Kathy Hepinstall: Ein Hauch von Bittermandel

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Kathy Hepinstall: Ein Hauch von Bittermandel
ET (D)
2001
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
The Absence of Nectar
ET (Original)
2001
ISBN-13
9783426623930

Informationen zum Buch

Seiten
345

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Nach all den Jahren habe ich immer noch eine Narbe im Gesicht.

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Die Geschwister Alice und Boone leben in der dauernden Angst, von ihrem Stiefvater Simon vergiftet zu werden. Beim Essen verständigen sie sich mit geheimen Zeichen: Der Reis ist okay, den hat Simon nicht zubereitet, zweimal zwinkern. Vorsicht aber mit dem Huhn! Danach liegen die beiden im Kinderzimmer und warten auf den Tod - sämtliche Gifte und ihre Symptome sind ihnen aus einschlägigen medizinischen Werken bekannt... Skurrile Ideen zweier phantasiebegabter Kinder? Die Sache sieht plötzlich anders aus, als eines Abends die Mutter panisch ins Zimmer stürmt und nur zwei Worte flüstert: ,,Rennt weg! "

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Die elfjährige Alice ist überzeugt, dass ihr Stiefvater Simon, ein gewalttätiger Typ und fanatischer Prediger, sie und ihren Bruder Boone umbringen will. Vergiften, genauer gesagt. Deshalb macht sie sich vorsichtshalber schlau über die Wirkungsweise diverser Gifte und die Möglichkeiten, deren Verwendung zu erkennen. Sicher ist sicher, denn von ihrer schwachen Mutter, die mit Simons Kind schwanger ist, haben die beiden bestimmt keine Hilfe zu erwarten.

Boone ist ein sanftmütiger, etwas verträumter Einzelgänger, der wie besessen vom derzeit wohl berühmtesten Teenager in Texas ist, Persely Snow, die ihre Mutter vergiftet haben soll und nun mit wiederholten Ausbrüchen aus diversen psychiatrischen Anstalten immer wieder Schlagzeilen macht. Er hat sich in den Kopf gesetzt, sie zum Glauben an Gott zu bekehren, und schreibt ihr einen Brief nach dem anderen ... bis er eines Tages tatsächlich eine Antwort erhält.

Es beginnt wie eines dieser vielen "Coming of Age"-Bücher aus dem Süden der USA, die meist in heißen Sommern spielen, altkluge Kinder oder Teenager zum Helden haben und von dysfunktionalen Familien erzählen. All das trifft hier auch zu. Alice ist eine kleine Klugscheißerin, nicht gerade die Liebenswerteste, aber eine Überlebenskünstlerin in einer Familie, in der nach der Trennung der Eltern gar nichts mehr stimmt. Weil ihr Bruder ein so ruhiger Vertreter ist, übernimmt sie für ihn die Verantwortung gleich mit, wenn es darum geht, sich vor den Übergriffen des Stiefvaters und der Passivität der Mutter zu schützen.

Das erste, was ich unglaubwürdig fand, war Boones irre Leidenschaft für Persely Snow. Das passte irgendwie so gar nicht zu diesem Jungen. Und irgendwann war mir dann auch Simon zu eindimensional böse gegenüber seinen Stiefkindern und das ganze Umfeld zu übertrieben geschildert. Die fiesen Zwillinge aus der Nachbarschaft sind nicht einfach gemein, wie es Kinder manchmal sein können, sondern sadistische kleine Tierquäler, und ihre ältere Schwester hat bei einem Reitunfall natürlich so schwere Verletzungen erlitten, dass sie geistig auf den Stand eines Babys zurückgeworfen ist. Das war mir einfach zuviel des Guten bzw. Bösen.

In der zweiten Hälfte entwickelte sich auch noch die Handlung in recht übertriebener Weise, unglaubliche Begegnungen, persönliche Entwicklungen und die tollsten Zufälle reihten sich aneinander. Zwar findet sich die Erklärung für Simons Handeln, aber sie wirkte sehr konstruiert. Gefallen hat mir allerdings der "Showdown" zum Ende hin, der konnte mich mit dem Ganzen wieder ein wenig versöhnen. Aber nur ein wenig.

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