich es anstrengend, dass die Sprünge immer mit einem Cliffhanger endeten und dann aber nicht zwangsläufig an der Stelle weiter gingen, sondern der Leser immer erstmal lange Zeit im Dunkeln gelassen wurde, bis sich dann nach und nach einiges geklärt hat. Wobei mir da zum Teil auch einige Informationen gar nicht mehr geliefert worden sind und ich daher viele Dinge nicht mehr so wirklich nachvollziehen konnte.

Auch das Ende hat mich eher etwas verwirrt und ich muss mir sogar jetzt noch nach Ende der Lektüre oft noch den Kopf darüber zerbrechen, wer denn jetzt wirklich der wahre Täter war.

Alles in allem ein durchwachsener Krimi, der zwar einige amüsante und auch einige spannende Szenen hat, mir aber alles in allem zu chaotisch ist und sich zu oft um die gelockerte Stimmung nach Alkoholkonsum dreht.

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