Ulrike Renk: Echo des Todes

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Ulrike Renk: Echo des Todes
Verlag
ET (D)
2009
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783746625492

Informationen zum Buch

Seiten
295

Sonstiges

Erster Satz
Die staubtrockene Luft roch nach abgeerntetem Weizen.

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Die Psychologin Constanze van Aken und ihr Freund, der Forensiker Martin Cornelissen, haben plötzlich einen gemeinsamen Fall: Zwei Tote werden in der Nähe des Rursees gefunden. Zeitgleich wird ein ehemaliger Patient von Constanze aus der Haft entlassen. Zunächst glaubt die Psychologin noch an Zufall, doch dann schickt ihr jemand eine erste Drohung ...

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Der Prolog beschreibt das Eindringen eines Mannes in ein Haus. Man beobachtet, wie er sich das T-Shirt nimmt, aus einer Flasche trinkt, das Handy untersucht. Alles recht persönliche Dinge, die man sich für sein eigenes Zuhause nicht vorstellen mag. Damit weiß ich als Leser schon mehr und kann mir vorstellen, was Constanze noch vor sich hat. Und vor allem weiß ich, es ist real.

Diese Einstimmung finde ich gelungen, da es auch die einzige kurze Szene ist, in der ich als Leser die andere Seite mitbekomme. Der Rest des Krimis ist in der Ich-Form aus Sicht Constanzes geschrieben, so dass ich nur noch miterlebe, was sie selbst erlebt und natürlich auch das, was sie sich vielleicht nur vorstellt.

Und genau damit wird viel Spannung erzeugt, denn ich als Leser kann nicht mehr beurteilen, was wirklich geschieht und was Conny sich nur einbildet in ihrer Angst. Hat sie z. B. das Licht ausgemacht oder glaubt sie es nur? Ich als Leser bin in dem Moment ihrer Meinung und entwickle mit ihr zusammen eine Angst vor Verfolgung.

So kann ich auch ihre Beziehung nur von ihrer Seite aus beurteilen und mit ihr zusammen fürchten, dass ihr Lebensgefährte ein Verhältnis haben könnte. Was in ihm selbst vorgeht, kann man nur aus den Gesprächen erahnen.

Verstärkt wird die Bedrohung durch die vielen alltäglichen Details. Constanze versucht ein normales Leben zu führen. Man bekommt einen sehr interessanten Einblick in ihren Beruf als Kinderpsychologin, man begleitet sie zum Baumarkt, Lebensmitteleinkäufe müssen getätigt werden, der Hund ausgeführt, Beratungen mit dem Handwerker stehen an, essen kochen, etc. und man merkt dabei, wie die Angst immer mehr diese alltäglichen Dinge belastet und der Verfolger in sie eindringt. Das lässt die Angst sehr authentisch wirken und ich kann sie als Leser noch besser nachempfinden. Denn wenn meine Privatsphäre angegriffen wird, wohin kann ich mich dann noch sicher zurückziehen?

Ich hatte als Leser dann zwar recht schnell einen Verdacht wie der Stalker und die Morde zusammenhängen könnten, aber der Weg bis zur Auflösung war so spannend, dass ich bis zum Ende mit Conny mitgezittert habe. Ein Krimi, der sich flott und spannend lesen ließ und mir Lust auf den Folgeband gemacht hat.

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