Elizabeth George: Wo kein Zeuge ist

Elizabeth George: Wo kein Zeuge ist

 
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Elizabeth George: Wo kein Zeuge ist
Verlag
ET (D)
2006
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
With No One As Witness
ET (Original)
2005
ISBN-13
9783764501655

Informationen zum Buch

Seiten
800

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Erster Satz
Die Dietrich war Kimmo Thorne von allen die Liebste: das Haar, die Beine, die Zigarettenspitze, der Zylinder und der Frack.

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Ein Teenager wird tot auf einem Grabstein in London aufgefunden – alles scheint auf einen Ritualmord hinzuweisen. Als man Thomas Lynley und Barbara Havers von New Scotland Yard den Fall überträgt, ist soeben klar geworden, dass ein brutaler Serienmörder bereits sein viertes Opfer gefunden hat. Brisant ist, dass die ersten drei Opfer alle dunkler Hautfarbe waren. Doch warum reagiert die Polizei erst jetzt? Rassendiskriminierung, so lautet der Aufschrei der empörten Öffentlichkeit. Die forensischen Untersuchungen lassen keinen Zweifel: alle Morde tragen dieselbe Handschrift. Welche Gemeinsamkeit verbindet aber die Opfer? Barbara Havers, degradiert wegen eigenmächtigen Handelns, stößt auf eine erste heiße Spur. Doch der Tod eines fünften Jungen weicht vom Muster ab. Waren Lynley und Havers auf der falschen Fährte? Hat der Killer seinen modus operandi verändert – oder hat ein Nachahmungstäter zugeschlagen? Trotz fieberhafter Ermittlungen kann die Polizei den verstörenden Verlauf des Falles nicht verhindern. Und Lynley wird mit der größten persönlichen Tragödie seines Lebens konfrontiert ...

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Als in einem Londoner Park die fast nackte Leiche eines Jungen im Teenageralter gefunden wird, glaubt Thomas Lynley zunächst an eine Einzeltat, doch sehr bald ist klar, dass zuvor bereits drei Teenager in anderen Stadtvierteln umgebracht wurden, aber offensichtlich niemand eine Verbindung zwischen den Toten hergestellt hat. Pikantes Detail: die ersten drei Mordopfer hatten eine dunkle Hautfarbe.

Hillier, Lynleys Vorgesetzter, verfällt in blinden Aktionismus, als in der Presse Rassismusvorwürfe laut werden, und versucht Winston Nkata zum farbigen Posterboy umzufunktionieren, was diesem überhaupt nicht passt. Lynley ist ebenfalls nicht gut auf Hillier zu sprechen, weil der ihm plötzlich einen beim FBI ausgebildeten Profiler vor die Nase setzt. Diese Animositäten im Hintergrund machen die sowieso schon komplizierten Ermittlungen nicht gerade einfacher, außerdem drängt die Zeit, da zu befürchten steht, dass der Killer erneut zuschlägt.

In diesem Band zeigt sich Elizabeth George nach zwei etwas zäheren Bänden endlich wieder von ihrer besten Seite. Das Tempo passt, die Figurenfülle wirkt zwar zunächst etwas verwirrend-erschlagend, bietet aber Raum für diverse falsche Fährten (allerdings kommt zumindest eine davon ein bisschen schwach zum Abschluss), und die Balance zwischen der Polizeiarbeit und dem Privatleben von Lynley, Havers und Nkata stimmt ebenfalls, wobei sich die Grenzen ab einem bestimmten Punkt in der Handlung gezwungenermaßen verwischen.

Ein spannendes, gesellschaftskritisches Gesamtpaket, das bis zum Ende zu fesseln vermag, mit psychologischem Einfühlungsvermögen, einem eher düsteren Grundton und einigen (weitgehend unschönen) Überraschungsmomenten.

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