Derek Meister: Die Sandwitwe

 
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Derek Meister: Die Sandwitwe
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783734100611

Informationen zum Buch

Seiten
384

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Die LED zeigte unbeeindruckt rot.

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Handlungsort

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Kommissar Knut Jansen und Profilerin Helen Henning stehen vor einem Rätsel: In Valandsiel werden mehrere mit Sand gefüllte Leichen gefunden, die der Mörder zu grotesken Figuren drapiert hat. Seine Taten scheinen keinem Muster zu folgen, werden dabei aber immer brutaler und perfekter. Als er sich anonym bei der Polizei meldet, nimmt ein nervenzerreißendes Katz- und Maus-Spiel seinen Anfang, denn er hat eine junge Frau in seiner Gewalt – und die soll nun sein letztes Opfer werden, die Krönung seines perfiden Plans. Werden Knut und Helen die Wahrheit enthüllen, die seit fünfundzwanzig Jahren im Sand vergraben liegt?

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Ein ungewöhnlicher Fall superspannend in Szene gesetzt

Es ist noch nicht lange her, dass in dem in dem beschaulichen Küstenort Valandsiel ein Serienmörder sein Unwesen trieb, der es auf junge Frauen abgesehen hat. Inzwischen nun ist Ruhe in der kleinen Gemeinde eingekehrt und der junge Polizeichef Knut Jansen denkt während seiner täglichen Arbeit mit Wehmut an die aufregende Zeit zurück. Deshalb ist er auch gleich mit Feuereifer dabei, als in einem kleinen Holzhaus am Strand ein Mann tot aufgefunden wird, der mit einer Sandmischung erstickt worden ist. Doch es bleibt nicht bei dem einen Verbrechen. Und während weitere Bewohner dem Sandmörder zum Opfer fallen, haben der ortsansässige Kommissar Knut Jansen und die hinzugezogene Profilerin Helen Henning alle Hände voll zu tun, um den clever agierenden Serientäter zu stoppen..

„Die Sandwitwe“ ist nach „Der Jungfrauenmacherin“ der zweite Fall für Knut Jansen und Helen Henning, die mehr als nur ein gut funktionierendes Ermittlerduo sind. Denn bereits drei Monate zuvor hat es zwischen ihnen heftig geknistert und auch jetzt gelingt es den beiden nicht, sich dem besonderen Zauber zu entziehen. Doch bevor sie ihre Beziehung zueinander klären können, geschehen grausame Dinge, und während sie einem nach Rache sinnenden Mörder immer näherkommen, gerät Helen in höchste Gefahr. Ein Plot, der es in sich hat und mit einer ungewöhnlichen Mordmethode und einem verhängnisvollen Blick in die Vergangenheit überaus spannend in Erscheinung tritt. Allerdings ist es von Vorteil für den Leser, wenn er den ersten Fall des sympathischen Duos kennt, da vor allem in Hinblick auf die Entwicklung der Figuren Vorkenntnisse nötig sind, um Verhaltensweisen und Anspielungen besser verstehen zu können.

Fazit:
Temporeich, mit viel Atmosphäre und einem außergewöhnlichen Fall überzeugt „Die Sandwitwe“ auf der ganzen Linie und ist hinsichtlich des nicht abflauenden Spannungsbogens und der Entwicklung seiner Hauptfiguren noch um einiges besser als „Der Jungfrauenmacher“.

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Die Sandwitwe

„Die Sandwitwe“ von Derek Meister ist der nunmehr 2. Thriller um das Ermittlerteam Henning und Jansen.

Inhalt:

Als mehrere mit Sand gefüllte Leichen gefunden werden, stehen Kommissar Knut Jansen und Ex-Profilerin Helen Henning vor einem Rätsel. Der Killer scheint einem Muster zu folgen und wird dabei immer brutaler und perfekter. Alles spitzt sich zu, als weitere Menschen verschwinden, wobei Helen in großer Gefahr schwebt und der Mörder Knut Jansen eine wichtige Rolle zu gedacht hat. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Meinung:

Da ich bereits den 1. Thriller „Der Jungfrauenmacher“ gelesen habe, war ich neugierig auf diesen Thriller und muss sagen, wieder einmal hat der Autor es geschafft, tiefe Einblicke in die menschliche Psyche zu gewähren. Der Thriller ist verwirrend und erstaunlich zu gleich. Erstaunlich, zu welchen Tagen Menschen, nur gesteuert durch ihr Unterbewusstsein fähig sind. So war auch dieser Thriller von Anfang bis zum Ende wieder spannend und hielt was er versprochen hatte, es gab so einige unvorhersehbare Wendepunkte.

Sehr neugierig war ich auch, ob sich die Beiden Ermittler weiter entwickelt haben, denn im 1. Band waren sie mich sehr unnahbar und ich bin nicht richtig warm mit ihnen geworden. Leider haben die Beiden in diesem Band keine Entwicklung durchgemacht, es war alles wie vorher. Hellen ist immer noch paranoid, was stellenweise schon ziemlich nervig ist und Kommissar Knut wirkt auf mich sehr naiv, wie ein kleiner Schuljunge, der immer noch im Schatten seines Vaters steht. Seine Gedankengänge und Empfindungen Hellen gegenüber passen auch so gar nicht n die jeweiligen Textpassagen und wirken wie rein gepresst.

In Kürze:

Schreibstil: sehr gut, Buch liest sich schnell und flüssig

Charaktere: leider wieder sehr unnahbar, haben keine Entwicklung durchgemacht

Inhalt: sehr spannend, der richtige Täter wird auch wieder erst zum Schluss bekannt gegeben

Fazit: spannender Thriller, allerdings mit schwachen Charakteren

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Überall Sand

In Valandsiel gibt es Tote, die auf eine ganz besondere Weise getötet wurden. Der Mörder erstickte sie mit Sand, den er in die Personen füllte. Eine junge Frau wird vermisst und für Kommissar Knut Jansen und Profilerin Helen Henning ist es ein Wettlauf mit der Zeit. Doch der Täter ist anscheinend immer einen Schritt voraus. Dann meldet er sich auch noch bei der Polizei und gibt mysteriöse Hinweise.
Die Geschichte ist sehr spannend und lässt sich angenehme flüssig lesen. Man will mit ermitteln und kommt genauso wenig weiter wie die ermittelnden Beamten. Zwischendurch erfahren wir noch, wie Kinder in der Vergangenheit sich als Piraten sehr stark vorkommen. Doch was hat das mit diesem Fall zu tun?
Knut Hansen ist ein sympathischer Kommissar, der mit einigen Problemen zu kämpfen hat. Seine Kollegin Birte mit der er zusammen ist, ist eifersüchtig auf Helen. Außerdem hat Knut das Gefühl, im Schatten seines Vaters Thor zu stehen, der die Polizei von Valandsiel vor ihm führte. Immer wieder ist Thor da, wo er nicht sein sollte. Helen kämpft noch mit den Dämonen aus ihrer Vergangenheit und weiß nicht so recht, ob sie sich ihnen stellen soll oder lieber flüchten.
Den Vorgängerband kenne ich noch (!) nicht. Obwohl es sicherlich schön gewesen wäre, um die Entwicklung der Protagonisten zu erleben, wurde alles Notwendige nochmals aufgegriffen.
Es ist von Anfang an spannend und zum Ende wird es dann auch noch überraschend.
Das Cover des Buches ist sehr düster und die Art, wie der Täter seine Opfer tötet, ist wahrlich auch ziemlich schaurig. Die Handlungsorte konnte ich mir aufgrund der Beschreibung gut vorstellen.
Ein spannender Thriller.

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Nordsee und viel Sand

"Die Sandwitwe" ist der zweite Teil der Thrillerserie um das Ermittlerteam Henning und Jansen. Ich habe den ersten Teil nicht gelesen und habe öfters in dieser Fortsetzung das Gefühl gehabt, etwas verpasst zu haben, weil ich nicht alles verstanden habe. Das hat mir nicht so gut gefallen, daher würde ich dazu raten, mit dem ersten Teil der Thrillerserie zu beginnen.

Im zweiten Teil hier geht es um mehrere mit Sand gefüllte Leichen, die in Valandsiel gefunden werden. Der Serienkiller geht nach einem geheimen Muster vor und es ist schwer einen Verbindung zwischen den Opfern herzustellen. Die Morde werden immer brutaler und Knut Janson weiß noch nicht, das er eine wichtige Rolle vom Killer zugedacht bekommen hat.

Ob es nur daran liegt, das ich den ersten Teil nicht gelesen habe, das Glaube ich eigentlich nicht, aber ich fand den Thriller nicht unbedingt Spannend und spürte einige Längen, weil mich der Inhalt einfach nicht begeistert hat. Ob es an den einzelnen Charakteren liegt, mit denen ich meine Probleme hatte, wie vor allem mit Knut Jansen, der eigentlich mit Birthe liiert ist und doch auf Helen Hennig scharf ist ? Dann die Szene als Birthe Nachts um 2 Uhr in einen Hauch von nichts mit Knut im Wohnzimmer sitzt und ihn verführen wollte und als sie schon fast mittendrin sind, klingelt es an der Tür. Knut lässt den Besuch mitten in der Nacht rein und Birthe bleibt mit einem Hauch von nichts im Wohnzimmer sitzen und nimmt lediglich eine Decke, als der Besuch eintritt? Vielleicht ist das ja an der Nordsee Normal, ich fand die Szene aber unecht und nicht nachvollziehbar.

Dann der Streit zwischen Knut und seinem Vater, das ist auch so ein Punkt der mich stört. Was spricht dagegen, wenn in diesem kleinen Nest wo so gut wie nie was passiert, sein Vater ihm etwas hilft bei den Fällen? Er hat ihn doch sogar den Posten als seinen Nachfolger erst verschafft. Die Szene als er sich mit seinen Vater geprügelt hat, die war absolut nicht logisch und nachvollziehbar...............................

Helen Henning wird von ein paar Motorradfahrern verfolgt und das hat scheinbar mit ihrer Vergangenheit etwas zu tun, von der man ein bisschen was erfährt. Die Abschnitte hätte man aber komplett weglassen können, weil sie nichts mit diesem Fall zu tun haben und zweitens auch sehr unlogisch und undurchsichtig erzählt werden. Vor dem Haus sieht sie 5 Schatten und hört die Motorräder, es geht kein Handy oder Internet um Hilfe zu holen. Plötzlich steht sie dem einen gegenüber ( ist sie durch den Briefkasten nach außen gefallen? ) und schießt dann auf ihn, obwohl er unbewaffnet ist. Dann krabbelt der zu seinen Motorrad und alle 5 fahren mit ihren Motorrädern ab. Halt, er lächelt ihr noch mal zu ................................................. Irgendwas muss ich da verpasst haben, denn was soll mir die Szene sagen?

Die einzelnen Gespräche zwischen den Protagonisten waren mir auch oft zu schwer und manche Sätze waren einfach abgekackt und waren nicht wirklich verständlich.

Es gibt aber auch andere Leser wie mich und die sind scheinbar von dieser Thrillerreihe begeistert, das muss dann wohl jeder für sich ausprobieren.

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