Derek Meister: Der Jungfrauenmacher

Derek Meister: Der Jungfrauenmacher

 
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Derek Meister: Der Jungfrauenmacher
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783734100604

Informationen zum Buch

Seiten
416

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Draußen ertrank die Welt.

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Handlungsort

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Eine Sturmflut spült die Leiche einer Frau an den Strand, die wie eine Kreatur des Wassers wirkt: Die Meerestiere haben ihren Körper in Besitz genommen, und in ihrem Hals befinden sich Wunden, die wie Kiemen aussehen. Als eine zweite Frau tot in der Nordsee treibt, ahnt der junge Polizeichef Knut Jansen: Er hat es mit einem Serienkiller zu tun. Mithilfe der ehemaligen Profilerin Helen Henning gelingt es ihm, die Spur des Mörders aufzunehmen. Doch als den beiden bewusst wird, mit welchem Gegner sie es zu tun haben, sind sie längst im Begriff, vom Jungfrauenmacher in die Tiefe gezogen zu werden …

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Kurzweiliger Krimi für Zwischendurch

Der Jungfrauenmacher ist der Auftakt einer neuen Krimi-Reihe um das Ermittlerduo Knut Jansen und Helen Henning. Da mich regionale Romane immer irgendwie magisch anziehen, lag der Griff zu diesem Nordseekrimi sehr nahe und meine Erwartungen waren – bedingt durch die Inhaltsangabe – recht hoch. Doch was soll ich sagen? Sie wurden nur bedingt erfüllt.

Der Beschreibung nach ging ich davon aus, dass mich ein packender Thriller erwarten würde. Jedoch hatte ich, zumindest in der ersten Hälfte des Buches, viel eher das Gefühl, dass es sich um eine Krimikomödie handelt.

Ausgehend davon, wirken sehr viele Szenen deutlich übertrieben komödienhaft.Ganz einfach dadurch, dass sie nicht so recht in das angepriesen Format passen wollen. Ebenso verhält es sich mit der Rolle des Ermittlers Knut Jansen. Der junge Revierleiter ist seiner Rolle in keiner Weise jemals auch nur ansatzweise gewachsen, wirkt absolut naiv, überfordert und – um es nett zu formulieren – irgendwie trottelig pubertär.

Derek Meister hätte der Figur Knut Jansen für meinen Geschmack einen wirklichen Gefallen getan, wenn er diese in einem humoristischen Provinzkrimi angesiedelt hätte.

Die Figur der ehemaligen FBI-Profilerin Helen Henning passt da schon sehr viel besser ins Bild eines Thrillers, dennoch bin ich auch mit ihr nicht wirklich warm geworden.

Einzig die Rolle des Mörders ist in meinen Augen wirklich sehr gut gelungen und bedingt dadurch, dass man phasenweise die Story aus seiner Erzählperspektive berichtet bekommt (ohne jedoch zu wissen, um wen es sich dabei handelt), baut sich ein wirklich gelungener Spannungsbogen auf, der bis ganz zum Schluß gehalten wird!

Mein Fazit: Kurzweilige Lektüre für Zwischendurch, die mir jedoch keinesfalls als überzeugender Thriller in Erinnerung bleiben wird. Die wirklich auffallend vielen unlogischen Ungereimtheiten tun ihr Übriges, so dass ich am Ende insgesamt nicht mehr als 3 ½ Sterne vergebe.

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