Bewertungsdetails

Krimis & Thriller 1633
Märchenwald
Gesamtbewertung 
 
5.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0
Charaktere 
 
5.0
Sprache & Stil 
 
5.0
Diesmal heißt der Autor Martin Krist seine Leser im Thriller „Märchenwald“ willkommen. Wie gewohnt erwarten den Leser hier mehrere Handlungsstränge und natürlich Ermittler.

Im Schaufenster eines Friseursalons wird der Leichnam eines jungen Mannes gefunden. Erste Vermutungen gehen dahin, dass dieser bei einem versuchten Einbruch von einem großen herab fallenden Glassplitter durchbohrt wurde. Doch Paul Kalkbrenner und sein Team nehmen die Ermittlungen auf.

Außerdem wird Kalkbrenner mit seinem Team zu einem Toten gerufen, der offenbar einen natürlichen Tod gestorben ist. Nur finden sich in seinem Umfeld Hinweise auf andere Verbrechen und diese sind mehr als unappetitlich.

Aus einer anderen Wohnung flüchten die Kinder Max und Ellie. Sie wurden dort von der eigenen, vollkommen verängstigten Mutter in einen Wandschrank gesperrt. Nun wollen sie dem vermeintlichen Wunsch der Mutter folgen und den Großvater aufsuchen. Leider nur kennen sie den Weg nicht mehr so genau und müssen auf ihrer Reise durch Berlin viele Abenteuer überstehen.

In der Nähe des Alexanderplatzes erwacht eine Frau. Sie ist blutüberströmt und ihr fehlt jegliche Erinnerung. Doch scheinbar ist ihr Name Zoe. Stück für Stück blitzen Erinnerungen bei ihr auf. Dabei hat sie das Gefühl niemandem vertrauen zu können, nicht einmal der Polizei. Ob sie damit richtig liegt?

Spannung liegt über jedem einzelnen Handlungsstrang und sie steigert sich von Seite zu Seite. In knappen Kapiteln springt der Autor hin und her und lässt dem Leser keine Zeit zur Ruhe zu kommen. Hier will man die Zusammenhänge erkennen und wissen was eigentlich los ist. Und das wird man erfahren! Sehr ausführlich und mit unangenehmen Details.

Paul Kalkbrenner als Ermittler hat mir sehr gut gefallen. Er ist hier sehr menschlich beschrieben und bei aller Professionalität stößt auch er irgendwann an seine Grenzen. Wer mag ihm das verdenken?

„Märchenwald“ ist eine erfundene Geschichte und natürlich auch ein Stück weit Märchen. Der Aufbau der Geschichte ist sehr spannend und so gemacht, dass der Leser lange Zeit den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Echter Thrill garantiert.
IG
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