Jörg Juretzka: Der Willy ist weg

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Jörg Juretzka: Der Willy ist weg
Verlag
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783434540281

Informationen zum Buch

Seiten
285

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
Holland! In dieser nach verklappter Schweinescheiße stinkenden, platten Ödnis möchte ich nicht tot überm Zaun hängen.

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In Mülheim wird eine berühmte Bruger-Kette sabotiert. Ein reiches Mädchen auf Drogen kommt in Amsterdam unter die Räder. Und ein Millionenerbe wird just aus der gleichen Villa entführt, die Privatdetektiv Krystof Kryszinski und der Rockergang Stormfuckers als Heim und Basislager dient. Stress mit Nazi-Bikern, Zuhältern und Fast-Food-Philosophie ist angesagt.

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Krystof Kryszinski ist ein Detektiv, wie man ihn sich überhaupt nicht vorstellt. Er wohnt mit der motorradfahrenden, saufenden, kiffenden Rockerbande "Stormfuckers", deren Mitglieder so ungewöhnliche Spitznamen wie "Hoho", "Schisser", "Poppel" oder "D.O." haben, in einer großen Villa. Seine Fälle löst er mit Intuition und oft auch nur durch puren Zufall und schlagkräftige Hilfe seiner Rockerfreunde. Als Willy, Besitzer des feudalen Unterschlupfes und "Maskottchen" der Gang, entführt wird und eine Million Mark an Lösegeld gefordert wird, steht Krystof zunächst vor einem Rätsel. Die Amateur-Entführer scheinen es gar nicht wirklich auf das Geld und die Freilassung der Geisel abgesehen zu haben.

Wenn man Jörg Juretzkas Helden (oder Antihelden) Krystof Kryszinski beschreiben sollte, dann könnte man seinen Charakter wohl in einen Satz packen: Krystof ist sehr eigen. Dies beginnt schon damit, dass der ehemalige Drogensüchtige im Knast saß und nun noch 14 Monate Bewährung auf freiem Fuß zu verbüßen hat. Eigen - und skurril - sind auch seine Rockerfreunde. Bandenchef Charly scheint mir da noch der Vernünftigste zu sein, doch Möchtegern Discjokey Scuzzi verdient sich seinen Lebensunterhalt als Drogendealer, der sexbesessene Willy "rammelt" alles, was ihm vor die krumme Nase kommt und ansonsten setzt sich die Gang aus tumben, aber durchaus auch liebenswerten, Schlägern zusammen.

Mit der gewohnten Schnauze schreibt Herr Juretzka also von Krystof Kryszinski und seinem Versuch, den entführten Willy vor dem sicheren Tod durch Entführerhände zu retten... und lässt den Leser lange Zeit im Dunkeln tappen. Wer steckt den nun dahinter? Holländer? Ein Schwede? Die Eierköpfe? Oder jemand ganz anderes? Doch auch Geld muss rein, weshalb Krystof einer Reihe von Sabotagefällen an einem Fastfood Unternehmen, nennen wir es McDagobert, nachgeht. Nebenbei schreibt er im Namen Willys Liebesbriefe an Dagmar Berghoff. Dass der Ruhrpott-Detektiv dabei sogar noch Zeit für eine Frau aufbringt, ist schwer zu glauben, oder?

Zwischendurch gab es zwar durchaus einige Längen, diese waren jedoch fast nicht erwähnenswert. Klassische Detektivgeschichten sucht man vergebens und auch Frauen kommen etwas kurz. Doch wer sich von der ganz und gar frechen Schnauze Jörg Juretzkas einwickeln lassen will, nichts gegen so manchen Biker-Machospruch hat und außerdem noch Bücher mit überraschenden Wendungen mag, wird diese Reihe lieben und - noch wichtiger - sich kringelig lachen.

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