Anne Chaplet: Die Fotografin

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Anne Chaplet: Die Fotografin
Verlag
ET (D)
2002
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783442454662

Informationen zum Buch

Seiten
317

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
Wenn du nur einmal die Teetasse auf dem Küchentisch stehengelassen hättest und das Frühstücksbrettchen mit dem gebrauchten Buttermesser.

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In Frankfurt hat eine Buchhändlerin Selbstmord begangen, und in Südfrankreich taucht kurz danach die Leiche einer Fotografin auf. Neben beiden Toten werden antiquarische Waffen gefunden, die aus demselben Raubzug stammen. Das ist ein Fall für Karen Stark, Staatsanwältin in Frankfurt. Aber ihre eigene Behörde schickt sie in Zwangsurlaub. Und der Verdacht erhärtet sich, dass die Lösung der beiden Fälle gezielt verhindert wird.

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Die Frankfurter Staatsanwältin Karen Stark, wird von ihrer Behörde in den Zwangsurlaub geschickt und durch eine ehrgeizige Kollegin ersetzt. Karen befürchtet, dass ihre Behörde sie ruhig stellen will, denn zu sehr hat sie sich wohl in den Fall Eva Rauch verbissen. Die Buchhändlerin wurde mit einer Schusswunde tot aufgefunden - die Tatwaffe sollte sich eigentlich in der Asservatenkammer befinden. Auch in Südfrankreich wird eine Tote mit einer solchen Waffe gefunden und kurzerhand überredet Karen ihren Freund Paul Bremer zu einem Kurzurlaub in Beaulieu.

"Die Fotografin" setzt sich aus einzelnen Szenen mit unterschiedlichen Figuren zusammen. Geschickt treibt die Autorin ihre Protagonisten aufeinander zu, blendet vergangene Sequenzen ein, spielt mit den Mutmaßungen der Leser. Bis zum Schluß konnte ich mir so auch nicht wirklich vorstellen, wie alle Personen und die Morde zusammenhängen. Was hat die ängstliche Millionenerbin Alexa Senger mit der Sache zu tun? Sie hat sich ein Haus in Beaulieu gekauft - das Haus, in dem die verschwundene Ada Silbermann vorher lebte. Die Frau, die schließlich mit der Waffe tot aufgefunden wird. Dann ist da noch Dorothee v. Plato, eine erfolgreiche Karrierefrau mit dunkler Vergangenheit? Sie alle treffen sich in dem kleinen Dorf in Südfrankreich und merken erst später, wie sehr ihre Vergangenheit miteinander verknüpft ist.

Anne Chaplet beweist auch hier mal wieder ihr Gespür für Landhauskrimis. Die Handlung entwickelt sich wie ein Puzzle, bei dem das entscheidende Teilchen erst spät auf der Bildfläche auftaucht. "Die Fotografin" ist aber auch ein sehr ruhiger Roman, der fast ohne Spannungsspitzen auskommt. Wer also etwas mit mehr "Action" lesen möchte, sollte nicht unbedingt zu diesem Buch greifen.

Was mich als Tierfreundin übrigens immer etwas unangenehm berührt, ist die breitgetretene Vorliebe, die die Autorin Katzen gegenüber hegt - Hunde werden jedoch grundsätzlich als "Köter" bezeichnet. Das ist sehr schade.

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Ein hochspannender Krimi - zur Abwechslung mal aus der Feder einer deutschen Autorin. Hier stimmt einfach alles: der Schauplatz, die Charaktere, der Kriminalfall und der Stil der Autorin.

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