Ingrid Noll: Die Apothekerin

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Ingrid Noll: Die Apothekerin
Verlag
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783257229301

Informationen zum Buch

Seiten
248

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Handlungsort

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Hella Moormann, von Beruf Apothekerin, liegt in der Heidelberger Frauenklinik und erzählt ihrer Bettnachbarin in langen schlaflosen Nächten ihre Lebensgeschichte, spricht von ihrem "Retter- und Muttertrieb", der sie ständig an die falschen Männer geraten läßt. Da die Zimmergenossin, wie es scheint, immer wieder einschläft, erwähnt Hella auch Dinge, die sie noch keinem Menschen anvertraut hat. Gefährlich - denn die Beichtmutter heißt Rosemarie Hirte, Lesern als Heldin von Ingrid Nolls Erstling, "Der Hahn ist tot", wohlvertraut.

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Die ewig falschen Bekanntschaften

Im Krankenhaus hat man viel Zeit und Hella Moormann hat zudem Glück, dass sie in Rosemarie Hirte eine ganz erträgliche Zimmergenossin hat, wie sie findet. Aus Hellas Perspektive erzählt Noll abwechselnd, was im Krankenhaus passiert und was Hella zu nächtlicher Stunde Frau Hirte so alles erzählt. Hella hat einiges zu berichten, denn irgendwie scheint sie das Unglück magisch anzuziehen. Entweder sie erwischt die falschen Männer oder ihre Freundschaft ist der Gesundheit einiger Menschen nicht sonderlich zuträglich.
Ich war im Buch laufend hin und her gerissen zwischen der ungeheuren Naivität Hellas und ihrem skurrilen Lebenslauf. Während ich das eine eher zum Kopfschütteln fand, war das andere in der Summe schon amüsanter und etwas bösartig. Selbstverständlich kam bei mir die Frage auf, was Frau Hirte die ganze Zeit mitbekommt und welchen Schlusseffekt sie daraus machen würde - da musste am Ende doch irgendwas passieren. Und das wollte ich unbedingt wissen.
Zwar hat Frau Hirte am Ende eine überraschende Mitteilung für Hella, aber es hatte auf mich nicht ganz den erhofften spritzigen Effekt. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man vorher "Der Hahn ist tot" gelesen haben muss, um die Mitteilung oder Frau Hirte richtig einschätzen zu können. Eines gilt auf alle Fälle: Hella gerät jedenfalls nicht nur bei Männern an die Falschen. Hinter Frau Hirtes Bemerkung steckt eigentlich eine neue Geschichte, ganz passend zu Hellas bisherigen "Glücksgriffen".

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Ich finde dieses Buch einfach genial. Vor lauter Spannung konnte ich gar nicht mehr aufhören, es zu lesen. Zurecht ist Ingrid Noll Deutschlands erfolgreichste Krimiautorin.

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Ingrid Noll pflegt in der Tat einen erstklassigen, leichten Schreibstil. Die Geschichte der Apothekerin ist, im Gegensatz zu Nolls Die Häupter meiner Lieben, spannend bis zur letzten Seite. Noll besitzt einen schwarzen Humor der vielleicht manchem Leser schwer zu schaffen macht.

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