Helene Tursten: Der zweite Mord

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Helene Tursten: Der zweite Mord
Verlag
ET (D)
2001
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Nattrond
ET (Original)
1999
ISBN-13
9783442726240

Informationen zum Buch

Seiten
382

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
"Sie sind sich also ganz sicher, dass es die Krankenschwester auf diesem Bild hier war, die Sie heute Nacht gesehen haben?"

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Handlungsort

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Göteborg, in einer kalten Februarnacht: In der Löwander-Klinik schrillen die Alarmglocken, ein Stromausfall legt die gesamte Infrastruktur lahm. Doch es kommt noch schlimmer - ein Patient ist tot, die Pflegerin, die bei ihm Wache halten sollte, liegt ermordert über dem Stromaggregat, und ihre junge Kollegin scheint wie vom Erdboden verschluckt.

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Solider Krimi

Ich habe das Buch im schwedischen Original unter dem Titel "Nattrond" gelesen.

Kurzbeschreibung laut Amazon:
Als im Privatkrankenhaus Löwanderska in Göteborg in einer eisigen Februarnacht der Strom ausfällt und der Alarm des Beatmungsgerätes durch die Gänge hallt, eilt Dr. Löwander auf die Intensivstation. Vergebens. Der Patient ist nicht mehr zu retten. Die Krankenschwester, die bei ihm Wache halten sollte, liegt ermordet auf dem Stromaggregat. Eine weitere Schwester ist spurlos verschwunden. Als Inspektorin Irene Huss mit ihren Kollegen am Tatort erscheint, behauptet die einzige Zeugin hartnäckig, Schwester Tekla auf dem Flur gesehen zu haben. Doch das ist unmöglich, denn Schwester Tekla hat sich vor 50 Jahren auf dem Dachboden des Krankenhauses erhängt.

Dieser zweite Roman aus Turstens Krimiserie um die Göteborger Kriminalinspektorin Irene Huss war meine erste Bekanntschaft mit ihr. Er erwies sich als eine Bekanntschaft, die ich wohl aufrechterhalten werde.
Nach einem etwas schwerfälligen Beginn, dem es nicht richtig gelang, die Angst und Panik des dunkelgelegten Krankenhauses zu vermitteln, erwies er sich doch bald als solides schwedisches Krimifutter. Die Ermittlungen werden in ihrer Hilflosigkeit glaubwürdig geschildert; man greift nach jedem Strohhalm, und geht in Ermangelung eines erkennbaren Motivs auch den abwegigsten Hinweisen nach. Selbst Schwester Teklas Selbstmord vor über 50 Jahren wird untersucht, denn es könnte doch sein, dass sich die Lösung des Falles in der Vergangenheit finden lässt. Das ist nicht unspannend geschildert und es hat mir gefallen, dass sich manche Spuren als Sackgassen erweisen.

Ein wenig Information über das Privatleben über die im Zentrum stehende Ermittlerin darf natürlich auch nicht fehlen, allerdings erweist es sich, dass Huss in einer glücklichen Ehe lebt - eine angenehme Abwechslung zu allen Krimikomissaren mit kaputtem Privatleben. Auch Alkoholprobleme hat sie nicht, dafür macht ihr die eine ihrer Töchter, die zu einer militanten Veganerin geworden ist, Sorgen. Leider, kann ich nur sagen, ließ Tursten diesen Handlungsstrang nicht weg. Der private Hintergrund von Irene Huss sollte der Inspektorin wohl Konturen verleihen, wirkte auf mich aber als störender Fremdkörper in einem sonst recht guten Krimi.

Ich hätte auch gerne auf die den Krimi nahezu beschließende Action-Sequenz und einige Hinweise auf die ach-so-schlimmen schwedischen Gesellschaftsverhältnisse (Mankell lässt grüßen!) verzichten können, aber von diesen Punkten abgesehen war ich zufrieden. Zwar wurde mir das Mordmotiv etwas früher als den Ermittlern klar, aber trotzdem bot der Krimi eine große Überraschung, denn er wich in einem Punkt von dem Erwarteten gravierend ab.

Sprachlich konnte mich das Buch nicht zu Begeisterungsstürmen verleiten, aber abgesehen von einzelnen Formulierungen hatte ich stilistisch nichts einzuwenden. Zur deutschen Übersetzung kann ich natürlich nichts sagen.

Insgesamt ein solider Krimi, der hält was er verspricht.

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