Charles Todd: Dunkle Spuren

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Charles Todd: Dunkle Spuren
Verlag
ET (D)
2005
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Search the dark
ET (Original)
1999
ISBN-13
9783453431362

Informationen zum Buch

Seiten
414

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Bei dem Mord schien es sich um ein Verbrechen aus Leidenschaft zu handeln; der Mörder hatte eine Fährte von Indizien zurückgelassen, die selbst ein Blinder hätte aufnehmen können.

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Handlungsort

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Inspektor Rutledge von Scotland Yard muss in einer kleinen Stadt im Süden Englands zwei Kinder suchen, die verschwunden sind, nachdem ihre Mutter ermordet worden war. Ein Farmer hatte ihre Leiche auf einem Feld gefunden. Der Täter ist schnell gefasst - ein verwirrter Kriegsveteran. Ian Rutledge zweifelt daran, dass er wirklich der Mörder ist. Und bald darauf wird sein Verdacht bestätigt: Eine weitere Leiche wird entdeckt.

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„Dunkle Spuren“ führt Inspector Rutledge erneut in eine ländliche Umgebung, doch diesmal wurde Rutledge nicht damit beauftragt, einen Mord aufzuklären, der Verdächtige wurde nämlich bereits festgenommen. Der verwirrte Mann hatte auf dem Dorfbahnsteig seine vermeintlich verstorbene Frau mit seinen beiden Kindern gesehen und überall im Dorf nach ihr gesucht. Als dann der Leichnam einer erschlagenen Frau auftauchte, stand er für den örtlichen Polizeichef als Täter natürlich direkt fest. Rutledge soll nun nur noch die Suche nach den beiden verschwundenen Kindern koordinieren. Klar, dass für Rutledge die Sache nicht so einfach ist und er den Dingen gerne etwas tiefer auf den Grund gehen möchte. Dabei taucht noch eine zweite Frauenleiche auf.

Wie ich es mittlerweile schon gewohnt bin, ist Rutledge nicht die einzige Figur, bei der der erste Weltkrieg unauslöschliche Spuren in Geist und Gemüt hinterlassen hat – von körperlichen Gebrechen einzelner anderer Figuren einmal ganz abgesehen. So ist auch dieser Krimi wieder durch die Leidenszeit im Krieg geprägt und dies verleiht der Geschichte gemeinsam mit dem Leben in einem kleinen Dorf ihre eigene Stimmung. Dass Rutledge Rücksicht auf die Wünsche und Belange einflussreicher Persönlichkeiten nehmen soll und in dieser Richtung immer wieder Druck von seinem Vorgesetzten bekommt, kommt mir langsam aber sicher ebenfalls wie ein typisches Element dieser Reihe vor. An Hamishs Stimme in Rutledges Kopf habe ich mich mittlerweile völlig gewöhnt, er kam mir diesmal sogar recht zurückhaltend vor. Ich würde mich allerdings freuen, wenn Rutledge einmal einen Roman durchstehen würde, ohne dass es einer hübschen Frau gelingt, seine Gedanken zwischendurch immer wieder von den Ermittlungen abschweifen zu lassen.

Insgesamt hat mir aber auch dieser 3. Band der Reihe wirklich gut gefallen, ich werde sicherlich mit den Folgebänden weitermachen und bin gespannt, ob und wann der Autor Rutledge zumindest ein Stück weit die Verarbeitung seines Kriegstraumas gönnt.

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