Sam Millar: Die kalte Kralle

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Sam Millar: Die kalte Kralle
Verlag
ET (D)
2014
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
The Dead of Winter
ET (Original)
2012
ISBN-13
9783855355129

Informationen zum Buch

Seiten
304

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Die Dunkelheit wich dem Morgengrauen, als Karl Kane - der nur einen zu kleinen rosa Morgenmantel trug - die abgeschnittene Hand bemerkte, die neben der Milch und der Morgenzeitung auf der verschneiten Treppenstufe seines Büros/Apartments in der Belfaster Hill Street lag.

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Handlungsort

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Karl Kane ist zurück: Unentrinnbar packend und mit trockenem Humor erzählt Sam Millar eine Geschichte von Schuld und Sühne, wie es sie so noch nicht zu lesen gab.

Als Karl Kane an einem frostigen Wintermorgen vor die Tür tritt, findet er auf der Schwelle seines Hauses eine abgetrennte Hand. Kane glaubt zunächst an eine Drohung. Wenig später wird in Belfast jedoch eine weitere Hand eines anderen Opfers gefunden. Als Kanes Freund, der Pathologe Tom Hicks, eine aufschlussreiche Tätowierung entdeckt, kommt Kane einer Bande von Mördern auf die Spur, die von Jägern zu Gejagten geworden sind. Und schon bald ist auch Kane seines Lebens nicht mehr sicher.

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(Aktualisiert: 20 Juni 2014)

#1 Rezensent
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Lesen lohnt sich - bei allen Büchern der Reihe

Als Karl Kane morgens im rosafarbenen Morgenmantel seiner Freundin vor die Tür tritt, um die Zeitung zu holen, findet er direkt daneben eine abgetrennte Hand. Eine Drohung? Oder ist es einfach nur Zufall, dass die Hand ausgerechnet vor dem Haus des Privatdetektivs abgelegt wurde? Karl wäre nicht Karl, glaubte er an Zufälle solcher Art und so beißt er sich mal wieder an der Sache fest wie ein Hund an seinem Knochen. Mithilfe seines Freundes, dem Pathologen Tom Hicks, findet er heraus, dass "seine" Hand nicht die einzige war, die in der letzten Zeit in Dublin entdeckt wurde. Was bedeutet die tätowierte 88 darauf? Treibt ein Serienmörder sein Unwesen? Aber was sollte dieser mit Karl zu tun haben?

In "Die kalte Kralle" geht es mal wieder drunter und drüber. Karl erhält Aufträge, die im ersten Schritt harmlos erscheinen und trotzdem erst auf den zweiten Blick Sinn ergeben. Das Geld lockt jedoch und der Hund alias Karl jagt seiner Beute hinterher, kassiert dabei nicht wenige Tritte dorthin, wo es besonders weh tut und lässt sich dennoch nicht beirren. Klar, dass ihn dies mal wieder in höllische Gefahr bringt?

Ich mochte die Themen, die Sam Millar in diesem dritten Teil der Karl-Kane-Reihe anspricht. Zwar hatte ich bereits bei Nennung der Tätowierung die Idee, worum es hier gehen musste, aber die Zusammenhänge erschließen sich erst nach und nach und so bietet das Buch wie auch die Vorgänger jede Menge sarkastischer Dialoge und Überraschungen.

Keine Ahnung, ob ich es schon mal erwähnt habe, aber: Ich liebe Karl Kane. Ich liebe wirklich alles an ihm. Seinen Sarkasmus, den Zynismus. Er kann selbst in Extremsituationen seine Klappe einfach nicht halten, sondern reitet sich durch einen frechen Spruch lieber weiter in die Scheiße rein. Ich liebe seine Hartnäckigkeit und ich liebe es, dass er sein Herz ausnahmslos am rechten Fleck hat und in der Lage ist, richtig und falsch zu unterscheiden.

"Die kalte Kralle" bietet jede Menge Personal, so dass man leicht den Faden verlieren kann, wenn man nicht genau aufpasst. Die Übersetzung von Joachim Körber ist hervorragend und dem steht die Gestaltung des Buches durch den Atrium-Verlag mal wieder in nichts nach. Ich bin deshalb nicht nur gespannt, welchen Fall Karl mit seiner spitzen Zunge und dem großen Herzen als nächstes lösen wird. Die Frage, die mich zusätzlich bewegt: Welche Farbe wird Band 4 haben?

Nein, man benötigt für das Verständnis kein Vorwissen und ja, man könnte natürlich auch "Die kalte Kralle" lesen ohne Wissen um die Vorgänger. Aber unter uns: Wer würde denn auf so eine verrückte Idee kommen? Lesen lohnt sich - bei allen Büchern der Reihe. Wer sie nicht kennt, hat definitiv etwas verpasst.

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